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Typ F am Arbeitsplatz

Thema: Typ F – Friends and Family

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  • Neuster Beitrag vor 4 Tagen
Snowboarder83
hat kommentiert 29 Januar 2018
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Wie informiert ihr eure Mitarbeiterin, Mitarbeiter und Arbeitgeber am Arbeitsplatz?

Da ich in den letzten 5 Jahren mein Arbeitsplatz mehrmals gewechselt habe wegen den Mitarbeiter oder Arbeitgeber hab ich es nicht für notwendig gefunden Sie über mein Diabetes zu Informieren. Ich kenne Personen die Diabetes wie ich als nicht wichtig finden den MitarbeiterIn oder Arbeitgeber zu informieren. Hab halt schlechte Erfahrungen gemacht wenn ich es weiter erzählt habe. Meistens denken Sie wissen es besser oder man bekommt keine Arbeitsstelle mehr wenn man sie informieren.

Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht mit Diabetes und Arbeitgeber?

Gruss Cyrill

 

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  • Andrea
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Ruedi
hat kommentiert 29 Januar 2018
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Als Chef meiner eigenen Firma war es für mich müssig, meine MitarbeiterInnen zu orientieren oder nicht, da wir aber ein gutes Team hatten, hatten wir auch ein offenes Verhalten gegen einander. Bei mir wurde niemand wegen einer Krankheit gemieden oder auf die Seite gestellt. 

Wir hatten zum Beispiel einen Lehrling, der litt unter einer Hautkrankeit, aber keiner der andern gat sich daran gestörrt, auch meinr Kunden nicht, im Notfall hat er halt Handschuhe getragen😉

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  • Snowboarder83
Kochmeister3000
hat kommentiert 29 Januar 2018
2 0

Zum Zeitpunkt der Diagnose war ich in derselben Firma wie jetzt. Diejenigen, die damals schon dabei waren, wissens also. Hab ja zwei Wochen gefehlt. Wer in der Zwischenzeit dazu gekommen ist, weiss es evtl. nicht. Ich war auch mal weg. Heisst, einige wissens, einige nicht. Und das find ich gut so. Mein Team weiss es. Aber nicht, um mich zu bemuttern, aber wir pflegen einen offenen Umgang miteinander. Ansonsten bind ichs niemandem auf die Nase. Muss auch nicht von jedem jedes Zipperlein kennen.

Kurzzeitig war mal einer bei uns, der auch T1D war. Habs entdeckt, weil er sein Teststreifendöschen auf dem WC vergessen hatte. Ist aber schon wieder weg.

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  • Snowboarder83
  • Ruedi
Snowboarder83
hat kommentiert 30 Januar 2018
1 0

Danke für die Rückmeldung

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  • Ruedi
Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 30 Januar 2018
2 0

Hallo Snowboarder
Ich sage es immer den Arbeitskollegen und -kolleginnen, mit denen ich am Meisten zu tun habe. Und natürlich meinen Vorgesetzten.
Ich denke, es ist sinnvoll, damit sie auch wüssten, was sie bei einer bewustlosigkeit zu tun haben.
Ich habe bei der Arbeit noch nie schlechte Erfahrungen gemacht!

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  • Ruedi
  • Snowboarder83
Kochmeister3000
hat kommentiert 30 Januar 2018
2 0

Ihr seid auch nah an der Thematik, ich denke, da ist sicher grundsätzlich viel an Wissen und Verständnis vorhanden, was den Umgang damit erleichtert.

Ich binds nicht jedem auf die Nase, weils einerseits Privatsache ist, andererseits, weil man irgendwann nicht mehr sagen mag, dass man trotz Diabetes auch Kuchen essen darf. Da muss ich schon in der Stimmung sein. Meine Aufklärungsarbeit ging meist eher in die Richtung, dass man nicht nur den Kuchen und die Schokolade, sondern auch den Orangensaft, das Brot und die Lasagne infrage stellen müsste ...

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  • Snowboarder83
  • Ruedi
Jens
hat kommentiert 30 Januar 2018
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Meine Chefin weiss es seit Beginn, ich konnte es ihr nicht verheimlichen. Und mein näheres Umfeld ist informiert. Ich habe zu Beginn ziemlich abgenommen und da kamen bei den Kollegen schon ganz andere Befürchtungen auf. Bin mit meiner Scheffin übrigens seit geraumer Zeit verheiratet (25J)

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  • Ruedi
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 30 Januar 2018
2 0

Immer offen und ehrlich sein...Aues angere isch z Chaub gmacht u wesi di wägä däm nid wei nä, de chasch froh si, dass du dert nid schaffisch, oder?

