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Wie wär's mit eigenen Lieblingsrezepten: Rezeptbuch der Community

Thema: Ernährung

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Ruedi
hat kommentiert 21 Dezember 2016
4 0

Liebe "Leidensgenossinnen und Genossen"

Ich habe Susanne von meiner Schwarwäldertorte ohne Mehl erzählt und sie hat gemeint, ich könnte dieses alte Hausrezept auch in der Community herum reichen. Dabei entstand die Idee, dass wir in der Community so etwas wie ein eigenes Rezeptbuch mit unseren Lieblingsrezepten gestalten können. Was meint Ihr dazu? Wer macht mit?

Ich schreibe Euch nun mal mein Rezept für diese unheimlich gute Schwarzwäldertorte auf, ich brauche aber etwas viel Platz und Zeit um es abzuschreiben. Leider kann ich es nicht einfach einfügen, das wäre natürlich viel einfacher. Aber vielleicht findet mal das Moderatorenteam den Dreh heraus, wie wir einen Anhang einfügen können.

Ruedi's Hausrezept einer Schwarzwäldertorte ohne Mehl  (nach einem alten Rezept aus dem Schwarzwald)

Springform ca. 24 cm rund: (Zutaten)

300 gr. gemahlene Haselnüsse, 200 gr. Zucker, 6 Eier, 1 Prise Salz, 200 gr. Schokolade oder Couverture                            1 - 2 Glas (Gläser) Weichselkirschen (Schattenmorellen) oder wer "Sauerkirschen" nicht mag, kann auch normale Herzkirschen nehmen, ca. 5 dl Vollrahm, entweder 2-5 Blatt Gelatine oder 1 Beutel Rahmhalter, evtl. etwas feinen Kirsch;

Für die Dekoration mit dem Gemüse- oder Käsehobel feine Späne herstellen (je nach Lust: Milchschoggi, weisse oder schwarze Schoggi oder auch gemischt)

Bisquitmasse:

gemahlene Haselnüsse in einer Bratpfanne unter ständigem Rühren leicht rösten (ohne Zusatz von Oel, Fett oder Butter; Nüsse haben genug Fettreserven!), Pfanne vom Herdnehmen und auskülen lassen.

6 Eigelb mit Zucker schaumigrühren - Schokolade (Farbe wie Deko!) im Wasserbad schmelzen

Eigelbmasse mit Nüssen und der geschmolzenen Schokolade gut untereinander mischen,

6 sauber getrennte Eiweisse mit einer Prise Salz zu einem stabilen Eischnee in der Maschine rühren, dann unter die obige Mischung unterziehen - Masse kurz kühlstellen.

In dieser Zeit Springform vorbereiten - ausbuttern, Boden und Rand mit gemahlenen Haselnüssen leicht auskleiden. Bisquitmasse klebt dann nicht an der Form. (Ich mache das auch bei einer beschichteten Form!)

Teigmasse einfüllen und ca. 30 Minuten im auf 180° C vorgeheiztem Backofen (Heissluft, Ober - / Unterhitze) in der unteren Hälfte backen (Nadelprobe: der Teig darf nicht mehr an der Strick-Nadel haften)  Vorsicht: Bisquitboden sollte nicht zu dunkel werden, sonst lieber Hitze noch etwas reduzieren! (Nüsse werden bitter!)

Nachdem backen Teig aus der Springform nehmen und auf dem Boden der Springform auskühlen lassen. (Gitter!)

Füllen der Torte

Das Bisquit in der Mitte mit einem grossen Messer quer halbieren.

