Teilen auf

Partnerschaft und Liebe

Thema: Aus dem Alltag

  • 58
  • 757
  • Neuster Beitrag vor 5 Tagen
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 12 November 2016
2 0

Hallo zusammen

Wie sind eure Erfahrungen betreffend Diabetes und Liebe/Partnerschaft? War/ist es für euch schwierig(er) einen Partner/eine Partnerin zu finden? Habe erst gerade einen kurzen Blog zu diesem Thema erstellt:

https://mein-blutzucker.ch/diabetes-und-partnerschaft/

Bin gespannt auf eure Meinungen zu meinem Artikel bzw. zum Thema. 😊 Lg Fabian

  • Gefällt
  • Nadine
  • Snowboarder83
Sortieren nach Standard | Neueste | Beliebteste
Kochmeister3000
hat kommentiert 13 November 2016
1 0

Da ich meinen Diabetes erst im "hohen" Alter von 26 bekommen hab, hab ich die Problematik "Partnersuche mit Diabetes" nicht erlebt. Meine Partnerin und ich waren zurzeit der Diagnose über ein Jahr zusammen. Und bis auf die Anfangszeit im Spital, gelegentliche Unterzuckerungen auf langen Spaziergängen oder bei länger dauernden Einkaufstouren kriegt sie nix mit von meiner Krankheit. Gut, im Kühlschrank lagern Flexpens und vielleicht liegt mal irgendwo eine Nadelkappe rum. Aber sonst ist das komplett mein Ding, um das ich mich selbst kümmere und andere nicht involviere. Sehe da also keinen grossen Unterschied zu einem Nicht-Betroffenen.

Der Vater ihrer besten Freundin ist auch T1-Diabetiker, ganz fremd war ihr diese Krankheit also nicht. Im Gegensatz zu mir. 

  • Gefällt
  • Nadine
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 14 November 2016
0 0

hei kochmeister vielen dank für deine rückmeldung. wenn ich dich richtig verstanden habe, dann möchtest du keinerlei unterstützung von deiner partnerin? für mich ist auch klar, dass wir uns vorwiegend um uns selber kümmern müssen, doch finde ich (persönlich) es schön, wenn sich meine partnerin für den diabetes interessiert und mich ab und zu auch unterstützt (zb daran zu denken sirup mitzunehmen😀). lg fabian

Kochmeister3000
hat kommentiert 14 November 2016
1 0

Ich schätze es, wenn sie mir ein zuckerfreies Getränk bestellt und vielleicht auch mal Traubenzucker mitnimmt. Oder beim Kochen den Geschmack nicht durch Zugabe von Zucker, sondern durch andere Gewürze hinkriegt. Was sie jedoch auch ohne meine Krankheit machen würde.

Aber ich schaue schon, dass sie mit dem Diabetes nichts zu tun haben soll. Das ist vielleicht in 10, 20 Jahren anders. Schaue dann.

  • Gefällt
  • Ruedi
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 14 November 2016
1 0

😀klingt doch gut!

  • Gefällt
  • Ruedi
Jan_n
Jan_n
hat kommentiert 14 November 2016
1 0

Hallo Fabian

Das ist ein sehr spannendes Thema. Ich selber bin immer sehr offen mit dem Diabetes umgegangen und habe mich nie gross darum gekümmert ob sich Frauen abgeschreckt fühlen.

Meine Freundin geht super damit um und versucht mich wo sie nur kann zu unterstützen. Das ist ein sehr schönes Gefühl.

 

lg jan

  • Gefällt
  • Fabiano
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 16 November 2016
1 0

Lieber Jan

Finde deine Einstellung super, bzw. lebe ich auch danach. Nur habe ich in der Anfangszeit einwenig Zeit benötigt, bis ich offen zu meinem Diabetes stehen konnte. Gut, als 13-jähriger ist man halt voll in der Pubertät und eig. mit ganz anderen Sachen beschäftigt :-)

Es freut mich zu hören, dass du eine Freundin gefunden hast, welche für dich da ist und dich so gut unterstützt! Ich denke, da haben wir beide grosses Glück gehabt (s. meinen Blog) :-)

LG und auf bald, Fabian

  • Gefällt
  • Ruedi
BlutrotesGift
hat kommentiert 04 Mai 2017
2 0

Als ich von meiner Diagnose erfahren habe (vor 3 Wochen), sind ich und mein Partner schon seit nun mehr als 6 1/2 jahren zusammen, er unterstützt mich wo er nur kann, auch will er immer wissen wie viel meine Messungen sind, damit er mir nötigensfalls helfen kann dabei.

  • Gefällt
  • Susanne
  • Ruedi
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 04 Mai 2017
1 0

Liebes BlutrotesGift (darf man dich auch irgendwie "netter" nennen? )

Finde ich sehr schön und rührend von deinem Freund. Ich habe ebenfalls das Glück eine tolle PArterin an meiner Seite zu haben....Hab' darüber auch mal einen kurzen Blog geschrieben, falls es dich interessiert

 

  • Gefällt
  • Ruedi
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 05 Mai 2017
1 0

Wer hat auch eine gute Seele an seiner Seite?😊

  • Gefällt
  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 05 Mai 2017
1 0

Lieber Fäbu, Diabetes ist doch keine abschreckende Krankheit, die eine Liebe zerstören könnte. Ich gehe ganz offen damit um und meine Partnerin steht mir dabei zur Seite. Es gibt Krankheiten, die sicher mehr Einfluss auf eine Beziehung haben könnten und trotzdem bleiben auch bei diesen die Partner zusammen.