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  • Jens
  • Ruedi
Snowboarder83
hat kommentiert 30 Januar 2018
0 0

@Faebel 

Bitte noch auf Deutsch das ich es auch lesen und verstehen kann.

@Jens 

Du hast dem fall sehr viel Glück im Leben gehabt.

@Kochmeister3000 

Genau das ist auch meine Meinung und man wird in eine Schublade gesteckt.

@Martin_Ruegge 

Bei diesem Beruf ist doch das anders als bei mir weil da bei mir viele unwissende hier arbeiten wie Kochmeister bei seinem Beitrag geschrieben hat. Immer sich erklären gibt bei der zehnten Person auf die Nerven.

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 30 Januar 2018
2 0

@Snowboarder83 

Immer offen und ehrlich sein...Alles andere ist Mumpitz/Schwachsinn/Firlefanz und falls dich ein Arbeitgeber wegen dem Diabetes nicht einstellen möchte, dann kannst du froh sein, dass du dort nicht arbeiten musst!

Alles klaro?

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  • Snowboarder83
  • Ruedi
Snowboarder83
hat kommentiert 30 Januar 2018
0 0

@Faebel 

Vielen Dank für die Übersetzung.

Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 30 Januar 2018
3 0

Ja, bei mir ist das Thema schon eher bekannter - aber nicht nur. Ich bin in der Klinik, wo ich arbeite, der einzige Ernährungsberater und ich arbeite eher mit Physiotherapeuten, Psychologen/loginnen, Arbeitstherapeuten etc. zusammen, wo das medizinische Wissen nicht so hoch ist wie bei den Pflegenden.
Aber auch als ich noch als Koch in einem Restaurant gearbeitet habe, habe ich es immer kommuniziert - und auch da ist das Wisen eher so, wie es unser Kochmaster so schön berichtet hat......
Der Jens, der Jens, der Jens,..... die Chefin heiratet er, auf dem Floss zeugt er Kinder, der Typ weiss wies geht. Ich bin ja gespannt, was da noch so alles rauskommt :-)

Jens
hat kommentiert 31 Januar 2018
3 0

@Snowboarder83

Glück im Falle von "Schwein gehabt" hatte ich wirklich des öfteren schon und ich halte mich gerne an: "jeder ist seines Glückes Schmied" Aus Erfahrung kenne ich aber auch "Glück und Glas, wie leicht bricht das" dies gehörte dann eher in die Rubrik "wie geht ihr mit Rückschläge um" vom Fäbel.

@Martin_Ruegge Meine Frau und ich danken für den (Lacher)

Gruss Jens

Snowboarder83
hat kommentiert 01 Februar 2018
2 0

@Jens

Ja das ist wirklich ein Glücksfall für dich hoffe das ich auch mal so glück habe wie du.

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  • Ruedi
Jens
hat kommentiert 01 Februar 2018
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Lieber Cyrill

Wir leben doch in der wahrscheinlich besten Epoche, in einem der schönsten und bestimmt sichersten Ländern auf diesem Planeten, somit sind wir doch ALLE schon kleine Glückspilze! 

Wenn man weniger nach links und rechts schaut, auch mal zufrieden ist mit dem was man ist und hat und dies akzeptiert, so ist das meiner Meinung nach schon mal kein so schlechter Weg. Ich möchte jedenfalls mit keinem auf dieser Erde tauschen darum, ja ich bin ein Glückspilz und ich wünsche das auch jeder und jedem

Also viel viel Glück

Ruedi
hat kommentiert 01 Februar 2018
1 0

@Jens  Du bist wirklich ein "armer Kerl", im Geschäft und zu Hause den gleichen Chef😆, aber ich merke, du bist zufrieden damit und wenn du schon die ersten 25 Jahre dein "Schicksal" so gut ertragen hast, wünsche ich Dir für alle weiteren 25 Jahren weiterhin viel Glück und Zufriedenheit!. 

Also ich muss mich ja noch zum Schluss korrigieren, du bist und bleibst hoffentlich noch viele, viele Jahr ein Glückskind und vielleicht schon bald Grossvater😇🙂(oder bist du's schon????)

