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Podologie?!

Thema: Aus dem Alltag

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Snowboarder83
hat kommentiert 21 Dezember 2018
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Mein Vater geht seit länger in die Podologie weil sein Hausarzt es ihm empfohlen hat bei Diabetes Typ 2 die Füsse zu zeigen. Was habt Ihr so für Erfahrungen gemacht und wie sinn voll ist das für mich? Muss ich dem Diabetologen Fragen oder den Hausarzt?

Bin schon vermehrt angesprochen worden ob ich als Diabetiker Typ 1 die Podologie aufsuche oder nicht.

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Kochmeister3000
hat kommentiert 21 Dezember 2018
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Diabetiker und Füsse ist so ein Thema, das immer wieder rumgeistert. Ich behaupte mal, dass es für uns "junge" Typ-1-Diabetiker kein dermassen zentrales Thema ist wie vielleicht für ältere Typ-2-Diabetiker, die schon lange Jahre mit der Krankheit leben und keine so gute Einstellung hatten/haben.

Das Problem bei den Füssen ist, dass man Verletzungen nicht grad sieht und eine verschlechterte Wundheilung da zu Komplikationen führen kann. Meine Latschen werden einmal jährlich angeschaut bei der Jahreskontrolle, das reicht für mich völlig. Meine Wundheilung ist gut, als Katzenbesitzer weiss ich das. Im Zweifelsfall aber würd ichs mit dem Arzt anschauen, was er für sinnvoll hält.

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Snowboarder83
hat kommentiert 21 Dezember 2018
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Danke.

Littlejune
hat kommentiert 21 Dezember 2018
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Bei Typ2 Diabetikern können sich natürlich schon Schäden entwickelt haben, weil dieser Diabetes Jahre verborgen bleiben kann. Und meist sind es dann eben die kleinsten Blutgefässe die Schaden nehmen und somit die Zehen mal schwarz werden, oder man durch Nervenschäden, kleinere Verletzungen an respektiv unter den Füssen oder zwischen den Zehen nicht mehr wahr nimmt und sich dann bösere Entzündungen bilden können. 

Auch als Typ1 ist es sinnvoll seine Füsse gut im Auge zu behalten. Als Frau ist es naheliegender weil ich auch mal zur Pediküre gehe vorallem im Sommer um mir die Fussnägel lackieren zu lassen. Ich würde auch jedem Mann die Pediküre nahe legen, natürlich nicht um die Nägel machen zu lassen, aber gepflegte Füsse sind auch bei Männern schön. 

Als Diabetiker hat man auch eher trockene Haut und darum creme ich jeden Abend meine Füsse auch ein. Ich hatte auch mal ne Weile mir unerklärlich hohe Werte, bis ich dann mal zwischen dem kleinen und dem danebend liegenden Zehe sah, dass ich da nen riss hatte der sich entzündete, darum auch die höheren Werte. Habs dann behandelt und die Werte waren wieder gut. 

Also daher mein Tip die Füsse vorher schon im Auge behalten, nicht erst wenn sich Probleme gebildet haben.

 

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Nadine
Nadine
hat kommentiert 21 Dezember 2018
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Die wichtigsten Punkte wurden meiner Meinung nach schon erwähnt - die Füsse im Auge zu behalten ist auf jeden Fall wichtig. ☝️

Wir hatten auch hier schon mal das Thema. @siri und @Hans-Peter1958 haben dort ihre Probleme mit den Füssen geschildert. An dieser Stelle - wie geht es euch? 

Liebs Grüessli, Nadine

Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 22 Dezember 2018
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Ich denke auch, dass ein regelmässiger Besuch bei der Podologie sinnvoll ist - ich als Sportler lasse meine Füsse auf jeden Fall ab und zu kontrollieren.