Gelatineblätter in kalten Wasser einweichen, gut abtropfen und bei kleiner Hitze verflüssigen, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. - den Vollrahm steif schlagen, kurz vor Schluss Gelatine oder Rahmhalter beigeben und fertig schlagen (Ich nehme Rahmhalter, ist einfacher)

Den unteren Teil des Bisquits, evtl.mit etwas feinem Kirsch beträufeln, (mit Kindern nicht zu empfehlen, kann auch beim fertigen Stück des Kuchens auf dem Teller nachgeholt werden), mit den Kirschen locker belegen (einige Kirschen für die Deko auf die Seite legen!), mit einem Teil des Schlagrahms bedecken, dann den oberen Teil des Bisquits drauflegen, mit dem restlichen Schlagrahm "einstreichen". bis der ganze Kuchen inkl. Rand mit Schlagrahm bedeckt ist. Jetzt die Torte mit den Schokoladenspänen seitwärts und oben verziehren und mit den restlichen Kirschen dekorieren. Jetzt die Torte nochmals kühlstellen und dann: en Guete

Für die Beantwortung allfälliger Fragen stehe ich Euch gerne in der Community zur Verfügung.

Der Bisquitboden kann auch tiefgekühlt werden und so später nach dem Auftauen gefüllt werden.

So das wäre mein erster Beitrag zum Rezeptbuch; wer macht weiter?

Lieber Gruss und allen en Guete

Ruedi

Nachtrag vom 17. Februar 2019:  Habe nun eine Schwarzwäldertorte mit Birkenzucker anstelle des normalen Zuckers gebacken und ja, sie schmeckt genau gleich gut!

 

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hesi39
hat kommentiert 30 Dezember 2016
1 0

Hallo Ruedi

Mit Interesse habe ich dein Schwarzwäldertorten Rezept gelesen. Kein Mehl, aber Zucker? Ich begreife das nicht ganz. Gibt es da keine geeignete, künstliche Süssmittel?

Mit freundlichen Grüßen 

Heinz (78), Diabetes 2, ohne Insulin

Ich wünsche dir und allen Lesern alles Gute im neuen Jahr!

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Kochmeister3000
hat kommentiert 30 Dezember 2016
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Könnte mir vorstellen, dass es ein Problem mit der Masse gibt, wenn man den Zucker durch Süssstoffe ersetzt. Evtl. wäre Birkenzucker (Xylit) eine Alternative. Enthält zwar auch KH, aber in viel geringerer Zahl. Das Problem dabei ist, dass Xylit eher teuer ist.

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Ruedi
hat kommentiert 30 Dezember 2016
1 0

Ciao User_9347 und kochmeister3000

Ich kann Euch nicht sagen, ob es mit künstlichen Süssstoffen auch geht, aber obwohl die Torte im ersten Moment sehr mastig tönt, habe ich bisher auch von Diabetikern 1+2 keine negativen Reaktionen gehört, meine Nichte findet ihn toll und das mit Diabetes 1, was sie natürlich muss, nach dem Essen ihr Insulin spritzen und das abgestimmt auf das Essen. Aber Probleme hatte sie bisher keine.

Bei Diabetes 2 habe ich persönlich auch keine Probleme erhalten. Aber ich bin sowieso ein "Sonderfall", ich esse nämlich sehr gerne Schokolade, Schwarzwäldertorte etz. und schlage eigentlich nicht überaus stark an. Meine Messwerte kontrolliere ich im Schnitt 1-2 x pro Tag und wie schon gesagt, der 3-Monatszucker ist gut eingestellt und mein Gewicht ist zwar immer noch etwas über dem Ideal, aber in den letzten 12-15 Monaten habe ich stetig etwas abgenommen und nähere mich in langsamen Schritten meinem Idealgewicht, ob ich es in einem oder 3 Jahren dann erreiche, ist mir eigentlich egal, hauptsache ich nehme langsam ab und fühle mich wohl dabei.

kochmeister3000 ich nehme an, Du kannst kochen und/oder Du kochst gerne, versuche die Torte mal mit Deiner Idee zu kreieren, Vielleicht versuchst Du es mal mit der halben Menge. Ich für mich weiss einfach, dass ich Kuchen mit Süssstoffen gesüsst, scheusslich finde😜😉und dann lieber verzichte. Desgleichen bei Diabetes-Schokolade und "Guetzli".

