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Vergleich anstellen: Früher (alt) vs. Heute (neu)

Thema: Zuckerfreie Ecke

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  • Neuster Beitrag 02 Januar 2019
Ruedi
hat kommentiert 10 April 2018
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Liebe Members

"Früher war halt alles besser" hört man oft von älteren Leuten, aber war es wirklich so? Was ist eure Meinung in dieser Beziehung: Hier ein Beispiel:

Früher hatte man ein Festnetz-Telefon, war also an den Ort des Telefons gebunden, heute besitzen die meisten Leute ein Handy, Smartphones oder wie wir sie alle nennen und können orts-unabhängig und jederzeit auch von unterwegs telefonieren. Das frühere Telefon diente wirklich nur der Telefonie, das "Neue" kann aber viel mehr, es kann 1. Telefonieren  - 2. im Internet surfen - 3. Fotografieren und vieles, vieles mehr. Doch zu welchem Preis?

Nun, was war oder ist besser? Was spricht für "früher" oder für "heute"

Oder: früher wohnte man(n)/frau in der näheren Umgebung des Arbeitsortes - heute unternehmen viele  einen recht langen Arbeitsweg, um zur Arbeit zu gelangen!

Oder früher schrieb man seine Briefe als Privatperson noch von Hand - heute nur noch selten, das mailen, sms'len hat den handgeschriebenen Brief ins Abseitsgedrängt.

So gibt es noch viele Beispiele: also gilt die Frage an euch alle, was war oder ist besser? Früher oder Heute oder gar morgen?

Danke für eure Antworten, die hoffentlich sehr zahlreich eintreffen werden.

Grüsse Ruedi

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Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 12 April 2018
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Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 12 April 2018
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Ach, der Tjorben Eckermann, der findet einfach immer die besten interviewpartner!

Ruedi
hat kommentiert 23 April 2018
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Faebel beschreibt in seinem Beitrag "Wohin geht's", sein Erlebnis mit der jungen 16-jährigen Praktikantin und wundert sich, dass die junge Frau weder mit Words und Taschenrechner viel anfangen kann, resp. diese recht holprig bedient, aber das Smartphones aus dem FF beherscht.

Auch das hätte gut in diesen Beitrag gepasst, zeigt es doch wieder einmal den Unterschied zwischen Früher und Heute markant auf. Wir lernten noch "mühsam"die Schreibmaschine zu bedienen, "blind" in die Tasten zu hauen, und Texte fehlerfrei auf's Papier zu bringen und heute? Die "smartphone"-Texte strotzen nur so von "Gramatiksünden" und doch, keiner kümmert's. Es ist ganz klar, das Leben geht weiter und das auch ohne Grammatik usw.

Auch hier in der Community fällt mir der Wandel stark auf, nur noch wenige Texte entsprechen den Vorstellungen der früheren Generation, Gross- und Kleinschreiben wird immer seltener, Teile der Sätze werden "verschluckt" und dennoch, man(n)/frau verstehen die Texte und auch ich gewöhne mich langsam daran. 

Aber trotz der Veränderungen, das Leben war früher nicht besser als heute:

abcDE123
hat kommentiert 24 April 2018
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Das mit der Rechtschreibung, da muss ich auch noch viel lernen. Ich habe Schriftsetzerin gelernt und nachher noch auf Grafikerin um gesattelt. Wir hatten dieselben Deutschbücher wie die Studenten an der Uni und haben Grammatik und Satzanalysen gelernt bis zum Abwinken. Lese ich nun die Zeitungen oder was auch immer, es strotzt von Fehlern. Ich habe nun lernen müssen, dass man das nicht so eng sehen sollte. Offenbar ist auch die Sprache im Wandel, ohne die Amerikanismen, wie es schon immer vorkam.

Heute ist eine andere Zeit und früher war vieles anders, aber nicht unbedingt besser....

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  • Ruedi
Kochmeister3000
hat kommentiert 24 April 2018
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Jetzt rate mal, wies jemandem geht, der sich nach der Typografie auf Korrektor geschult hat ...

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  • Ruedi
Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 25 April 2018
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Uh, ja, da gehöre ich sicher zu den Spezialisten, die etwas daher schreiben ohne gross zu überlegen! Dann klicke ich unten auf "Beitrag hinzufügen"  ohne nochmals gelesen zu haben, was ich da geschrieben habe und ob sich Flüchtigkeitsfehler oder andere Fehlerchen eingeschlichen haben. Meistens schreibe ich vorzu, der Satz wird immer wie länger und irgendwann endet er! Vor lauter Verschachtelungen weiss ich aber nicht mehr, ob mein Konstrukt auch Sinn macht.
Ich finde, neue Technologien sollten mit gesundem Menschenverstand eingesetzt werden. Nicht blindlings darauf los sondern als sinnvolle Unterstützung.
So wie z.B. diese Kohlenhydrat-App hier.  Sollte die auf den Markt kommen, würde ich diese austesten aber immer hinterfragen: Kann es sein, was sie berechnet hat? Soll ich ihren Angaben glauben oder sind sie unrealistisch?