Lieber Gruss Ruedi

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  • Jens
Ruedi
hat kommentiert 01 Februar 2018
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@Martin_Ruegge  Da könnte man glatt neidisch werden😇 bei soviel Glück und Erfolg, ich mag es Jens und seiner Familie gönnen und natürlich allen anderen auch. Jens jagt nicht nach dem Glück, sondern er geniesst sein Glück!

Grüessli Ruedi

Ruedi
hat kommentiert 01 Februar 2018
2 0

@Snowboarder83 , renn nicht dem Glück hinten nach, das Glück findet dich sicher! Frage was heisst glücklich sein? Jens hat es gut beschrieben, Glück ist auch, wenn man mit dem zufrieden ist, was man hat und nicht neidisch auf andere sein muss. Glück und Zufriedenheit gepaart mit Liebe, das ist der grösste Reichtum, den ein Mensch erlangen kann.

Dir wünsche ich, dass dich das Glückauf deinem weiteren Lebensweg finden und begleiten wird!🍀

Gute Nacht und liebe Grüsse von "Nebenan" Ruedi

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  • Jens
  • Snowboarder83
Jens
hat kommentiert 02 Februar 2018
1 0

Nein Ruedi, der Titel Grossvater lässt noch auf sich warten und das ist auch okay so. Die Jungen sollen tun und lassen wie sie es wollen. Ja die 25 Jahre gingen bei uns flutsch vorbei. Den Rest nehmen wir auch noch zusammen

 

Gruss aus der Fabrik

 

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  • Ruedi
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 02 Februar 2018
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 @Jens 

Freut mich für dich! Scheinst rundum ein zufriedener und glücklicher Zeitgenosse zu sein. Diese Spezies droht leider etwas auszusterben....Also weiter so und vermehre dich bzw. deine Gedanken..

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  • Ruedi
Jens
hat kommentiert 02 Februar 2018
2 0

Leute, nun ist aber genug gebauchpinselt!

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  • Snowboarder83
  • Ruedi
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 02 Februar 2018
2 0

Ich will ein Kind von dir Jens!

Ok, hast recht...

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  • Snowboarder83
  • Ruedi
Snowboarder83
hat kommentiert 02 Februar 2018
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Hat jemand noch Erfahrungen gemacht zu den Typ F am Arbeitsplatz?

Ruedi
hat kommentiert 02 Februar 2018
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sei nicht so masslos fordern lieber Fäbel, wie sollte daaaas den gehen😇

Ruedi
hat kommentiert 02 Februar 2018
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@Jens nicht zu viel arbeiten und so weitermachen👍👍👍

Jens
hat kommentiert 02 Februar 2018
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Oh @Faebel wenn das meine Frau liest bin ich nicht nur meinen (Ferien)-Job los. Bin nun doch froh dass sie vorerst nicht beim Typ F mit dabei ist Und ich kenne mindestens 2 Ehefrauen und 2 Töchter die da sicher was dagegen hätten (na mit der Hebamme wärens dann schon 5.)

@Ruedi Die Arbeit wir für heute niedergelegt, muss mich noch auf den Jassabend vorbereiten

Hebed eu luschtig und allnä äs tolls Wuchäändi

Gesicht weht einen Kuss auf Apple iOS 11.2

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  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 02 Februar 2018
1 0

Mag dir deinen Job gönnen und gute Karten heute abend,ich werd's auch geniessen!😉😏

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  • Jens
Jens
hat kommentiert 02 Februar 2018
1 0

Ja merci viilmal Ruedi dir än schöne

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  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 02 Februar 2018
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@Faebel  Da siehst du nun wieder, was du beinahe angerichtet hast, Jens muss um seinen Job bangen🤣😜 nur weil du alles  haben willst😉, denk doch an deine beiden bezaubernden Fraueli!😉

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 02 Februar 2018
3 0

@Jens @Ruedi  

Sorry für meinen hormonbedingten Gefühlsausbruch! Werde mich künftig etwas zurückhalten (nicht)...

Jens
hat kommentiert 02 Februar 2018
1 0

Isch scho guet Fäbel, mir händ ja alli eusi Schwankigä. Also don't you panik odr s

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  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 02 Februar 2018
0 0

@Faebel Naja, im jugendlichen Übermut kann das ja passieren, und wie Jens schreibt, keine Probleme

Snowboarder83
hat kommentiert 09 März 2018
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Ich hab die letzte Woche einem Mitarbeiter wo ich vertrau es erzählt und dann hat er mich nur mit grossen Augen angeschaut. Nach kurzer Zeit sagte er „das hat seine Mutter auch und die muss Tabletten nehmen und was ist Insulin und warum muss ich das nehmen?“

Dann versucht ich es ihm zu erklären aber er hat nichts verstanden nur ein grosses Fragezeichnen.