Bis heute habe ich keine ansteckende Krankheit, also was soll's, Liebe und Partnerschaft können sich zwar mit der Zeit verändern, aber Zusammenhalt und Vertrauen, sind die wichtigen Meilensteine in einer Beziehung! Zusammen umschiffen meine Partnerin und ich viele Klippen und finden gemeinsam unseren Weg, auch wenn er manchmal steinig ist!😉

  • Gefällt
  • Fabiano
Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 06 Mai 2017
2 0

Hallo Fäbu
Als Cervelatpromi mit MEINEM Aussehen war die Suche nach einer Partnerin auch kein Problem ;-)
Nein, Spass bei Seite, ich habe meinen Diabetes immer kommuniziert, wenn ich eine Frau traf, welche mir gefallen hat. Das hat nie abschreckend gewirkt.
Meine Frau war immer interessiert am Thema Gesundheit und hat sich darum sehr stark interessiert und hat mir viele spannende Fragen gestellt.
Als ich mich neulich für einen Vortrag einer Gruppe von Eltern von Kindern mit Diabetes vorbereitet habe, habe ich sie gefragt, wo sie denn im Alltag merke, dass ich Diabetiker sei. Sie meinte: Eigentlich nirgends! Das stimmt sicher nicht ganz, so ist die Pumpe ja immer an meinem Körper, Blutzuckergeräte liegen in der Wohnung, beim Packen für in die Ferien oder irgendwohin habe ich länger, bis ich alles beisammen habe, Hypos die ich korrigieren muss, etc. - aber das sind ja kleinere Punkte.

  • Gefällt
  • Ruedi
  • Fabiano
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 06 Mai 2017
1 0

Sehr schön Tineler und du scheinst wirklich auch eine tolle Partnerin an deiner Seitezu haben...Aber ob alle soviel Glück haben??? Je ne sais pas🤔

Et les autres?

  • Gefällt
  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 06 Mai 2017
2 0

Salüe Martin, Deine Frau lässt sich also von Deiner Diabetes nicht beeinflussen im negativen Sinn, und ich finde ihre Antwort sehr gut, was sollte sie den schon spüren, Deine Diabetes-Utensilien sind ihr ja schon so vertraut, dass sie sie gar nicht mehr "bemerkt". Gerade diese Haltung gehört doch zu einer echten Partnerschaft, indem man den anderen so nimmt, wie er ist. Ich denke auch, jeder Mensch hat so seine "Tücken" und gerade das macht ihn interessant und eben, zusammen meistert man diese "unscheinbaren" Sachen viel leichter.

Wünsche Euch beiden weiterhin eine gute "Zusammenarbeit" und weiterhin Glück und Zufriedenheit.

Grüessli Ruedi

  • Gefällt
  • Martin_Ruegge
  • Fabiano
Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
1 0

Liebe Community

Schön zu lesen wie offen und gut ihr mit dem Diabetes umgeht.

Ich selbst habe kein Diabetes jedoch mein Freund und auch meine Tante.
Meine Tante hat zusätzlich das Aspergersyndrom (und ist "schon" 55 Jahre alt, sie hat es seit Dez 2015 was sehr unerwartet kam)

Mein Freund lässt mich leider überhaupt nicht daran teilhaben und lässt sich überhaupt nicht helfen.
Zu meiner Person ich war eine Zeitlang in der Diabetesforschung. Nun habe ich vielleicht viel Erfahrung was auf Zellulärer Ebene passiert jedoch weiss ich wenig bescheid wie es in einer Problemsituation aussieht, wie ich als Partnerin Anzeichen erkennen kann und wie ich reagieren soll.

Wenn ich das Thema Diabetes ansprechen möchte ist er schnell genervt oder Antwortet mir gar nicht zu meinen Fragen und läuft weg.
Es tut sich viel in der Diabetesforschung und ich bin sehr interessiert an all den neuen Techniken, auch die CGM werden immer wie interessanter. Er will leider überhaupt nichts davon wissen.

Habt ihr mir Tipps wie ihn unterstützen kann? oder das Thema besser ansprechen kann?