Auch für Dich Heinz gilt, probiers mal aus🙂, ich bin gespannt auf Eure Erfahrung mit Süssstoffen.

Lieber Gruss

Ruedi

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Kochmeister3000
hat kommentiert 30 Dezember 2016
2 0

Hoi Ruedil, ich koche ganz gerne, backen ist eher eine Ausnahme. Trotzdem versuche ich mich immer mal wieder gerne darin. Mein Lieblingskuchen ist ein Schokokuchen ohne Mehl. Bei dem komme ich ganz ohne Zucker aus. Natürlich hat er auch einige wenige Kohlenhydrate drin. Da ist der Austausch von Zucker mit Süssstoff (resp. dem Weglassen der Süsse) aber auch nicht so heikel wie bei der Schwarzwäldertorte. Ich würde sagen, bei deiner Torte gehört der Zucker einfach dazu. Aufs einzelne Stück gerechnet ists dann auch nicht so viel. Und, ehrlich gesagt, man darf auch mal was essen, das etwas "gehaltvoller" ist. Ich bin jedenfalls sehr neugierig und werde deine Torte sicher mal machen. Das Rezept für "meinen" Kuchen such ich bei Gelegenheit auch mal raus. 

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Ruedi
hat kommentiert 31 Dezember 2016
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Ciao Kochmeister,

Toll, da bin ich gespannt auf Deinen Schokokuchen so ganz ohne Mehl und Zucker. Du weisst ja, probieren geht oft über studieren und so findet man auch immer wieder etwas neues.

Vielleicht wächst unser Koch- und Rezeptbuch im Laufe der Zeit und wir pröbeln 🤔an den Rezepten der Anderen herum, geben unsere Meinung😒🙂 dazu bekannt und erweitern unsern Kochhorizont 😇😉.

Lieber Gruss bis zum nächsten Mal

Ruedi

 

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Nadine
Nadine
hat kommentiert 31 Dezember 2016
0 0

Hallo Ruedi

Mit Interesse habe ich dein Schwarzwäldertorten Rezept gelesen. Kein Mehl, aber Zucker? Ich begreife das nicht ganz. Gibt es da keine geeignete, künstliche Süssmittel?

Mit freundlichen Grüßen 

Heinz (78), Diabetes 2, ohne Insulin

Ich wünsche dir und allen Lesern alles Gute im neuen Jahr!

 

Lieber Heinz/User_9347

Herzlich Willkommen in der mein-blutzucker.ch Community. Schön hast du den Weg hierher gefunden & toll, dass du dich gleich einbringst. 

Hattest du bereits Zeit, dich in der Community etwas umzusehen? Es werden bereits viele interessante Themen diskutiert - vielleicht hast du bei einigen Diskussionen auch noch etwas hinzuzufügen...

Falls du Fragen hast, die noch nicht diskutiert wurden, nicht zögern, einfach einen neuen Beitrag eröffnen - es gibt immer jemand, der dir Tipps geben kann.  

Ich freue mich, schon bald mehr von dir zu lesen und wünsche dir aber jetzt erstmal ein schönes Fest, einen guten Rutsch und viel Gesundheit im Jahr 2017.

Liebe Grüsse

Nadine

P.S.: Hast du gewusst, dass du deinen Benutzernamen in deinem Profil ändern kannst, wenn du möchtest? Ein Benutzernamen, der etwas über dich aussagt, macht die Community gleich nochmals etwas persönlicher.

hesi39
hat kommentiert 01 Januar 2017
1 0

Hallo Nadine

Danke für deine guten Wünsche! Ich wünsche dir und den Deinen (und natürlich auch allen im Forum) alles Gute im neuen Jahr! 👍👍

Ich lese die Beiträge immer mit Interesse. Ich habe übrigens bemerkt, dass John, der Alpakazüchter ganz in meiner Nähe wohnt! Mit Vergnügen habe ich seine witzigen, berndeutschen Beiträge gelesen.

