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Weltdiabetestag - Wie beeinflusst Diabetes das Familienleben?

Thema: Typ F – Friends and Family

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  • Neuster Beitrag 14 November 2018
Jasmine
Jasmine
hat kommentiert 14 November 2018
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Liebe Community

Nach unserem Jubiläum gestern, ist heute bereits wieder ein «Feiertag» 🎉: Wie ihr sicher wisst, ist heute Weltdiabetestag. Jeder Diabetestag steht unter einem Fokusthema. Dieses Jahr geht es um das das Thema «Familie» 👨‍👩‍👧‍👦. Als allererstes deshalb ein riesiges Dankeschön an @_isa_ , @Gaby@Buehlers66, @Livi und allen mitlesenden Typ F für die tolle Unterstützung jeden Tag 🌸

Unsere Frage zum heutigen Diabetestag lautet: Wo denkt ihr, beeinflusst der Diabetes das Familienleben am meisten? Ist es beim Lebensstil oder Essgewohnheiten?

Wir sind gespannt auf eure Erfahrungen – ob Typ 1, Typ 2 oder Typ F!

Lieber Gruss

Jasmine

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Ruedi
hat kommentiert 14 November 2018
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Na, liebe Jasmin, da bist du aber schon früh wieder an der Arbeit, ich hoffe du hast gut geschlafen nach dem tollen Abend und der späten Heimfahrt in der Nacht. 

Nun zu deiner Frage:  Sicherlich beim Lebensstil und natürlich auch Essgewohnheiten. Wenigstens bei mir; so überwache ich meinen BZ heute wieder viel stärker als am Anfang, als ich noch "blutig" messen musste; dann bewege ich mich wieder jeden Tag mehr und gleichmässig draussen, um eine Gewichtsabnahme zu erreichen, was mir ja auch gelungen ist. Im weiteren habe ich mich gut auf mein "Monsterchen" eingestellt, auch wenn es zur Zeit ein paar Capriolen macht, von Hypers bis runter zum Hypos in der Nacht, doch am Morgen ist ja dann alles wieder ins Lot gebracht!😉 Dann das "Familienleben" hat sich insofern geändert, als nun meine Partnerin Monica immer besser mit meinen "Umständen" zurechtkommt und aktiv mithilft.

Als Typ 2-er ist es natürlich auch viel einfacher als als Typ 1-er! Ich kann noch das Meiste essen, muss dabei aber einwenig auf die Menge schauen und falls wieder einmal ein Schokoriegel den Weg in den Magen findet, den mir wieder abverdienen.

Sonst bin ich eigentlich der Gleiche geblieben und versuche das Beste aus meinem Leben zu machen, so wie eh und je.

Grüessli Ruedi

 

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Snowboarder83
hat kommentiert 14 November 2018
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Dann werde ich am Mittag eine schweige Minute für die betroffen neu Diabetiker und Diabetikerinnen halten. Da es für mich sehr wichtig ist das man mehr Gehör für uns betroffen und dessen Mitmenschen hat. Bei mir hat es nicht viel verändert nur das es manchmal weniger Kohlenhydrathaltige Lebensmittel gibt oder leider auch Süsses. Und in der Familie ist es gleich geblieben ausser meine Mutter und meinen älteren Bruder nehmen auch weniger Kohlenhydrathaltige Lebensmittel. Der Grund ist weniger Insulinbedarf und bessern Blutzuckerwert sonst kann ich alles essen und ist auch nicht verboten.

Weltdiabetestag

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Jasmine
Jasmine
hat kommentiert 14 November 2018
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Ruedi schreibt:

Na, liebe Jasmin, da bist du aber schon früh wieder an der Arbeit, ich hoffe du hast gut geschlafen nach dem tollen Abend und der späten Heimfahrt in der Nacht. 