Ich habe immer Traubenzucker in meiner Tasche (er würde mir zwar nicht sagen wenn er ein Hypo hat aber so weiss er das er die Möglichkeit hat wenn es zu einer Problemsituation kommt)

Liebe Grüsse an alle

  • Gefällt
  • Andrea
Ruedi
hat kommentiert 09 Mai 2017
1 0

Liebe Belinda

Wenn ich so Deine Zeilen lese, habe ich das Gefühl, dass Dein Freund noch etliche Mühe hat mit seinem Diabetes und diese "Krankheit" bis heute nicht akzeptieren will. Dies ist aber ein Prozess, den er selber durch stehen muss, Du solltest ihn nicht drängen, den je mehr er sich gedrängt fühlt, desto mehr wird er sich abkapseln. Versuche ihn im Hintergrund zu unterstützen, gute Idee ist, dass Du immer Traubenzucker etz. bei Dir hast, für Notfälle eine gute Voraussetzung. Mit der Zeit wird er spüren, dass Du es gut meinst und wird auftauen. Der Schock und die "Unwissenheit" zu Diabetes sitzen bei ihm noch tief, also braucht er Zeit, sich damit auseinander zu setzen und das kleine "Monster" zu akzeptieren. Ich als Diabetiker 2 und meiner positiven Lebenseinstellung lasse mich durch den Diabetes nicht beeinflussen. Ich konnte ihn akzeptieren und "vergesse" ihn beinahe, dafür macht sich das kleine "Monster" auch ab und zu bemerktbar => Unterzuckerung und bekommt dann natürlich als "Dankeschön" eine Portion Traubenzucker, Cola oder Schoggi, dann ist es wieder zufrieden....🙂😉

Dir wünsche ich viel Ausdauer und Kraft die Abwehr des Freundes zu ertragen und hoffe, dass er bald einmal spürt, dass Du sein Vertrauen verdienst und er Deine Hilfe akzeptieren wird.

Liebe Grüsse aus Sursee  Ruedi

  • Gefällt
  • Andrea
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
4 0

Liebe Belinda

Ich finde es super, wie gerne du deinen Partner unterstützen möchtest und habe mir ein bisschen Gedanken gemacht, wieso er das (möglicherweise) nicht möchte:

  • Wie du schon angetönt hast, hast du im Bereich "Diabetes" ein grosses Wissen und vielleicht ist es genau das, was deinem Partner einwenig "Angst" macht....Ein bisschen überspitzt gesagt: "Sie weiss eh immer alles besser, darum frage/diskutiere ich gar nicht".
  • Evtl. ist dein Partner betreffend Akzeptanz seiner Krankheit noch nicht soweit, dass er externe Hilfe auch annehmen kann. Vielleicht ist es selber noch frustriert, traurig, unzufrieden mit seiner Situation und möchte dem Diabetes sowenig Raum wie möglich geben und wenn möglich überhaupt nicht mehr daran denken (deshalb womöglich auch das schnelle "Genervt-sein"?).

Vielleicht musst du also deinem Partner noch einwenig Zeit lassen, dass er seinen Diabetes als Teil von sich akzeptieren und sich mit dieser Situation arrangieren kann. Es gibt Personen, bei denen geht dieser Prozess relativ schnell, aber es gibt eben auch solche, wo es mehr Zeit braucht.

Was du tun kannst? Eigentlich nicht all zu viel.

Druck erzeut ja bekanntlich Widerstand und wird (womöglich) dazu führen, dass er sich immer weiter zurückzieht.

Deshalb: Signalisiere ihm, dass du da bist, Verständnis hast für seine (etwaigen) Ängste und Sorgen und dass er jederzeit mit dir über seine Krankheit sprechen bzw. zu dir kommen kann. Aber von dir aus würde ich das Thema nicht mehr bewusst ansprechen, sondern einfach dein/euer Leben leben. DENN: Irgendwann kommt jede Schnecke aus ihrem Schneckenloch

Viel Erfolg und alles Gute!

LG, Fäbu

Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 09 Mai 2017
1 0

Hallo Belinda
Willkommen in der Community. Ich habe Deinen Beitrag gelesen und mir Gedanken gemacht. Dann wollte ich zu schreiben beginnen und habe bemerkt, dass Fäbu bereits Alles gesagt hat, was ich Dir auch schreiben wollte! Du kannst Ihm Deine Unterstützung anbieten - mehr kannst Du höchst wahrscheinlich nicht tun und abwarten.
Viel Geduld wünscht
Martin

  • Gefällt
  • Belinda
Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Hoi Fäbu

 

Vielen Dank für deine schnelle Antwort

 

Was ich noch vergessen habe zu sagen er hat seit knapp 10 Jahren (Seit er 15 Jahre alt ist) Diabetes.
Laut seiner Mutter konnte er Anfangs problemlos darüber sprechen und diese verschlossenheit hat sich in seiner Lehrzeit ergeben.

Vielen Dank für deine Tipps, ich hoffe sehr das er sich mit der Zeit wenigstens mir gegenüber öffnet.
Eure Beiträge helfen mir sehr, ich hab mich heute im Bereich Sport bei euch durchgelesen und schon viele dazu gelernt :-)

 

Liebe Grüsse

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Salüü Belinda

Sehr gerne Hmm, vielleicht könnte es also sein, dass er während seiner Lehrzeit irgendeine schlechte Erfahrung gemacht hat (mit Kollegen, Chef, o.Ä) und diese seither mit sich mitträgt?

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Vor allem die Tatsache, DASS er früher problemlos darüber sprechen konnte, deutet starke auf eine solche "schlechte Erfahrung" hin. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Ihn einfach so darauf ansprechen ist schwierig, bzw. befürchte ich, dass er dich danach wieder mit Schweigen straft....