Wenn ich etwas beitragen kann oder Fragen habe, werde ich mich sicher melden. 

Den Benutzername werde ich schon noch ändern, lass mir ein wenig Zeit.

MfG

Heinz

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Nadine
Nadine
hat kommentiert 01 Januar 2017
0 0

Lieber Heinz

Vielen Dank für deine guten Wünsche! 

Ich lese die Beiträge immer mit Interesse. Ich habe übrigens bemerkt, dass John, der Alpakazüchter ganz in meiner Nähe wohnt! Mit Vergnügen habe ich seine witzigen, berndeutschen Beiträge gelesen.

Ah wie lustig, die Welt (oder vielleicht einfach die Schweiz...) ist doch so klein! Vielleicht seid ihr euch ja sogar schon mal über den Weg gelaufen :-). 

Den Benutzername werde ich schon noch ändern, lass mir ein wenig Zeit.

Aber klar, die lasse ich dir gerne - wollte dich da nicht hetzen ;-).

Ich wünsche dir noch einen schönen Sonntag!

LG Nadine

 

Kochmeister3000
hat kommentiert 02 Januar 2017
1 0

So, zum Thema Schokokuchen ohne Mehl ...

Ich richte mich jeweils nach diesem Rezept von chefkoch.de: Schokokuchen ohne Mehl

Dabei ersetze ich den Zucker aber durch noch mehr Nüsse (zB. noch Haselnüsse), Kokosraspeln und ganz wenig Süssstoff. Dazu kommt noch ein Schuss Kirsch. Den würd ich natürlich weglassen, wenn Kinder davon essen würden. Und statt der Vollmilchschokolade nehm ich nur die Schwarze. So hat der Kuchen kaum KH. Einzig Nussallergiker müssen darauf verzichten

Einmal hab ich dazu noch eine weisse Variante gemacht mit Kokosraspeln und gemahlenen geschälten Mandeln mit etwas weisser Schokolade. Dann hab ich beide Teigmassen aufeinandergelegt und so einen hübschen zwei"farbigen" Kuchen erhalten.

 

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Ruedi
hat kommentiert 30 Januar 2017
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Bald kommt der Sommer und es wird warm - heiss - heisser und der Griff zum Durstlöscher kommt wieder stärker auf. Da ich die gekauften Eistees als viel zu süess empfinde, koche ich mir seit Jahren meine eigenen Eistees. Wie sieht das bei Euch aus?

Schon in meiner Jugendzeit kochte meine Mutter Lindenblütentee, liess ihn erkalten und dann süsste sie Ihn mit Apfelsaft (ohne Kohlensäure, zum Teil aus selbstgepresstem, pasteurisierten Apfelsaft!) Damals hatten wir im Garten noch ein paar Apfelbäume stehen, deren Aepfel zwar nicht dem heutigen "Schönheitsideal" entsprochen hatten, aber sich sehr gut zum Mosten geeignet haben. Es gab damals in unserer näheren Umgebung noch eine Mosterei, die auch kleine Mengen seperat bearbeitete und dann in eine oder mehrere Glasflaschen abfüllte und uns mitgab. So hatten wir unseren eigenen Most, der lange bis in den Sommer reichte.

Also hier nun mal das erste von meinen Eistee - Rezepten: (Mama kochte immer gerade mehrere Liter und stellte den Tee in den kühlen Keller, wo er ein paar kurze Tage gehalten hat; meistens waren wir drei Jungs aber soooo durstig, dass Mama fast jeden Tag Tee kochen durfte😇😉)

Lindenblütentee mit frisch gepresstem Süssmost:  (Grundrezept für 3 Liter Tee ohne Süssmost!)