Viele Leute nehmen die Neuerungen einfach auf, wie sie dahre kommen. Es wird leider nichts mehr hinterfragt.

E liebe Gruess

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  • abcDE123
abcDE123
hat kommentiert 26 April 2018
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Lieber Martin, auch ich schreibe drauflos, was mir so dazu in den Sinn kommt und auch mit meinen Kindern, Freunden etc. Whatups in Mundart. Ich ärgere mich nur etwas, wenn Zeitungen oder andere Printmedien, voller Fehler sind. In unserer Community kann man doch schreiben, wie es einem gerade passt. Da wird nichts korrigiert oder was auch immer. Vom Kohlehydratapp habe ich auch schon gehört und Kollegen schwärmen davon. Ich habe eine Punkteliste von meiner Ernährungsberaterin und die ist ähnlich aufgebaut nur halt "analog".

Liebi Grüess us em Thurgi

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  • Martin_Ruegge
  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 29 April 2018
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Früher gab es bei der SBB Multitageskarten, die besonders interessant waren für Rentner/Innen, da sie erst ab 09.00 Uhr gültig waren und so die armen "Werktätigen" ihren Sitzplatz im Zug nicht durch  uns Rentner "besetzt" vorfanden!!!!!, doch heute hat die SBB etwas geändert, die Multi-9 Uhr-Tageskarten gibt es nicht mehr, dafür kann mann/frau sein Glück versuchen, eine Spartageskarte  zu ergattern, doch leider sind alle Fr. 29.00 TK mindestens 2-3 Monate  vor dem Wunschdatum schon weg.

Dafür gibt es jetzt Multitageskarten mit 20 oder 30 Fahrten, Preis dann je TK rund Fr.   45.00, also rund 5 Franken teurer, als die TK bei der Gemeinde, dafür aber ist der Käufer nicht an ein bestimmte Datum angewiesen! (Kostenpunkt der 20 TK's: rund Fr. 900.00..........!!) Diese Karten bezahlt der Kunde natürlich im voraus und haben vermutlich eine Laufzeit von rund 2 Jahren, dann verfallen sie zu Gunsten der "armen" SBB.

Grüessli Ruedi

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  • abcDE123
abcDE123
hat kommentiert 01 Mai 2018
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Mir tuet d SBB jetzt scho leid und de aarmi Herr Meier, dä dümplet am Exischtänzminimum ume. Spass beiseite, aber du, lieber Ruedi siehst das richtig. Wir werden sehen, was uns noch bevorsteht in Sachen ÖV.

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  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 19 August 2018
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Hier eine weitere kleine, gerade erlebte Episode zum Thema "Früher vs. Heute". Mein Chef (Kennwood) in der Küche hat ein kleines Problem, der Mitnehmer des Mixerglases ist abgenutzt. und so dreht der Mixer leer. Nach einem kurzen Telefon mit Kennwood Schweiz, brachte ich meinen "alten Chef" in ein Elektrofachhandelsgeschäft zur Reparatur. Die erste Frage des Verkäufers war, wie alt ist dieses Gerät, meine Antwort: so zwischen 30 und 40 Jahren, so genau wüsste ich es nicht mehr. 

Sofort erfolgte die Antwort, sooooo alte Geräte lohnen sich nicht mehr zum Reparieren, wohlverstanden, nur wegen einem kleinen Ersatzteil, das durch Kennwood ersetzt werden soll, sollte ich das gute, bewährte "alte" Stück entsorgen. Als ich kein Interesse an einer neuen Maschine bekundete, kam der 2. Versuch: Der Kostenvoranschlag würde im Falle der Nichtausführung der Reparatur rund Fr. 100.00 kosten und der Betrag sei geschuldet, ob ich die Maschine reparieren lasse oder nicht. Als auch dies nichts fruchtete, nahm er die Maschine doch noch entgegen und nun warte ich, was der Reparaturdienst von Kennwood schreibt.

Wohlverstanden, zu dieser Maschine gibt es noch alle Zubehör- und Ersatzteile!

Wenn wir Menschen nach 30-40 Jahren nicht mehr "repariert" würden....................., ja dann müsste ich die Radieschen schon lange von unten anschauen😉😇

Snowboarder83
hat kommentiert 20 August 2018
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@Ruedi Ja das ist so.

Da gibt es noch viele Beispiele zu diesem Thema.

Ruedi
hat kommentiert 02 Januar 2019
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Eine weitere "lustige" Episode mit dem ÖV, Am Neujahrstag fuhren wir mit der Bahn und dem Bus nach Küttigen bei Aarau. Billettpreis mit Halbtax: Hinfahrt Fr. 11.10, ich löste gerade im Internet die Retorfahrt, also Fr. 22.20 pro Person. Als ich dann später den Zug für die Heimfahrt (Küttigen - Sursee) heraussuchte, staunte ich nicht schlecht, für die gleiche Strecke hätte ich nun für den einfachen Weg Fr. 12.70 bezahlen müssen, also Total Fr. 25.40. Natürlich konnte mir niemand erklären warum das so ist. Und es waren beide keine Sparbillette oder sonstwas, sondern ganz normale Billette!

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