Ist er regelmässig in Kontrolle bei einem Diabetologen? Vielleicht könnte dieser deinen Partner mal sanft darauf ansprechen...was meinst du?

Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Hoi Fäbu

Ich kann mir gut denken das er da eine schlechte Erfahrung gemacht hat.

Soviel ich weiss ist er alle 3-6 Monate beim Diabetologen aber ich weiss leider nicht bei wem.
Denkst du es würde sinn machen wenn ich mit seinem Diabetologen kontakt aufnehmen würde? Dies müsste ich vorher mit meinem Freund absrpechen, ich denke das würde er mir nicht verzeihen wenn ich ohne sein Wissen mit seinem Diabetologen kontakt aufnehmen würde.

Gibt es Schulungen für Angehörige? mein grösstes Problem ist dass ich nicht weiss wie ich umgehen muss wenn er ein Hypo hat und wie ich das am besten erkennen kann. (Ein paar anzeichen kenne ich jetzt langsam aber er hat mich halt nie spezifisch darauf aufmerksam gemacht)

 

Liebe Grüsse

Kochmeister3000
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Ich denke, du solltest ihm Zeit lassen, bis er von sich aus mit der Idee kommt, dich einzubeziehen. Du bist aktiv, interessierst dich und möchtest ihn unterstützen. Er ist aber offenbar nicht so weit, das zuzulassen. Drum würd ich da mal gar nichts machen. Ausser natürlich, wie vorgeschlagen, ihn wissen zu lassen, dass du da bist, wenn er dich braucht.

Ob es spezifische Angehörigenangebote gibt, weiss ich nicht. Meine Freundin ist damals im Spital mal mit zur Diabetesberaterin gekommen, als ich einen Termin hatte. Denke, sowas ist auch am sinnvollsten. Aber dazu gehört natürlich die Bereitschaft deines Freundes, seine Krankheit ein wenig zu teilen.

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Liebe Belinda

Den Diabetologen direkt zu kontaktieren ist heikel und v.a. weisst du ja gar nicht bei wem er ist...

Deshalb mein Ratschlag: Ich hatte schon einige Kontakte mit diversen Diabetesgesellschaften (DG). Die MA sind (meist ) sehr nett und helfen dir gerne weiter. Nimm doch mal Kontakt auf mit einer DG in deiner Nähe (hier der Link) auf und schildere "dein Problem".

Finde deine Situation sehr belastend für dich und ich hoffe, dass ihr einen  guten, gemeinsamen Weg findet.

Kopf hoch, das wird schon!!

Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Hallo Ruedi

Vielen Dank für deine lieben Worte

Ich versuche ihm Zeit zu lassen und ihn nicht zu drängen, (das ist manchmal noch schwierig zu sprüren wann man eine hilfe ist und wann es unangebracht ist ) ich hoffe so sehr das er sich mir gegenüber mehr öffnet, abgesehen von seinem Diabetes können wir so gut über alles reden, nur bei diesem Thema stockt es sehr.

Liebe Grüsse

 

Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Lieber Fäbu

Vielen Dank für den Link :-) da schaue ich gerne rein.

Ja es ist nicht einfach heraus zu spüren was und vorallem wann ich ihn darauf ansprechen kann, das ist sehr situations bedingt. ich bin mir nicht sicher ob diese Stimmungsschwankungen auch mit dem Diabetes zu tun haben oder es dadurch verstärkt werden kann?

Liebe Grüsse

Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Hallo Kochmeister3000

Danke für deine Antwort, in einem deiner oberen Beiträge hast du beschrieben das du deine Freundin möglichst nicht involvieren möchtest? darf ich Fragen wieso?

Schön das deine Freundin zur Diabetesberaterin mitgekommen ist, das wäre für mich sicher auch sehr hilfreich aber bis mein Freund dabei einwilligt werden wohl noch ein paar Jahre verstreichen.

Liebe Grüsse

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Liebe Belinda

Stimmungsschwankungen haben m.E. wenig mit Diabetes zu tun, schon eher mit Schwangerschaft

Nei Quatsch: Also wenn ich in ein Hypo hineinrutsche, kann ich (man kann es sich gar nicht vorstellen ) wirklich relativ schnell unfreundlich werden, das Gleiche wenn der Blutzucker nach oben schellt! In diesem Situationen bin ich jeweils auch ziemlich froh, wenn man mich in Ruhe lässt.

Aber eben: Wie sollst du wissen, wann das der Fall ist? Kannst ihn ja zB fragen "Ist dein BZ gerade tief? Soll ich dich in Ruhe lassen, oder möchtest du allenfalls ein Gals O'Saft?" Wer kann da schon nein sagen

Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Lieber Fäbu

hehe ja das stimmt das mit den Stimmungsschwankungen ist doch meistens Frauensache :-)

Was mir aufgefallen ist das wenn er einen Tiefen Blutzucker hat ist er meistens aufgedreht (sonst hat er eine sehr ruhige Persönlichkeit) Beim hohenblutzucker weiss ich es nicht das fällt mir dann weniger auf, ich werde mich mal achten ob er sich dann auch lieber zurück zieht oder ihn Fragen ob er einen hohen Blutzucker hat und er lieber alleine sein möchte, vielleicht kann ich ihm ja so zeigen das ich es gut meine und ihm seinen Freiraum lasse.