In einer grossen Pfanne 3 Liter Wasser (Hahnenburger😃) zum Kochen bringen, vom Herd nehmen und eine Handvoll Lindenblüten ganz einstreuen und ziehen lassen, dann evtl. etwas süssen (Zucker oder Ersatzstoff), dann den Tee kühlstellen. Dann füllte sie bei Bedarf einen grossen Krug mit 2/3 Tee und füllte diesen dann mit Süssmost auf und stellte den Glaskrug in den "grossen" Kühlschrank in der Küche, wo wir ihn mit grossem Genuss und Durst wieder leerten. Ab und zu mussten wir Jungs dann auch wieder im Keller den Krug auffüllen gehen, das traf dann natürlich den Kleinsten von uns dreien, und der war......ich!😃 (War aber auch der grösste "Süffel!)

Statt Lindenblüten kann man diesen Tee auch mit Minze und Goldmelisse machen; schmeckt auch herrlich!

Seit letztem Sommer habe ich nun eine neue Eistee-Kreation kennengelernt und nach meinenBedürfnissen etwas abgeändert.

Eistee mit Granatapfel:

Diesmal gebe ich in mein kochendes Wasser aber statt der Lindenblüten verschiedene Teesorten:

3 Liter Wasser, 1 EL Schwarztee offen, 1/2 EL Greentea, 1 KL JiaoGuLan-Tee (chin. Tee) und 1 kleine Handvoll Pfefferminze frisch oder getrocknet, je nach Jahreszeit. ca. 5 Minuten ziehen lassen, dann absieben und im "Milchchäntli" in den Kühlschrank (Sommer) oder auf den Balkon / die Terrasse (Winter) zum Auskühlen lassen. Achtung nicht heiss in den Kühlschrank, zum Abkühlen zuerst ein paar Eiswürfel beigeben. (Süssen wie Lindenblütentee; oben!)

Vor Gebrauch mische ich nun meine veränderte Eistee-Kreation wie folgt:

ca. 2/3 Tee in Glaskrug (1lt.), 3 EL Zitronensaft Bio, 3 EL Biotta Granatapfelsaft, 2 EL  Grenadine-Sirup und 2 EL Mojito-Sirup (z.Z. bei COOP erhältlich), den Rest fülle ich mit Hahnenburger gekühlt auf. So bleibt mein Eistee keine Kalorienbombe und mein Blutzzuckerspiegel steigt kaum an, auch wenn ich bis zu 2-3 Liter pro Tag davon trinke. (gesüsst mit Assugrin!)

Bei mir wachsen die Tee's ausser Schwarz- und Grüntee im Garten unter Bio-Bedingungen, d.h. ungespritz und ohne chem. Zusatzstoffe während des Sommers und vielfach reicht die Menge auch noch zum Trocknen im "Dörrex" und dann noch lange in den Winter hinein! Manchmal gebe ich dem fertigen Tee auch noch ein paar Granatapfel-Kerne und frische Bio-Himbeeren (auch Garten) bei😄😏

Wenn ich Gäste im Sommer habe, besorge ich mir Eiswürfel im nahen Shop und kühle meinen Eistee in einem grossen Kessel😇😀😏 oder Kiste, da mein interner Kühlschrank dann überfordert wäre.

Soweit wieder etwas für unsere Rezeptbuch.

Liebe Grüsse Rüedu

 

 

 

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  • Andrea
Ruedi
hat kommentiert 28 Mai 2017
4 0

Für Fischliebhaber

Wolfsbarsch an einer Cognac-Morchelsauce                                                                                                                                      grilliert auf Zedernholz

Zutaten für 2 Personen

ca. 250 - 300 gr. Wolfsbarschfilet mit Haut

1 Handvoll Morcheln getrocknet

ca. 1 cl Cognac

Mehl, Butter, Saucenrahm (Creme fraîche),Salz, Pfeffer

Petersilie zum Garnieren

 

Zubereiten:

Mise en place vorbereiten: Beilagen etz.

