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Partnerschaft und Liebe

Thema: Aus dem Alltag

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Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 12 November 2016
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Hallo zusammen

Wie sind eure Erfahrungen betreffend Diabetes und Liebe/Partnerschaft? War/ist es für euch schwierig(er) einen Partner/eine Partnerin zu finden? Habe erst gerade einen kurzen Blog zu diesem Thema erstellt:

https://mein-blutzucker.ch/diabetes-und-partnerschaft/

Bin gespannt auf eure Meinungen zu meinem Artikel bzw. zum Thema. 😊 Lg Fabian

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Kochmeister3000
hat kommentiert 13 November 2016
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Da ich meinen Diabetes erst im "hohen" Alter von 26 bekommen hab, hab ich die Problematik "Partnersuche mit Diabetes" nicht erlebt. Meine Partnerin und ich waren zurzeit der Diagnose über ein Jahr zusammen. Und bis auf die Anfangszeit im Spital, gelegentliche Unterzuckerungen auf langen Spaziergängen oder bei länger dauernden Einkaufstouren kriegt sie nix mit von meiner Krankheit. Gut, im Kühlschrank lagern Flexpens und vielleicht liegt mal irgendwo eine Nadelkappe rum. Aber sonst ist das komplett mein Ding, um das ich mich selbst kümmere und andere nicht involviere. Sehe da also keinen grossen Unterschied zu einem Nicht-Betroffenen.

Der Vater ihrer besten Freundin ist auch T1-Diabetiker, ganz fremd war ihr diese Krankheit also nicht. Im Gegensatz zu mir. 

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Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 14 November 2016
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hei kochmeister vielen dank für deine rückmeldung. wenn ich dich richtig verstanden habe, dann möchtest du keinerlei unterstützung von deiner partnerin? für mich ist auch klar, dass wir uns vorwiegend um uns selber kümmern müssen, doch finde ich (persönlich) es schön, wenn sich meine partnerin für den diabetes interessiert und mich ab und zu auch unterstützt (zb daran zu denken sirup mitzunehmen😀). lg fabian

Kochmeister3000
hat kommentiert 14 November 2016
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Ich schätze es, wenn sie mir ein zuckerfreies Getränk bestellt und vielleicht auch mal Traubenzucker mitnimmt. Oder beim Kochen den Geschmack nicht durch Zugabe von Zucker, sondern durch andere Gewürze hinkriegt. Was sie jedoch auch ohne meine Krankheit machen würde.

Aber ich schaue schon, dass sie mit dem Diabetes nichts zu tun haben soll. Das ist vielleicht in 10, 20 Jahren anders. Schaue dann.

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Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 14 November 2016
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😀klingt doch gut!

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Jan_n
Jan_n
hat kommentiert 14 November 2016
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Hallo Fabian

Das ist ein sehr spannendes Thema. Ich selber bin immer sehr offen mit dem Diabetes umgegangen und habe mich nie gross darum gekümmert ob sich Frauen abgeschreckt fühlen.

Meine Freundin geht super damit um und versucht mich wo sie nur kann zu unterstützen. Das ist ein sehr schönes Gefühl.

 

lg jan

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Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 16 November 2016
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Lieber Jan

Finde deine Einstellung super, bzw. lebe ich auch danach. Nur habe ich in der Anfangszeit einwenig Zeit benötigt, bis ich offen zu meinem Diabetes stehen konnte. Gut, als 13-jähriger ist man halt voll in der Pubertät und eig. mit ganz anderen Sachen beschäftigt :-)

Es freut mich zu hören, dass du eine Freundin gefunden hast, welche für dich da ist und dich so gut unterstützt! Ich denke, da haben wir beide grosses Glück gehabt (s. meinen Blog) :-)

LG und auf bald, Fabian

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BlutrotesGift
hat kommentiert 04 Mai 2017
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Als ich von meiner Diagnose erfahren habe (vor 3 Wochen), sind ich und mein Partner schon seit nun mehr als 6 1/2 jahren zusammen, er unterstützt mich wo er nur kann, auch will er immer wissen wie viel meine Messungen sind, damit er mir nötigensfalls helfen kann dabei.

