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Umweltschutz und Diabetes: soll und kann man Abfall vermeiden?

Thema: Aus dem Alltag

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  • Neuster Beitrag vor 2 Wochen
Jasmine
Jasmine
hat kommentiert vor 3 Wochen
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Liebe Community

Klimawandel und Umweltschutz sind in aller Munde. Doch wie sieht es beim Thema Diabetes aus? @Franziska hat bei unseren Bloggern @Giulia, @Martin_Ruegge und Sofiane nachgefragt. Hier gehts zum Blogbeitrag

Was macht ihr für den Umweltschutz?

Jasmine

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Kochmeister3000
hat kommentiert vor 3 Wochen
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Die Materialschlacht ist besonders mit dem Dexcom G6 sehr gross geworden, obschon sie beim Libre auch schon ziemlich viel grösser war als damals, als ich noch herkömmlich am Finger gemessen hab. Da kann ich selber aber kaum was beeinflussen.

Beim Pen könnt ichs. Ich verwende Flexpens, also diejenigen, die man wegwirft, wenn sie leer sind. Es gab aber schon Situationen, in denen ich den Pen irgendwo vernuscht hab. Da war ich froh, dass ich mal einfach einen neuen holen kann. Der vermisste kam immer wieder zum Vorschein. Aber man hat halt nicht immer die Zeit, danach zu suchen.

Die Batterien aus den Transmittern werden natürlich fachgerecht entsorgt.

Ich würde es sehr begrüssen, wenn man seitens der Hersteller den Abfallberg bei den Verpackungen aber etwas reduzieren könnte. Ist aber sicher einfacher gesagt, als gemacht.

Ruedi
hat kommentiert vor 3 Wochen
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Liebe @Jasmine Ja, der Umweltschutz ist in aller Munde und auch wir versuchen möglichst wenig Abfall zu produzieren und dann den Rest-Abfall möglichst dem Recycling zu zuführen. Also1. beim Einkauf darauf achten, möglichst wenig Verpackungsmaterial zu "kaufen", das geht bis jetzt in einigen Fällen gut: z.B.: für Früchte oder Gemüse nicht für jede Sorte einen neuen Beutel nehmen, sondern diese in möglichst wenig Säcke zu verteilen und diese dafür auch gut füllen. Recycling-fähige Rohstoffe natürlich in den Kreislauf zurückführen, z.B.: Glas, Pet, Plastik, Elektrogeräte, Batterien etz.

Wir haben hier in Sursee eine Entsorgungsstation und seit diesem Jahr auch einen Abholservice 1x pro Monat durch ein Sammelunternehmen. Da wir ja kein eigenes Auto mehr haben, ist dieser Service für uns natürlich sehr viel wert. Unser Recycling wird also in diese Säcke gepackt, und zwar wäre es möglich, das "chrüsimüsi" durcheinander. Die Firma sammelt die Säcke zusammen und in den Partnerfirmen werden dann die einzelnen Gegenstände sortiert und dem Recycling zu geführt. Im weiteren sammeln wir natürlich auch Pet und Plastikflaschen (Milch, Rahm) und bringen das beim Grossverteiler in die Sammelboxen. Meine verbrauchten med. Gegenstände, oder auch abgelaufene oder nicht mehr benötigte Medis bringe ich in meine Apotheke, wo dann diese Sachen auch zum Recycling weiter geleitet wird.

Chemie, früher meine Laborchemie, wurde in Fässer nach Art gesammelt und dann durch eine Spezialfirma der Wiederverwertung zu geführt. Der Vorteil dabei war, dass wir für gewisse Fotochemikalien sogar noch eine Entschädigung erhielten und so unsere Kosten tiefhalten konnten. Farbe etc. geht an die Verkaufsstelle zurück.

Nun, wie bereits erwähnt, besitzen wir seit gut 7 Jahren keine eigenen Autos mehr, benutzen nach Möglichkeit den ÖV oder wenn wir ein Auto wirklich brauchen, ein Fahrzeug der Mobility-Flotte in der ganzen Schweiz, d.h. soweit möglich mit dem ÖV, dann ab dem Bahnhof mit dem Mobilityfahrzeug weiter. Diese Methode spart erstens viel Geld ein und die Autos sind stärker ausgelastet => unweltfreundlich!

Wir bezeichnen uns jedoch nicht als "Grüne", sondern versuchen in dieser Sache möglichst umweltfreundlich zu sein.

Umweltschutz ja, aber nicht pharisärsich, wir sind keine Vorzeigemenschen, denn wir haben zeit unseres Lebens einen grossen Fussabdruck auf dieser Welt hinterlassen und versuchen diesen nun zu verkleinern.

Grüessli Ruedi und Monica

 

Jens
hat kommentiert vor 3 Wochen
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Abfall soll natürlich wenn irgendwie möglich immer vermieden werden, nicht nur der Umwelt zuliebe. Trennen und dann richtiges Entsorgen oder weitergeben ist bei uns allen heute nichts spezielles mehr. Es gehört heute einfach mit zum Alltag, auch in den Firmen.

Was machen nun wir "Jenses"daheim für den Umweltschutz? Ich denke wir machen nichts spezielles dafür, also keinen wirklichen Extraverzicht, keinen Mehrnutzen für die Umwelt.