Liebe Grüsse

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Genau, frage ihn da und wenn er alleine sein möchte, wird er es dir sagen...und dann auch zufrieden sien, wenn dus so machst...und so könnt ihr euch dann immer ein birebitzeli näher kommen

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Interessant übrigens deine Beobachtung: Ich habe noch nie gehört, dass man bei tiefem BZ aufgedreht sein kann (ich schwitze meist, fange an zu zittern und bin energielos). Das Aufgedrehtsein kennt man eher bei hohen Werten....ohne zu sagen, dass du nicht recht haben könntest, sondern nur um dir meine Erfahrungen weiterzugeben...

 

Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Das zittern und Schwitzen hatte er auch mal ganz stark in der Nacht, ich hab ihm dann geweckt das er etwas essen konnte aber im ersten Moment wusste ich nicht ob das nun zu tief oder zu hoch bedeutete.

Interessant wäre jetzt hier zu wissen bei welchen Blutzuckerwerte er aufgedreht ist und ab wann das schwitzen und zittern beginnt, evtl. ist das aufgedreht sein ein "vorbote" von einem Hypo wenn man das so sagen kann?

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Schwitzen und Zittern können sicher sowohl bei einer Unter-, wie auch Überzuckerung vorgekommen, deshalb ist hier immer Vorsicht geboten....

Überdrehtsein wie gesagt eher bei Überzuckerungen. Als mein Diabetes damals ausgeborchen ist hatte ich bei Einlieferung ins Spital einen Wert von 32mmol/l (Normalbereich 4-8mmol/l) und meine Lehrerin dachte schon ich sei plötzlich hyperaktiv geworden Aber eben: halt einfach meine Erfahrungen...

Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Ich werde mich in Zukunft genauer darauf achten, mal schauen ob ich den Durchblick bekomme und die Symptome richtig einordnen kann :-) Danke für deine Tipps

Was mir mein Freund mal erklährt hat das für ihn ein Hypo sich ähnlich wie angetrunken anfühlt, er ist dann auch sehr anhänglich

uff krass 32mmol/l sind echt viel :-(

Meine Tante wurde mit 42mmol/l eingeliefert, war 2 Wochen im Koma, weitere 6 Wochen im Spital. :-/ bei ihr war das Problem das sie durch die zusätzliche Asperger Erkrankung niemandem erzählt hat das sie sich schlecht fühlt, jetzt handelt sie ihr Diabetes trotz des Aspergers erstaunlich souverän :-)

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Jepp genau, ein Hypo fühlt sich wirklich ein bisschen so an...Also, wenn er taumelt, aber nicht nach Alkohol schmeckt --> Bereit machen für O'Saft zu holen

Andrea
hat kommentiert 09 Mai 2017
1 0

Liebe Belinda

Wie ich sehe bis du von unseren supertollen Mitgliedern schon herzlich begrüsst und beraten worden. Von mir natürlich auch noch ein herzliches Hallo. Ich hoffe auch in Zukunft noch von dir zu hören und scheue dich nicht Fragen zu stellen. Wie du siehst, helfen hier alle gerne.

Liebe Grüsse
Andrea

  • Gefällt
  • Belinda
Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
0 0

Hallo Andrea

Vielen Dank für die liebe Begrüssung (gilt natürlich für alle von euch)

Es ist sehr schön das hier alle so hilfsbereit sind, ich werde euch bestimmt noch mehr mit Fragen löchern und mich gerne in Diskussionen einbringen :-) 

 

Liebe Grüsse 

Hansjoerg
hat kommentiert 10 Mai 2017
2 0

Hoi Fabian

Diabetes ist in meiner Ehe eigentlich völlig problemlos, gut wir sind ja erst 8 Jahre verheiratet. Grundsätzlich bin ich mit meiner Diabetes sehr offen, auch im Restaurant oder auch im Altersheim. Ich messe den Blutzucker wenns nötig ist auch am Tisch, spritze mein Insulin am Tisch (unterhalb der Tischplatte) und Probleme haben sich keine ergeben.

Wöchentlich essen wir mit meiner Schwiegermutter zwei mal im Altersheim, offensichtlich hat jemand gesehen das ich Insulin spritzte, seitdem erhalte ich immer unaufgefordert ein Diabetiker-Dessert, auch nicht schlecht.

Meine Erfahrung ist mehrheitlich positiv, ich informiere die Leute am Tisch entsprechend, und im Kollegen/Freundeskreis wissens eh alle. Bei wenigen Leuten scheint eine Spritze etwas Schlimmes zu sein, wahrscheindlich ist es eine Erfahrung aus dem Spital oder wird sofort negativ verlinkt. Einen Einfluss hat sicher auch eine behüterische Erziehung, verstecken der Realitäten.

