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Solidarisierungs-Tattoo

Thema: Typ F – Friends and Family

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  • Neuster Beitrag vor 4 Wochen
Littlejune
hat kommentiert vor 4 Wochen
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Liebe mein-blutzucker.ch Community

Es wurde hier bereits über Diabetes Tattoos diskutiert, ob man sich so eins als Betroffener machen soll oder nicht. Nun habe ich im Netzt Solidarisierungstattoos gefunden, für Typ F. 
Das sind zb. die Partner eines Diabetikers mit Insulinpumpe, die sich dann selber am Bauch eine Insulinpumpe tatowieren lassen. Oder die Eltern von Kindern die eine Pumpe tragen. 
Bei den Eltern kann ich es verstehen und finde ich es sogar eine wirklich starke Aktion! Ich denke für das Kind, könnte dann der eigene Umgang oder die Einstellung zu der Diabeteserkrankung positiv beeinflusst werden. 

Bei Partnern finde ich es irgendwie übertrieben. Selbst wenn man verheiratet ist. Das ist so, wie wenn man sich den Namen des Partners tatowieren lässt, gehts mal auseinanders, ist es schon bissel blöd. Ich persönlich würde so etwas auch nie erwarten, ich wüsste auch nicht ob ich darauf wirklich positiv reagieren würde. Das einzige was ich in der Partnerschaft in Bezug auf meinen Diabetes erwarte, ist in gewissen Situationen, Verständnis. Ein solches Tattoo aus Solidarisation, würde ich wohl doch zu übertrieben finden in der Partnerschaft. 

Hab noch ein paar Bilder, damit man sich das ganze besser Vorstellen kann. 


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  • Nadine
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Kochmeister3000
hat kommentiert vor 4 Wochen
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Beim Lesen ist mir grad der Fussballer Arturo Vidal eingefallen, von dem ich mal ein Bild gesehen habe mit seinem Sohn und den Pumpen ... und schon seh ichs hier auch am Schluss des Beitrags.

Ich bin da gleicher Meinung wie du. Ich fänds etwas komisch, wenn meine Freundin jetzt ein CGM aufm Bauch tätowiert hätte. Zumal, wenn die Forschung dann irgendwann wieder was Neues auf den Markt wirft (die nicht-invasive Messung zB.), dann hab ich dann evtl. gar nichts mehr an mir hängen. Und sie noch das Tattoo. Wär chli blöd.

Wenn, dann würd ich ein Tattoo machen. Aber kaum von so einem Gerät. Aus erwähntem Grund.

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  • Ruedi
_isa_
hat kommentiert vor 4 Wochen
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Ich bin gleicher Meinung wie Kochmeister3000. Die technischen Entwicklungen schreiten so schnell voran, wer weiss, wie Diabetes in ein paar Jahren therapiert wird. Eine Pumpe würde ich mir nie stechen lassen, auch wenn ich den Solidaritätsgedanke verstehe. Das einzige, was ich mir vorstellen könnte, wäre das Diabetes-Logo irgendwo am Fuss, aber sehr dezent. Ich glaube aber kaum, dass das meinem Partner etwas "hilft". Da helfe ich ihm lieber anderweitig, sei es, dass ich ihn motiviere, ihm bei Hypo Zucker bringe oder ihn Nachts beim Alarm wecke, wenn er es nicht hört. 

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