Nun zu deiner Frage:  Sicherlich beim Lebensstil und natürlich auch Essgewohnheiten. Wenigstens bei mir; so überwache ich meinen BZ heute wieder viel stärker als am Anfang, als ich noch "blutig" messen musste; dann bewege ich mich wieder jeden Tag mehr und gleichmässig draussen, um eine Gewichtsabnahme zu erreichen, was mir ja auch gelungen ist. Im weiteren habe ich mich gut auf mein "Monsterchen" eingestellt, auch wenn es zur Zeit ein paar Capriolen macht, von Hypers bis runter zum Hypos in der Nacht, doch am Morgen ist ja dann alles wieder ins Lot gebracht!😉 Dann das "Familienleben" hat sich insofern geändert, als nun meine Partnerin Monica immer besser mit meinen "Umständen" zurechtkommt und aktiv mithilft.

Als Typ 2-er ist es natürlich auch viel einfacher als als Typ 1-er! Ich kann noch das Meiste essen, muss dabei aber einwenig auf die Menge schauen und falls wieder einmal ein Schokoriegel den Weg in den Magen findet, den mir wieder abverdienen.

Sonst bin ich eigentlich der Gleiche geblieben und versuche das Beste aus meinem Leben zu machen, so wie eh und je.

Grüessli Ruedi

 

Der frühe Vogel fängt den Wurm heisst es doch so schön lieber Ruedi 😉 Geschlafen habe ich tief & fest - kein Wunder nach so einem aufregenden Abend 😄 Und du bist auch gut nach Hause gekommen?

Danke für deine Erfahrungen. Ich finde, du machst das mit deinem Monsterchen ziemlich gut! Und schön zu lesen, dass deine Partnerin auch immer besser damit umgehen kann. 

Äs schöns Tagli & liäbn Gruäss

Jasmine

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  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 14 November 2018
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Wusste gar nicht, das Walliserinnen am frühen Morgen schon Lust auf ein Wurmfrühstück haben🤣🤣🤣

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  • Jasmine
_isa_
hat kommentiert 14 November 2018
6 0

Hallo liebe Blutzucker-Communitiy

Erstmal: Herzlichen Glückwunsch zu eurem 5-jährigen Jubiläum! Und vielen Dank Jasmine für deine netten Worte, das hat mich jetzt enorm gefreut!

Zu eurer Frage, wo das Familienleben am meisten durch den Diabetes beeinflusst wird. Schwierig zu beantworten. Grundsätzlich würde ich sagen: Nirgends. Oder nirgends, wo's wirklich stark auffällt.

Beim Essen muss ich meiner Linie zuliebe ebenfalls schauen, dass ich mich gesund und ausgewogen ernähre. Ich denke, wir können uns hier gegenseitig helfen, unterstützen und motivieren. Ich würde auch ohne den Diabetes von @klaeui auf die Ernährung achten. Es gibt aber auch bei uns ab und zu ein Cheat Meal, bei dem wir uns bewusst etwas gönnen (dann lautet die Devise: Scheiss auf Kalorien und Kohlenhydrate). 

Den Lebensstil beeinflusst es auch nicht wirklich. @klaeui hat den Diabetes so gut im Griff, dass unser Leben so gestaltet werden kann, wie wir dies möchten. Einzig manchmal mit dem Timing ist es etwas schwierig. Wenn wir z.B. spazieren gehen wollen und der Blutzucker zu tief ist und wir genau wissen: das endet in einer Unterzuckerung. Oder aber, wenn wir gerne noch eine Folge auf Netflix schauen würden bevor wir Znacht essen, aber sein Blutzucker schon fast im Unterzuckerungsbereich ist und dann noch schnellschnell etwas reingestopft werden muss. Wenn man dann richtig gekocht hat und essen will, ist der Blutzucker schon wieder zu hoch, was halt einfach schade ist. Solche Beispiele könnte ich euch noch viele nennen.

Aber wie gesagt, es ist nichts, was mich stören würde oder mich in meinem Leben einschränkt. Wenn ich aber manchmal lese, wie stark gewisse Diabetiker auf Unterzuckerungen oder sonstiges reagieren und dies das Umfeld zu spüren bekommt, dann kann ich mir gut vorstelle, dass dies durchaus für die Familie belastend sein kann. 

Habt noch einen schönen Abend!

Liebe Grüsse Isa

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