Grüsse Hansjörg

 

 

  • Gefällt
  • Andrea
  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 12 Mai 2017
1 0

Guten Abend Belinda

Ich habe den Wechseln der Voten in den letzten Tagen etwas verfolgt, dabei kam bei mir die Frage auf, weiss Dein Freund, dass Du mit uns Kontakt hast und uns von Deinen Sorgen erzählt hast, wenn ja, könntest Du ihm ja unsere Antworten zum lesen geben, vielleicht spürt er dann, dass wir alle mit unserer Diabetes mehr oder weniger auskommen. Er sollte spüren, dass Diabetes nichts "Gefährliches" ist, und seine negativen Erfahrungen zum Leben gehören. Leider gibt es immer wieder Menschen, die eine "Schwäche" eines Anderen ausnützen und da sie ja keine Ahnung haben, von dem, das sie ins "Lächerlich-negative" ziehen, müsste man sie einfach links liegen lassen und sich nicht um ihre Sprüche kümmern. Je weniger man sich verletzen lässt, resp. nicht zeigt, dass es einem verletzt, desto schneller laufen die Andern ins Leere.

Ich wünsche Euch beiden, dass Ihr es zusammen schaft und Dein Freund auftaut, besonders da Ihr ja sonst über sovieles problemlos reden könnt.

Lieber Gruss Rüedeler oder einfach Ruedi

  • Gefällt
  • Martin_Ruegge
BlutrotesGift
hat kommentiert 15 Mai 2017
2 0

Lieber Fabiano, nein dass ist ein Wortspiel da ich Blutrote Haare habe und Gift weil ich Skorpion bin und das gehört zu meinem Namen

  • Gefällt
  • Ruedi
  • Fabiano
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 16 Mai 2017
0 0

Flunderbar

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 16 Mai 2017
0 0

Wer hat noch einen spannende, fröhliche, fruchtig-wuchtige, traurige, spannungsgeladene Liebesgeschichte auf LAger?

Snowboarder83
hat kommentiert vor 4 Wochen
0 0

@Fabiano 

Also wenn es was Ernstes wird sollte die Partnerin oder Partner über Diabetes auf geklärt werden und wenn sie dann genug hat war sie nicht die richtige und ich such dann weiter. Und im Ausgang zeige ich es sowieso offen und dann soll sie nur fragen weil dann zeigt sie Interesse oder Neugier. Ich kann dann Klarheit Schafen und sonst hat es nicht sein sollen.

Snowboarder83
hat kommentiert vor 4 Wochen
0 0

Leider nein.

Andreas53
Andreas53
hat kommentiert vor 4 Wochen
3 0

Ein Gratis Tipp vom "Alten". Heirate eine Ärztin, Arzt, dann wird alles gut 😂😂😂

Wie auch immer. Es braucht auf jedenfall jemand, der/die Verständnis aufbringt, dann kann man viel austauschen, Erfahrungen sammeln und dadurch Verbesserungen erreichen.

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert vor 4 Wochen
2 0

Ich habe einen Psychiater als Bruder, das reicht!!

  • Gefällt
  • Snowboarder83
  • Martin_Ruegge
Snowboarder83
hat kommentiert vor 3 Wochen
0 0

@Andreas53 Kennst du Ärztinnen in meinem Alter? Wenn ja bitte Telefonnummern angeben.

@Fabiano Interessant und was für Fachgebiet?

Andreas53
Andreas53
hat kommentiert vor 3 Wochen
1 0

Lieber @Snowboarder du meinst, ich soll mich als Paarvermittler betätigen? Das würde ich ja gerne, sofern ich ein paar nette, heiratswillige Frauen kennen würde. Ich weiss aber, dass Ärztinnen oft die Zeit fehlt, jemand zu suchen, aber gerne einen Partner hätten. Telefonnummern kann ich dir auch keine liefern. Viel Glück 🍀🍀🍀

  • Gefällt
  • Ruedi
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert vor 3 Wochen
2 0

Snowboarder83 schreibt:

@Andreas53 Kennst du Ärztinnen in meinem Alter? Wenn ja bitte Telefonnummern angeben.

@Fabiano Interessant und was für Fachgebiet?

 Nichts spezifisches, einfach Püsiater

 

  • Gefällt
  • Ruedi
  • Snowboarder83
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert vor 3 Wochen
2 0

Andreas53 schreibt:

Lieber @Snowboarder du meinst, ich soll mich als Paarvermittler betätigen? Das würde ich ja gerne, sofern ich ein paar nette, heiratswillige Frauen kennen würde. Ich weiss aber, dass Ärztinnen oft die Zeit fehlt, jemand zu suchen, aber gerne einen Partner hätten. Telefonnummern kann ich dir auch keine liefern. Viel Glück 🍀🍀🍀

 @Andreas53 

Die Geschichte ist nicht wahr. Du hast sicher Telefonnummern von ledigen ÄrztInnen. Ah moment, das ist ja gar nicht die Rubrik "Wahre und unwahre Geschichten"

  • Gefällt
  • Ruedi
  • Andreas53
Andreas53
Andreas53
hat kommentiert vor 3 Wochen
1 0

👍👍😂😂

  • Gefällt
  • Fabiano
Ruedi
hat kommentiert vor 3 Wochen
0 0

Lieber @Snowboarder83 , da ja Ärztinnen überbeschäftigt sind, um so nach einem Partner zu suchen, kannst du ja mal auf die Suche gehen, zum Beispiel im Internet, oder in Illustrierten........... Ich weiss, dass du sehr beschäftigt bist mit deinen Terminen, aber nimm dir doch mal etwas Zeit für dich und deine Zukunft selber! 