Was soll ich jetzt nur machen?!

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  • Ruedi
abcDE123
hat kommentiert 09 März 2018
2 0

Wenn er das nicht begreift, kann man nichts machen. Da steht er einfach noch auf der Leitung. Vielleicht kannst du ihm eine Broschüre oder mit Google auf die Sprünge helfen. Und sonst würde ich es bleiben lassen.

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  • Ruedi
  • Snowboarder83
Ruedi
hat kommentiert 10 März 2018
2 0

@abcDE123 Und doch Erika, hättest Du gewusst was Diabetes wirklich ist, bevor er bei dir eingezogen ist? Ich hab lange gebraucht, bis ich wirklich mehr über den Diabetes gewusst habe, der Diabetes-Arzt hat mich nur "zusammengesch........" und erst bei meinem Hausarzt und in der Community habe ich mehr erfahren£

Dazu kommt noch, dass ich halt ein "Steh-auf-Männchen" bin und mich nicht so schnell etwas wirklich aus der Bahn wirft!

 

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  • Snowboarder83
  • Jens
Snowboarder83
hat kommentiert 12 März 2018
0 0

Da bringt nicht viel mit erklären und Broschüren oder Google er möchte es gar nicht verstehen da es ihn nicht betrifft und ich vermute seine Mutter verharmlost es so wie er darüber spricht. Leider schade aber was will man anders machen hab mein Bestes gegeben. Vielleicht bekommt er einmal noch Interesse an Diabetes und möchte mehr noch wissen.

abcDE123
hat kommentiert 12 März 2018
1 0

Bevor ich davon betroffen war, habe ich auch nicht gewusst, was und wie Diabetes ist. Das stimmt. Wenn ich nun aber von jemandem ins Vertrauen gezogen werde und er mir seine Krankheit erklärt, dann würde ich doch zuhören und feststellen, dass da ja so viele Möglichkeiten sind. Aber wie Snowboarder schreibt, interessiert es den Typen nicht sehr und dann erübrigt sich alles Weitere.

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  • Snowboarder83
Jens
hat kommentiert 12 März 2018
1 0

@Snowboarder

"Vielleicht bekommt er einmal noch Interesse an Diabetes und möchte mehr noch wissen."

Nun ich war ja auch verwandschaftlich sehr gefährdet. Aber mit Diabetes hab ich mich erst als selbst Betroffener auseinander gesetzt. Solange ich mich gesund und fit fühlte kümmerte mich das nicht soo doll. Schade eigentlich 🤔

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  • Snowboarder83
Ruedi
hat kommentiert 12 März 2018
0 0

@Jens Mir erging es doch genau gleich, solange ich gesund war, haben mich andere Krankheiten, die ich nicht hatte, nie besonders interessiert. Zwar habe ich andern zugehört, doch mich damit auseinander zu setzen, lag mir ferne. Heute seh ich das ganze auch ein wenig anders.

Das einzige was ich nicht ausstehen kann, ist das Äussern von Bedauern (Bisch e Arme......), denn ich fühle mich nicht als bemeidungswert und habe mich mit meinen "Monsterchen" geeinigt.😉

Jens
hat kommentiert 12 März 2018
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@Ruedi

Bisch e Arme.... hab ich schon lange nicht mehr gehört. Was hingegen mehrmals vorgekommt ist:  Er: "Würde gerne mit dir tauschen" ich dann " ah würklii? Also au zäme mit miim Diabetes?"  "Nei säb natürlii nöd, aber..... und dänn bla bla bla". Schlimm.Und das nur weil ich abgenommen habe. Wow wie "krank" muss man denn sein wenn man nur wegen seinem Gewicht mit jemanden tauschen will?🤔

Ruedi
hat kommentiert 12 März 2018
1 0

@Jens das got mir ou ufe Wecker u de nume di Sache wöue, wo agnähm si, de räschte chasch de bhaute!

Ja, dertig Lüt schaute haut ab u zu d‘s Hirni ab u dänke sech nüt derbi. Genau d‘s gliche, si di Lüt, wo di fröge, wi got‘s dr u we de würsch säge, es geit mir nid gut, de schnäu wieter müend gha, oder no besser „ihri Liede“ müesse lang u breit z‘Fade schloh..............

so isch es haut!