Grill einfeuern (Holzkohle) oder in Betrieb nehmen (Elektro- oder Gasgrill) ca. 150 - 170° C

Zedernholzbrettchen ca 1 Stunde ins Wasser legen, leicht abtrocknen und mit Olivenöl bestreichen,

Fisch mit der Haut-Seite drauf legen, nicht würzen (Würzen erst kurz vor dem Servieren)

beim Holzkohlegrill Holzkohle etwas auf die Seite schieben

Fisch mit Zedernholzbrett auf Rost legen, mit Haube zudecken und garen, kurz vor dem Ende, Fisch drehen und fertig garen (Garzeit je nach Dicke der Filets), kurz vor Ende würzen nach eigenem Geschmackswunsch

Inzwischen Beilagen fertig machen (Salzkartoffeln / Reis / Salat oder Gemüse; z.B.: Kohlräbli, Spinat oder was beliebt) Mise en place natürlich vorher machen😉

Morchelsauce: getrocknete Morcheln ca. 1/2 Stunden in lauwarmen Wasser einweichen, kurz im Sud aufkochen, evtl. mit etwas Bouillon, absieben, etwas Morchelwasser auf die Seite stellen, Butter in der gleichen Pfanne schmelzen, ca. 1/2 EL Mehl dazu geben, mischen ohne zu bräunen, etwas Milch beigeben, Creme fraîche dazu geben, leicht köcheln lassen, den Cognac darunterziehen, nach Belieben würzen, ca. 1 dl Rahm beigeben und dann sofort mit dem Fisch servieren. 

Fisch dabei aber nicht vergessen 😉😋 Tisch decken, Wein öffnen (Rosé oder ganz nach Belieben)

Rest der Esser an den Tisch bitten und sofort servieren: Wolfsbarsch mit Cognac-Morchelsauce nappieren, Beilagen schön auf Teller anrichten........ und en Guete!😋😋

 

P.S.: Menge entsprechend verändern, falls mehr als 2 Personen am Tisch sitzen!!!!!

Viel Vergnügen beim Grillen

Ruedi

 

 

 

 

Ruedi
hat kommentiert 19 Dezember 2017
3 0

Lange war es ruhig auf dieser Rubrik und so habe ich mir gedacht, ich werde euch ein alternatives Weihnachtsmenue präsentieren, zwar noch ohne Foto, das werde ich nach Weihnachten nachliefern. Da wir dieses Jahr wieder einige Gäste erwarten, haben Moni und ich beshlossen, am HeiligAbend etwas anderes als Fondue, Schinkli im Brotteig etz. zu kochen und sind statt dessen auf folgendes Menu gestossen:

Schweinsschulterbraten mit Kruste

Kartoffelstock (selbst gemacht)

Gemüsebeilage

Dessert

Den Schulterbraten mit Kruste habe ich bei meinem Metzger extra bestellt, da normalerweise die "Speckschicht" beim Zerlegen des 🐖 weggeschnitten wird. Wie gesagt, werde ich ein Foto von unsere Braten noch nachliefern.

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 19 Dezember 2017
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Gutes Gelingen du Küchenhexer!

Was kocht wohl unser selbsternannter Meister der Küche( @Kochmeister3000) zu Weihnachten?

Kochmeister3000
hat kommentiert 19 Dezember 2017
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Nix

Nö, bei uns gibts Rindsfilet. Was dazu und überhaupt, das ist noch nicht ganz klar. Aber ich werde kochtechnisch nichts beitragen, weil ich am 24. traditionell mit Freunden einen Weihnachtsumtrunk abhalte auf dem Land. Und wenn ich dann am späteren Nachmittag wieder daheim bin, wärs 1. zu spät, um was zu kochen und 2. wär mein Kochniveau dann so im Bereich Tiefkühlpizza.

Vielleicht kann ich was vorbereiten für den Apéro oder so. 