Wunder geschehen zwar, aber sie kommen nicht von alleine! Und das Glück liegt kaum auf der Strasse,........

Viel Glück 🍀🍀🍀 bei deiner aktiven Suche!

Littlejune
hat kommentiert vor 2 Wochen
5 0

In einem anderem Thread, weiss zwar nicht mehr in welchem, hatte ich dieses Thema mal angesprochen. Als ich vor Jahren mal jemanden kennenlernte und dann auch sagte dass ich Typ 1 Diabetikerin bin, danach brach dann leider der Kontakt ab. War nicht die einzige schlechte Erfahrung zu diesem Thema. Hatte dann wieder mal jemanden kennengelernt, hatten intensiven Kontakt, auch stundenlang telefoniert, bis zu 9Std. am Stück. In der Zeit hätte man sich auch sehen können, wohnten nicht so weit voneinander. Auch da brachte ich dann das Thema mal auf den Tisch. Es wurden Fragen gestellt, hatte diese auch alle beantwortet, aber auch dann wieder, der Kontakt brach ab. Für mich war da jedesmal klar, es ist wegen dem Typ 1 Diabetes.

Ich persönlich denke mir eben schon, dass es noch einen Unterschied macht, ob man eine Frau ist oder ein Mann. Als Typ 1 Diabetiker kann man Kinder zeugen und Vater werden. Als Typ1 Diabetikerin kann man auch Mutter werden, nur denken sich sicher einige: uiuiui die ist Zuckerkrank, das wird ein Risiko oder das Kind wird behindert sein etc. Das ist nicht schön, aber ich kanns auch nachvollziehen. Da ich mir als Typ1 Diabetikerin dazu selber schon die Gedanken gemacht habe.

Trotzdem hatte ich nicht immer nur schlechte Erfahrung mit meinem Diabetes und Partnerschaft gemacht. Gab auch die, wo auch viele Fragen gestellt haben. Sich auch übers Internet noch erkundigten und mich auch fragten, was ich für Werte habe. Mich extra nochmals weckten, weil ich eingeschlafen bin, obwohl ich zuvor noch was ass ohne es gleich abzudecken. Oder ich schon einen tiefen Wert hatte und dann doch zu müde war, noch was zu essen und einschlief.

So etwas ist natürlich schon schön, manchnal nervt es natürlich auch, wenn sich andere dann mehr Sorgen um den Diabetes machen, wie ich mir selber. Ich erwarte es aber auch nicht, dass mein Partner sich um meinen Diabetes mitkümmert. Für mich ist es Altag, das einzige was ich erwarte, ist in gewissen Situationen etwas Verständis dafür aufzubringen.

Ich gehe mit meinem Diabetes nicht hausieren. Wenn Leute in mein Leben treten, bei denen ich merke, die werden länger bleiben, sag ich es. Damit sind auch freundschaftliche Kontakte gemeint. Wenn die dann wieder gehen, nur weil ich Typ 1 Diabetikerin bin, dann waren die meine Freundschaft sowieso nicht wert, geschweige denn meine Liebe. 

Jens
hat kommentiert vor 2 Wochen
3 0

Das sind klare und wahre Worte @Littlejune  vorallem auch dein letzter Satz.

Ruedi
hat kommentiert vor 2 Wochen
3 0

Liebe Lj, wahre und echte Freunde lassen niemandem im Stich wegen einer Kleinigkeit, und die, die sich zurück ziehen, wenn sie von einer Krankheit usw. erfahren, sind in meinen Augen keine Freunde und denen traure ich auch nicht nach!

Es gibt Leute, die haben viele, fast gesagt zu viele Freunde (Soz. Medien), aber eben keine echten Freundschaften!

Soweit es in meiner Möglichkeit steht, werde ich nie meine Freunde im Stich lassen und gemeinsam mit ihnen nach Lösungen suchen. Aber jemandem wegen eines Gebrechens oder einer Krankheit den Laufpass geben, nein danke, solche Freunde brauche ich auch nicht!

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert vor 2 Wochen
3 0

Liebe @Littlejune

Im Prinzip haben fast alle irgend ein Gebrechen, ein Defizit oder wasauchimmer. Die die behaupten sie hätten nichts sind meist die Schlimmsten

Wie du richtig gesagt hast: Personen, welche dich wegen deiner Krankheit ablehnen, haben dich nicht verdient! Basta (nicht zu verwechseln mit Pasta)!

Noch zu deiner Aussage:

Ich persönlich denke mir eben schon, dass es noch einen Unterschied macht, ob man eine Frau ist oder ein Mann. Als Typ 1 Diabetiker kann man Kinder zeugen und Vater werden. Als Typ1 Diabetikerin kann man auch Mutter werden, nur denken sich sicher einige: uiuiui die ist Zuckerkrank, das wird ein Risiko oder das Kind wird behindert sein etc.