Pfuse guet 🛌🛌😴😴😴

Ruedi

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  • Jens
Snowboarder83
hat kommentiert 13 März 2018
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Ich hab mich mit dem abgefunden dass sie wissen wollen was es ist und dann sagen sie ach so und dann interessiert sie es nicht mehr. Für mich ist dann auch gut den Fragen beantworten mach ich aber da kommt auch nichts mehr.

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  • abcDE123
abcDE123
hat kommentiert 16 März 2018
2 0

Momentan höre ich wenig Komentare, da ja die Meisten wissen, dass ich Diabetes habe. Meistens hiess es: Was! Dänn chasch ja praktisch nüüt me ässe. oder dänn muesch jetzt aber Schprütze. Ich habe die Leute dann "aufgeklärt" und jetzt spricht eigentlich fast niemand mehr darüber.

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  • Ruedi
  • Snowboarder83
Snowboarder83
hat kommentiert 12 April 2018
0 0

Gerne können sich auch noch andere Personen sich zum Thema melden.

Gruss Snowboarder83

Snowboarder83
hat kommentiert 28 Februar 2019
1 0

Ich hab mich anfangs Monat mit zwei Mitarbeiter über Diabetes unterhalten und sie waren sehr interessiert und ich hab eine Broschüre gegeben und der Link zum Blog von mir angegeben.

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  • Martin_Ruegge
TEDY
hat kommentiert vor 2 Wochen
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Ich bin jetzt 62 Jahre alt und habe den Diabetes seit ich 14 Jahre alt bin. Bei meinem letzten Arbeitgeber war ich 17 Jahre lang tätig.
Ich habe diese Stelle nur bekommen, weil ich nichts von meinem Diabetes gesagt habe. Vor sechs Jahre habe ich meinem Team von meinem Diabetes erzählt. Danach wurde meine Arbeit immer strenger für mich und mein Diabetes. Mein Chef hat mir darau die schlimmsten Arbeiten zugeteilt. Nach sechs Jahren wurde ich mit beinahe 62 Jahren frei gestellt. Seit dem 1. Mai bin ich ohne Arbeit.

Ich musste die Begründungen ankämpfen, damit ich das Arbeitslosengeld erhalten habe. Die Sozalstellen gab mir den Rat, ich soll mich bei der IV anmelden. Dafür muss ich von einem Artz mindestens ein halbes Jahr krank geschrieben werden. 

Das Verständnis für Diabetes fehlt. Als Diabetiker ist man nicht krank?! Man ist voll arbeitsfähig. Ich hatte oft Hypos wegen Stress bei meiner Arbeit. Als Diabetiker hat man keine Rechte gebenüber dem Arbeitsgesetz oder irgendwelchen sozialen Einrichtungen. Das Leben ist wie auf der freien Wildbahn. 

 

 

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  • Snowboarder83
Littlejune
hat kommentiert vor 2 Wochen
3 0

Liebe @TEDY , dass tut mir echt leid für dich, dass du so eine negativ Erfahrung nach deinem Diabetes-Outing machen musstest. Darf ich fragen, was denn der Grund war, warum du es dann doch vor 6 Jahren deinem Team gesagt hast? Ich kann jetzt auch nur Vermutungen aufstellen, aber vielleicht hat es nun nicht mal etwas mit deinem Diabetes zu tun, sondern dass dein Chef, das Vertrauen nicht mehr in dich hat. Dies kann entweder sein, dass du nicht von Anfang bescheid gesagt hast, was du aber auch gar nicht musst und ich an deiner Stelle auch nicht gemacht hätte, wenn ich bereits wüsste, ich würde dadurch die Stelle nicht bekommen. Oder halt dadurch, dass du solange nichts gesagt hast. Ich weiss es natürlich nicht, kenne deinen Chef auch nicht. 
Aber ich weiss, dass Job und Diabetes nicht ganz einfach ist. Rein rechtlich, braucht man es nicht zu sagen, selbst wenn man direkt danach gefragt wird. Es sei denn, man arbeitet an Maschinen, durch die man auch Andere verletzen könnte, wenn es einem selber nicht gut geht. Oder in der Personenbeförderung. In diesen Fällen, ist man Verpflichtet es zu sagen. 