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Ruedi
hat kommentiert 22 Dezember 2018
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Wenn ich zu meiner Diabetesärztin gehe, untersucht sie auch regelmässig meine Füsse und findet sie in Ordnung, einzig das etwas vermehrt „Hornhaut“ aufgetreten ist, das behandle ich heut mit einer Fusssalbe. und schon nach wenigen Anwendungen fühlt sich meine Haut schon viel besser an und so gehe ich vorläufig nicht zur Podologin😉

 

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Jens
hat kommentiert 24 Dezember 2018
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Ich war erst 1 x bei der Podologin und nächstes Jahr muss ich wieder hin. 1 Nagel gefällt mir nicht so, der wurde schon im 17 entfernt. Und um die Hornhaut darf sich die Fachfrau gerne auch wieder kümmern. Ich trage meist hohe geschlossene Schuhe. Bei der Arbeit wie auch in der Freizeit.

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abcDE123
hat kommentiert 29 Dezember 2018
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Mein Arzt hat auch meine Füsse kontrolliert. Zu Beginn meiner Diabetes hat er mir erklärt, dass es Schluss ist mit Barfusslaufen. Das habe ich am meisten vermisst. Ich bin sobald es ging immer barfuss gelaufen. Nun ja..Ich creme meine Füsse auch jeweils am Morgen gut ein und kann dabei auch gleich schauen, ob alles gut ist. Ich stelle auch fest, dass im Gesicht, rund um die Nase, die Haut trocken ist. Auch da habe ich eine gute Gesichtscreme.

Littlejune
hat kommentiert 29 Dezember 2018
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Warum sollte man nicht mehr Barfuss laufen? Wenn  man seine Füsse kontrolliert, kann man auch weiterhin Barfuss laufen. Ich bin als Kind oft Barfuss draussen rumgerennt und lauf auch heute im Sommer noch Barfuss rum. Wenn man Barfuss draussen war, hat man sowieso die Füsse im Auge, denn man muss die dann ja auch wieder waschen. 

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abcDE123
hat kommentiert 30 Dezember 2018
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Beim Barfusslaufen, kann man in- oder auf etwas treten und den Fuss leicht verletzen und da sei die Heilung, bei uns Diabetikern, relativ schlecht. Das ist der Grund, warum mir der Arzt  empfohlen hat, nicht mehr barfuss zu laufen.

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Kochmeister3000
hat kommentiert 30 Dezember 2018
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Die Wundheilung ist ja nicht per se schlecht bei Diabetikern, sie hängt von der BZ-Einstellung ab. Aber weil die Statistik halt sagt, dass sie bei uns schlechter ist als bei Gesunden, wird sowas empfohlen, resp. nicht empfohlen. Solche Empfehlungen gibts zuhauf, ob man sich dann auch daran hält, ist eine andere Frage.

Ich stelle mir vor, dass Extremsportler wie Martin sicher auch ab und an Verletzungen an den Füssen davontragen, wenn da schon mehrere Triathlons vor dem Zmorge absolviert werden.

Littlejune
hat kommentiert 30 Dezember 2018
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abcDE123 schreibt:

Beim Barfusslaufen, kann man in- oder auf etwas treten und den Fuss leicht verletzen und da sei die Heilung, bei uns Diabetikern, relativ schlecht. Das ist der Grund, warum mir der Arzt  empfohlen hat, nicht mehr barfuss zu laufen.

Eben darum sollte man ja seine Füsse kontrollieren, auch wenn man nicht Barfuss läuft kann es kleinere Verletzungen mal an den Füssen oder zwischen den Zehen geben. Und mit den Jahren kann es auch sein dass man Schmerzen nicht mehr so wahr nimmt und sich dann eine kleine Verletzung in eine fiese Entzündung verwandelt.

Bin da auch der Meinung von Kochmeister3000, dass mit den Füssen betrifft schon mehr Typ2er, wobei ich anmerken will, egal ob Typ1 oder Typ2, die Füsse sollte man immer im Auge haben. Eine schlechte Wundheilung gibt es nicht automatisch nur weil man Diabetes hat, sondern weil man den Diabetes nicht unter Kontrolle hat. Wenn meine Werte stabil sind heilen bei mir Wunden genau so unspektakulär ab wie bei jedem Nichtdiabetiker. Sind sie über längere Zeit nicht stabil, sondern viel zu Hoch, dauert die Wundheilung länger.