Hansjoerg
hat kommentiert 03 April 2018
4 0

Gemüse-Fritata-Low-Carb

Zutaten für 4 Personen

Aubergine klein gewürfelt           250 g

Zucchini an der Röstiraffel geraffelt        180 g

rote und gelbe Peperoni gerüstet, in Streifen     200 g

Frühlingszwiebeln in Ringen       1 Bund

Knoblauchzehen gehackt (Presse)           2 Stk

Bratbutter oder Bratcrème         1 EL

Mehl     1 EL

Thymian frisch  1 TL

Oregano frisch  1 TL

wenig abgeriebene Zitronenschale         1 Stk

einige Tropfen Zitronensaft                       

Eier        6 Stk

Salz        nach Bedarf

Pfeffer aus der Mühle

Paprikapulver süss          1 TL

Paprikapulver scharf      1 TL

 

Zubereitung

1.       Alle Zutaten bereitstellen.

2.       Auberginen und Zucchini in der heissen Bratbutter anbraten.

3.       Peperoni, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, kurz mitbraten und in eine Schüssel geben.

4.       Pfanne reinigen und wenig Bratbutter hineingeben.

5.       Die Gemüse in der Schüssel mit dem Mehl bestäuben.

6.       Die Kräuter, Zitronenschale und Saft beifügen.

7.       Die Eier in einer Schüssel verquirlen und daruntermischen, gut würzen und die Masse in die Pfanne giessen.

8.       Zugedeckt bei mittlerer Hitze goldbraun backen bis das Ei stockt.

9.       Die Frittata auf einen grossen Teller stürzen.

10.   Sorgfältig zurück in die Pfanne gleiten lassen und zweite Seite fertig braten.

11.   Die Frittata etwas abkühlen lassen.

12.   In Stücke schneiden.

13.   Lauwarm oder ausgekühlt servieren.

 

Jens
hat kommentiert 04 April 2018
1 0

Danke fürs Rezept @Hansjoerg und deine Mühe

Sieht gelungen und lecker aus!! Weiterhin viel Freude beim Rüsten, Kochen, Backen.....

Gruss Jens

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  • Ruedi
Hansjoerg
hat kommentiert 04 April 2018
2 0

eine weitere Variante

Gemüse-Frittata mit Spinat

Zutaten für 4 Personen

Jungspinat

150 g

Schalotte in Ringen

1 Stk

Knoblauchzehen gepresst

2 Stk

Butter zum Dämpfen

 

TK Erbsen aufgetaut

150 g

Eier

8 Stk

Rahm

4 EL

wenig Muskat

aus der Mühle

Salz

¾ TL

wenig Pfeffer

aus der Mühle

Tilsiter (Grün) in kleinen Würfeln

200 g

 

Zubereitung

Spinat in einer grossen Pfanne zugedeckt garen bis er zusammengefallen ist, herausnehmen, abtropfen.

Schalotte und Knoblauch in Butter andämpfen.

Die Erbsli und Spinat beigeben, kurz weiterdämpfen und herausnehmen.

Die Eier und Rahm gut verrühren und das Gemüse daruntermischen und würzen.

Butter in der Pfanne schmelzen und ⅓ der Masse in die Pfanne geben.

Den Tilsiter darauf verteilen und die restliche Eimasse darüber giessen.

Die Frittata zugedeckt bei kleiner Hitze 30-35 Min fest werden lassen.

Dabei den Deckel ab und zu entfernen um den Dampf entweichen zu lassen.

Die Frittata auf einen grossen Teller stürzen und sorgfältig in die Pfanne zurückgleiten lassen.

Die Frittata offen 5-10 Min fertig braten.

Zum Apéro die Frittata etwas abkühlen lassen, in Stücke schneiden.

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  • Snowboarder83
Hansjoerg
hat kommentiert 05 April 2018
1 0

La Ratatouille niçoise

Zutaten für 4 Personen

Tomaten 750 g

Zwiebeln 500 g

Knoblauchzehe 5 Stk

Peperoni grün, gelb und rot 500 g

Auberginen 500 g

Zucchetti 500 g

Oregano ½ Bund

Thymian ½ Bund

Basilikumblätter ½ Bund

Olivenöl reichlich

Salz nach bedarf

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Petersilie glattblättrig ½ Bund

Zubereitung

1.       Die Tomaten kurz in kochendes Wasser tauchen, herausheben, abschrecken, häuten, entkernen und in Würfel schneiden.