Was ich bei dir nicht ganz verstehe, warum musstest du die Begründung für die Freistellung rechtfertigen für den Erhalt des Arbeitslosengeldes? Wenn du vom AR freigestellt wirst, muss er doch weiterhin für deinen Lohn aufkommen, oder sehe ich das falsch? Eine Freistellung ist keine Kündigung. 
Ich lese auch, dass du zu den Diabetikern gehörst, die bei Stress ins Hypo kommen, ich komme bei Stress ins Hyper. Aber es gibt einige bei denen Stress den BZ abfallen lässt, kann mir dieses Phänomen nicht erklären. 

Ich gebe dir absolut Recht, als Diabetiker ist man voll Arbeitsfähig und ich bin auch davon überzeugt, dass wir Diabetiker im gegensatz zu Nicht-Diabetiker viel weniger Krankheitstage haben. 

Jens
hat kommentiert vor einer Woche
4 0

Guten Morgen Tedy

Danke für deinen offenen Bericht. Vieles, auch deine Geschichte, stimmt einen nur noch nachdenklich-traurig zu unserer (Arbeits)-Welt. Ist man voll arbeitsfähig, gibt es keinen Grund noch vor Antritt der Stelle, alle Karten auf den Tisch zu legen. Es gibt ja auch noch die Probezeit für beide Seiten sollte es nicht hinhauen. Ab 45 Jahren wird es zum Teil schon schwierig eine Stelle zu bekommen. Da stellt uns so manche Firma einfach altershalber nicht mehr ein   Schade um die Erfahrung, Routine und Verbundenheit zur Firma welche manch ältere Arbeitnehmer miteinbringt. Ich wünsche dir alles alles Gute @TEDY , Jens

Ruedi
hat kommentiert vor einer Woche
3 0

Lieber @TEDY , du hast geschrieben, du seist freigestellt worden, Begründung für die Freistellung? Falls du wegen deiner Krankheit fdie Kündigung erhalten hast und daraufhin freigestellt worden bist, wäre dies nach geltendem Arbeitsrecht nicht korrekt. Im Krankheitsfall darf meines Wissens nach auch heute nicht gekündigt werden, resp. muss die Taggeldversicherung während rund 2 Jahren dir einen Teil des Lohnes ausbezahlen.

Nun ich kenne die Fakten deines Falles nicht und muss trotzdem sagen, wenn dir der Arbeitgeber mit 62 Jahren nach 17 Jahren guter Arbeit kündigt, resp. schikankiert, dann gehört diesem Arbeitgeber ein "Kaktus" und ein grosses "Pfui, schäm di". Ich habe rund 40 Jahre ein eigenes Geschäft geführt, aber so etwas wäre bei mir nie vorgekommen, dass ich einem langjährigen Mitarbeiter wegen seinem Diabetes gekündigt hätte. Wir hätten gemeinsam eine Lösung gesucht und dem Mitarbeiter die Stelle bis zur Pension erhalten. 

Ich weiss nicht welchen Beruf du ausgeübt hast, aber es gibt immer , evtl. intern, eine Arbeit, die von deiner langjährigen Erfahrung profitiert hätte.Wenn sich die Arbeitgeber bewusst wären, wieviel Knowhow sie so wegwerfen, ja dann...............

Ich wünsche dir für die nächsten Jahre keine schlechten Erfahrungen mehr, und eine gute Zeit.

Grüessli Ruedi

Jasmine
Jasmine
hat kommentiert vor 6 Tagen
1 0

Lieber @TEDY

Danke für deine Offenheit und dass du deine Erfahrungen mit uns teilst. Es tut mir wirklich leid, davon zu hören. Es scheint, als ob in der Gesellschaft Diabetes noch nicht richtig verstanden wird und das Wissen fehlt. Hoffentlich geht es dir, trotz dieser schrecklichen Erfahrung, soweit gut. Wir würden uns natürlich freuen, mehr von dir in der Community zu lesen.

Einen schönen Abend & lieber Gruss

Jasmine

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  • Franziska
abcDE123
hat kommentiert vor 4 Tagen
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Lieber Tedy,

das ist ja echt schlimm, so etwas erleben zu müssen. Ich wünsche dir viel Kraft und auch Zuversicht, dass Alles wieder ins Lot kommt. Wie kann ein Arbeitgeber überhaupt so reagieren? Du hast doch deine ganze Berufskarriere hindurch gute und wertvolle Arbeit geleistet und ganz plötzlich, seit er von deinem Diabetes weiss, nicht mehr. Da kann ich nur den Kopf schütteln und wie Ruedi schreibt, pfui!!! rufen.

Ich wünsche dir alles Liebe und gute

Erika

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