Da aber eben beim Typ2 früher die Erkrankung erst sehr spät diagnostiziert wurde, hatten damals viele schon Probleme an den Füssen, mussten sich Zehen amputieren lassen oder gar den ganzen Fuss. Es kommt sicher noch von früher und auch einer schlechten Blutzuckereinstellung. Wenn man eine gute Einstellung hat und regelmässig seine Füsse checkt, kann man durchaus Barfuss laufen, egal ob Typ1 oder Typ2. Sonst hätte ich ja schön längst meine Füsse amputieren lassen müssen, hatte als Kind beim Barfusslaufen auch mal einen Spliter am Fuss eingefangen oder irgendwie aufgeschürft. Mal war mein grosser Zehennagel total zersplittert, hat geblutet wie sau und er ist immer noch dran 😉

Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 30 Dezember 2018
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Neinein, lieber Kochmeister, das mit den drei Triathlons vor dem Frühstück ist masslos übertrieben! Ich bin eher der Typ "Ohne Zmorge gehe ich nicht zum Haus raus" :-)
Ich hatte kurz nach dem Hunderter einen Termin bei der Diabetesfachberaterin, welche meine beiden blau-violett-schwarzen Zehennägel begutachtete und fand: "Die fallen Ihnen sicher bald ab" - sie lag falsch!
Ja, Blasen und Druckstellen gehören dazu, obwohl ich mir Mühe gebe, die zu vermeiden. Ich schaue regelmässig zu meinen Füssen und pflege und beobachte sie gut.
Barfusslaufen - im Sommer, vom Marzili ins Eichholz, mehrfach pro Woche, ich will ja nicht mit Schuhen zurückschwimmen :-)

Andreas53
hat kommentiert 01 Januar 2019
1 0

In 60 Jahren Diabetes haben meine Füsse noch keinen Podologen/in gesehen und ich laufe immer noch

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Jens
hat kommentiert 12 Januar 2019
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Ich hatte heute um 8 Uhr also meinen Termin bei der Podologin. Die Füsse sind nun wieder rundum aufpoliert und alles ist bestens, auch die Nägel. Es fühlt sich wirklich gut an und ich kanns nur empfehlen. Ich hab dann noch eine Quittung für meine Zusatzversicherung bekommen. Die zahlt da bei uns Diabetiker scheinbar was dran oder ev sogar alles. Hatte ich gar nicht gewusst. Na ich bin dann mal gespannt ob es auch wirklich so ist.

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Ruedi
hat kommentiert 12 Januar 2019
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Lieber runderneuerter Jens, das ist ja wunderbar und mit dem Wohlfühlgefühl ins Wochenende, einfach Klasse. Bin gespannt, ob die KK diese Behandlung teilweise oder ganz  übernimmt, Lass hören aus dem Zürcher Oberland!

Grüessli Ruedi, vom Morgenspaziergang und Einkauf zurück in der warmen Stube:

Littlejune
hat kommentiert 12 Januar 2019
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Jens schreibt:

Ich hatte heute um 8 Uhr also meinen Termin bei der Podologin. Die Füsse sind nun wieder rundum aufpoliert und alles ist bestens, auch die Nägel. Es fühlt sich wirklich gut an und ich kanns nur empfehlen. Ich hab dann noch eine Quittung für meine Zusatzversicherung bekommen. Die zahlt da bei uns Diabetiker scheinbar was dran oder ev sogar alles. Hatte ich gar nicht gewusst. Na ich bin dann mal gespannt ob es auch wirklich so ist.

 Warst du demfall das erste mal bei einer Podologin?

Jens
hat kommentiert 13 Januar 2019
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Nö ich war schon mal, aber wenn ich mir das so überlege war das noch vor der Diagnose vor 2 Jahren. Tat ganz gut und ich war äusserst zufrieden damals. Die gute Frau (eine Bekannte) arbeitet aber in Dietikon und das ist mir nun doch biz zuweit von mir daheim weg.

Snowboarder83
hat kommentiert 14 Januar 2019
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Danke für die tollen Rückmeldungen.

Snowboarder83
hat kommentiert 14 Januar 2019
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Was für Fusscreme oder Fusssalbe nimmt ihr?

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