Ich bin mir da nicht ganz sicher, obs da wirklich so einen Unterschied (Mann-Frau) gibt. Viele Männer wissen knapp wie es überhaupt zu einer Schwangerschaft kommt und haben von dieser selbst noch viel weniger Ahnung Deshalb bezweifle ich, dass sich die Spezies "Mann" da soviele, konkrete Gedanken darüber macht. Sie hören einfach "chronische Erkrankung" und die starken unter ihnen werden dich so akzeptieren wie du bist und die schwachen, die dich deswegen ablehnen, sind leider nie über den Zustand "Homosapiens Neandertalis" hinausgekommmen und werden ihr ganzes Leben lang auf vier Beinen gehen. (s. roter Pfeil)

Littlejune
hat kommentiert vor einer Woche
1 0

 

@Ruedi da sagst du wahre Worte! Echte Freunde würden einem nie im Stich lassen. Und leider ist das heute wirklich so, dass viele mehr „virtuelle“ Freunde, wie reale haben. Virtuelle Kontakte werden realen vorgezogen, leider. 

Ich würde auch nie jemanden der mir am Herzen liegt im Stich lassen, alles was in meiner Macht und in meinen Möglichkeiten liegt, würde ich nützen um zu helfen.

 

@Fabiano stimmt schon, niemand wird ohne irgendetwas sein. Hm warum bekomme ich lust auf Pasta, wenn ich deinen Beitrag lese? 😉

Ja jedenfalls, dass mit den Männern ist so ne Sache, viele wissen gerade mal wie es zu einer Schwangerschaft kommt, aber was dann so passiert, da sind sie dann überfragt. Gibt ja noch solche die nicht mal wissen wie es zu einer Schwangerschaft kommt und sich dann fragen, wie das passieren konnte 🤦‍♀️ Naja sobald halt ne Erkrankung da ist, ist man abgeschreckt. Die Männer die Bescheid wissen, können trotzdem zurück schrecken, macht ja doch noch nen Unterschied, ob ne Frau nun Asthmatikerin ist oder Diabetikerin und schwanger werden möchte. 

Aber erlich gesagt, hat es auch was gutes. Denn hätte ich jemanden kennen gelernt und keinen Diabetes gehabt und dann wäre irgendwann mal was schlimmes, einschneidendes passiert, würde der Mann dann evt. auch den Schwanz einziehen und gehen. Bei Männern und auch Frauen, die damit kein Problem haben, dass der Partner/Partnerin Diabetes hat, kann man davon ausgehen, dass die auch, wenn mal sonst schwere Zeiten kommen sollten, eher noch an der Seite bleiben. 

Ich denke es sind sicher nicht nur die Männer die bei Diabetikerinen, im Hinblick auf Schwangerschaft/Kinder bedenken haben können, sondern auch Frauen, die Bedenken bei einem Diabetiker auf die Potenz haben. Ist nunmal so und das Thema sollte auch nicht tabuisiert werden, dass Diabetiker Potenzprobleme entwickeln können. Auch Frauen können durch den Diabetes sexuelle Störungen bekommen. Aber bei Männern ist es gravierender und vorallem sicher auch belastender.

Falls ich zu direkt sein sollte, meldet euch, aber ich bin nunmal so und spreche Dinge gerne an, anstatt sie unter den Teppich zu kehren. I‘m so sry.😉

  • Gefällt
  • Snowboarder83
Nadine
Nadine
hat kommentiert vor einer Woche
2 0

Littlejune schreibt:

 

Ich denke es sind sicher nicht nur die Männer die bei Diabetikerinen, im Hinblick auf Schwangerschaft/Kinder bedenken haben können, sondern auch Frauen, die Bedenken bei einem Diabetiker auf die Potenz haben. Ist nunmal so und das Thema sollte auch nicht tabuisiert werden, dass Diabetiker Potenzprobleme entwickeln können. Auch Frauen können durch den Diabetes sexuelle Störungen bekommen. Aber bei Männern ist es gravierender und vorallem sicher auch belastender.

Falls ich zu direkt sein sollte, meldet euch, aber ich bin nunmal so und spreche Dinge gerne an, anstatt sie unter den Teppich zu kehren. I‘m so sry.😉

Liebe Littlejune

Ich finde, du sprichst ein wichtiges Thema an, das noch viel zu oft tabuisiert wird. Franziska hat auch im mein-blutzucker.ch Blog mal etwas dazu geschrieben: https://mein-blutzucker.ch/sexlife-im-bett-mit-diabetes/ (ist mittlerweile auch schon fast 4 Jahre her - gilt aber natürlich immer noch). 

LG, Nadine

  • Gefällt
  • Snowboarder83
  • Jasmine
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert vor 5 Tagen
1 0

@Littlejune 

Ja, du hast natürlich recht, dass der Diabetes hinsichtlich Sexualität beide Geschlechter betreffen kann. Wir haben das in der Community schon mal einwenig diskutiert gehabt (guckscht du hier). Wie immer mit einer gehörigen Portion Humor Vielleicht möchtest du dich an der dortigen Diskussion auch noch beteiligen?

LG, Fäbel

  • Gefällt
  • Snowboarder83
Close