2.       Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden.

3.       Die Knoblauchzehen schälen und in feine Scheibchen schneiden.

4.       Die Oregano- und die Thymianblättchen von den Zweigen zupfen.

5.       In einer grossen Pfanne reichlich Olivenöl erhitzen.

6.       Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten.

7.       Die Tomaten den Oregano und den Thymian beifügen, alles mit Salz sowie Pfeffer würzen und auf kleinem Feuer etwa 30 Min schmoren.

8.       Inzwischen die Peperoni halbieren, entkernen und in Streifen schneiden.

9.       In einer beschichteten Bratpfanne oder in einem Wok reichlich Olivenöl erhitzen.

10.   Peperoni beigeben, mit Salz und Pfeffer würzen und knapp weich dünsten.

11.   In eine Schüssel geben.

12.   Die Auberginen ungeschält in fingerdicke Stängelchen schneiden.

13.   In der beschichteten Bratpfanne oder im Wok in Olivenöl mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt knapp weich braten.

14.   Zu den Peperoni geben.

15.   Die Zucchetti ungeschält in Scheiben schneiden.

16.   In der Bratpfanne oder im Wok wie zuvor die Gemüse in Olivenöl mit etwas Salz und Pfeffer gewürzt knapp weich braten.

17.   Erst jetzt alle Gemüse zur Tomaten-Zwiebel-Mischung geben.

18.   Alles noch 10–15 Min kochen lassen.

19.   Die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden.

20.   Die Petersilie fein hacken.

21.   Beides am Schluss unter das Ratatouille mischen und wenn nötig mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

 

Nährwert

Pro Portion

·         267 kKalorien

·         1117 kJoule

·         25g Kohlenhydrate

·         9g Eiweiss

·         14g Fett

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Jens
hat kommentiert 01 Oktober 2018
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Wer mich kennt, der weiss dass ich kein grosser Kürbisesser bin, aber bei diesem Rezept schmeckts auch mir...

Gebackener Kürbis mit bunter Füllung 

für 4 Personen

4 kleine Kürbisse (Kleine Laterne, Oranger Knirps), 400 g mehlige Kartoffeln, geschält. 1 rote Zwiebel, in Ringen. 3 EL Bratfett. 2 EL Majoran, fein gehackt. 1 Bund glattblättrige Petersilie auch fein gehackt. Salz und Pfeffer aus der Mühle. 2 Prisen Muskatnuss sowie 100 g Gruyère, fein gewürfelt.

Den Kürbissen einen Deckel abschneiden und mit einem Kugelausstecher aushöhlen. (Je nach Rundung ev. auch den Boden begradigen)

Für die Füllung: die Kartoffeln in 1 cm grosse Würfel schneiden und zusammen mit den Kürbiskugeln und Zwiebelringen in einer Schüssel mit Bratcreme mischen. Dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und im auf 200°C vorgeheizten Ofen 20 Min. backen. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen, mit Majoran, Petersilie, Salz, Pfeffer, Muskat würzen und mit dem Gruyère mischen.

Die gefüllten Kürbisse kurz vor dem Servieren im 200°C heissen Ofen ca. 15 Min. wärmen. Mit Kräutern garnieren und auf Tellern anrichten. Wer möchte (ich zB) macht gleich noch ein paar Pilze oder gebratenen Speck mit darunter oder passt sich die Mengen etwas an.

Än Guetä

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Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 01 Oktober 2018
2 0

Tolles Rezept Jens! Da ergänze ich doch einfach noch mit 2 Links:

 https://mein-blutzucker.ch/kurbis-maroni-und-spatzli-endlich-ist-sie-da-die-bunteste-zeit-im-jahr/

https://mein-blutzucker.ch/herbstzeit-ist-kuerbiszeit/

E Guete!

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