Meine Frau verzichtet zwar seit 5 Jahren auf ihr Auto. Das tut sie aber für sich! Gehe ich zu Fuss, mit dem Fahrrad oder Öv zur Arbeit, so tue ich dies für meine Gesundheit, also...... nur für mich. Verzichten wir mit dem Flieger irgendwohin zu fliegen, ist es nicht wegen der Umwelt sondern weil wir nicht weg wollen. Nehmen wir den Zug statt das Auto, so ist dass auch, weil es uns keine Spass mehr macht, hinter der Windschutzscheibe zu sitzen und ich darauf warten will, bis sich mein Rücken unten links meldet. Wir tun das uns zuliebe. Auch der Garten meiner Frau, mit all ihren Pflanzen für Bienen, Hummeln, Taubenschwänzchen, Raupen und Schmetterlinge, Libellen, das tut sie doch für sich, zu unserer Freude und für unser Wohlbefinden. Bio Lebensmittel, Bio Wein.....weil es uns 2. besser schmeckt und 1. unserem Körper besser tut. Wir pflegen unsere Waldparzellen für unsere Kinder......hahahaha, nein wir tun es für uns weil uns die Ruhe und die Arbeit im Wald gefällt. Meine Tochter kann später mit dem Wald machen was sie will, ich pflege den Wald nicht für sie. In unserem Leben profitiert die Umwelt etwas mit oder wird weniger belastet. Aber seien wir ehrlich, wir tun das alles vorallem für uns, weil es uns gefällt und für uns so stimmt.

Ich fahre Auto und Motorrad, ich fliege auch mal irgendwohin mit und ich brauch auch mal eine Fähre. Nicht nur Horgen-Meilen. Wir haben Festnetz, Smartphones, PCs (alles in Mehrzahl) Ich belaste ab und zu die Luft noch zusätzlich mit einer Zigarette und dem Grill im Garten. Ich wohne (noch) mit Gasheizung und mit Kachelofen. Der Kachelofen ist aber weils uns gefällt. Wenn wir dann das Gas wegschnippen (2020/21), so tun wir das wohl für uns. Ich glaube der Mensch ist so. Er tut hauptsächlich Dinge die ihm gefallen und guttun. Er tuts vor allem für sich. Schön wenn die Umwelt davon profitiert, aber dazu brauche ich mir das Ganze nicht schönzureden oder den Umweltgedanken vorzuschieben.

Wenn wir etwas für die Umwelt tun wollen, geht das meiner Meinung nach nur über ECHTES Verzichten. Kein Auto, kein Töff (auch keine Stromer), keine ÖVs. Noch regionaler, ganz nah und direkt einkaufen und verzichten auf dies immense, mehrfach verpackte "perfekte" Angebot für "alles zur jeder Zeit". Enorme Sorge zu unseren Lebensmitteln tragen. Weniger m2 Wohnfläche......weniger Strom, Licht..... auch weniger Angebote für Freizeit/Kultur auf dem Land und in unseren Städten. Ev. gäbe es weniger Arbeit, weniger Einkommen. Unser Verbrauch war und ist enorm. Wir könnten einen Schritt zurück. Das will aber wirklich fast niemand (nun, wollen eventuell schon). Der Mensch ist ein Egoist und er ist gierig. Echter Verzicht fällt einfach enorm schwer. Dem Staat fällt das ganz ganz schwer, der Wirtschaft sowieso aber auch dem Einzelnen.

Nadine
Nadine
hat kommentiert vor 2 Wochen
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@Jens ich teile deine Einstellung teils/teils und finde vor allem toll, dass ihr das, was ihr der Umwelt Gutes tut, macht, weil es euch Spass macht oder gut tut. Dann fällt das ja auch viel leichter. Dass "echter" Verzicht schwer fällt stimmt. Ich finde aber, wenn jeder auf etwas verzichten würde, müsste nicht jemand auf alles verzichten... naja - ist ein schwieriges Thema.

Im Blogbeitrag geht es aber ja vor allem auch darum, was im Diabetesbereich getan werden kann/muss. Liebe Community, gibt es da noch weitere Meinungen?  

Hampa
hat kommentiert vor 2 Wochen
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Hallo Leidensgenossen,

Auch wir schauen vermehrt wie und was wir einkaufen. Wie schon Ruedi geschrieben hat, nicht für jedes Offenprodukt ein Säckli benutzen. Für meine Batteriebetriebenen Geräte nehme ich nur noch wiederaufladbare Akkus, natürlich muss ich diese auch irgendwann mal ersetzen, aber das dauert. Meine Frau und ich haben den Fahrausweis freiwillig abgegeben, denn wir haben den ÖV direkt vor der Haustüre. Und ist es einmal nötig, können wir mit dem gesparten Geld fürs Auto, auch mal ein Taxi leisten. Es ist schon klar, das das nicht jeder kann wenn er arbeitet, oder abgelegen wohnt. Wir haben das auch gemacht weil wir schon näher den achzigen sind.    

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abcDE123
hat kommentiert vor 2 Wochen
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Auch ich finde es wichtig, dass wir auf unsere Umwelt acht geben. Wir trennen unseren Abfall und ich gehe mit meinen Postitaschen einkaufen, damit ich so wenig Plastik und Verpackungsmaterial wie möglich brauche. Man kann selber sehr vieles machen und dazu beitragen. Ich fahre zwar Auto (ja ein Diesel) und Motorrad und zu meiner "Schande" geniesse ich das sehr. Nur muss ich anfügen, dass bei uns in der Pampa draussen halt keine ÖV's sind. Wir müssen halt immer zu einem Bahnhof fahren. Meinen Einkauf tätige ich zu 99% im Laden bei uns im Dorf. Wenn wir nach z.B. Bern oder so fahren nehmen wir den Zug mit dem Gemeinde GA. Im Diabetikerbereich habe ich eigentlich nur meine Tabletten und die Stechhilfen und Messkassetten, die ich in den Müll werfe, natürlich erst wenn ich die Tabletten gefuttert habe, und die dazu gehörende Batterie speziell zu den anderen Batterien. Wir haben im Nachbardorf einen grossen Entsorgungsplatz für jeden Abfall.

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