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Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 04 Mai 2017
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Liebes BlutrotesGift (darf man dich auch irgendwie "netter" nennen? )

Finde ich sehr schön und rührend von deinem Freund. Ich habe ebenfalls das Glück eine tolle PArterin an meiner Seite zu haben....Hab' darüber auch mal einen kurzen Blog geschrieben, falls es dich interessiert

 

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Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 05 Mai 2017
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Wer hat auch eine gute Seele an seiner Seite?😊

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Ruedi
hat kommentiert 05 Mai 2017
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Lieber Fäbu, Diabetes ist doch keine abschreckende Krankheit, die eine Liebe zerstören könnte. Ich gehe ganz offen damit um und meine Partnerin steht mir dabei zur Seite. Es gibt Krankheiten, die sicher mehr Einfluss auf eine Beziehung haben könnten und trotzdem bleiben auch bei diesen die Partner zusammen.

Bis heute habe ich keine ansteckende Krankheit, also was soll's, Liebe und Partnerschaft können sich zwar mit der Zeit verändern, aber Zusammenhalt und Vertrauen, sind die wichtigen Meilensteine in einer Beziehung! Zusammen umschiffen meine Partnerin und ich viele Klippen und finden gemeinsam unseren Weg, auch wenn er manchmal steinig ist!😉

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Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 06 Mai 2017
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Hallo Fäbu
Als Cervelatpromi mit MEINEM Aussehen war die Suche nach einer Partnerin auch kein Problem ;-)
Nein, Spass bei Seite, ich habe meinen Diabetes immer kommuniziert, wenn ich eine Frau traf, welche mir gefallen hat. Das hat nie abschreckend gewirkt.
Meine Frau war immer interessiert am Thema Gesundheit und hat sich darum sehr stark interessiert und hat mir viele spannende Fragen gestellt.
Als ich mich neulich für einen Vortrag einer Gruppe von Eltern von Kindern mit Diabetes vorbereitet habe, habe ich sie gefragt, wo sie denn im Alltag merke, dass ich Diabetiker sei. Sie meinte: Eigentlich nirgends! Das stimmt sicher nicht ganz, so ist die Pumpe ja immer an meinem Körper, Blutzuckergeräte liegen in der Wohnung, beim Packen für in die Ferien oder irgendwohin habe ich länger, bis ich alles beisammen habe, Hypos die ich korrigieren muss, etc. - aber das sind ja kleinere Punkte.

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Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 06 Mai 2017
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Sehr schön Tineler und du scheinst wirklich auch eine tolle Partnerin an deiner Seitezu haben...Aber ob alle soviel Glück haben??? Je ne sais pas🤔

Et les autres?

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  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 06 Mai 2017
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Salüe Martin, Deine Frau lässt sich also von Deiner Diabetes nicht beeinflussen im negativen Sinn, und ich finde ihre Antwort sehr gut, was sollte sie den schon spüren, Deine Diabetes-Utensilien sind ihr ja schon so vertraut, dass sie sie gar nicht mehr "bemerkt". Gerade diese Haltung gehört doch zu einer echten Partnerschaft, indem man den anderen so nimmt, wie er ist. Ich denke auch, jeder Mensch hat so seine "Tücken" und gerade das macht ihn interessant und eben, zusammen meistert man diese "unscheinbaren" Sachen viel leichter.

Wünsche Euch beiden weiterhin eine gute "Zusammenarbeit" und weiterhin Glück und Zufriedenheit.

Grüessli Ruedi

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Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
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Liebe Community

Schön zu lesen wie offen und gut ihr mit dem Diabetes umgeht.

Ich selbst habe kein Diabetes jedoch mein Freund und auch meine Tante.
Meine Tante hat zusätzlich das Aspergersyndrom (und ist "schon" 55 Jahre alt, sie hat es seit Dez 2015 was sehr unerwartet kam)

Mein Freund lässt mich leider überhaupt nicht daran teilhaben und lässt sich überhaupt nicht helfen.
Zu meiner Person ich war eine Zeitlang in der Diabetesforschung. Nun habe ich vielleicht viel Erfahrung was auf Zellulärer Ebene passiert jedoch weiss ich wenig bescheid wie es in einer Problemsituation aussieht, wie ich als Partnerin Anzeichen erkennen kann und wie ich reagieren soll.

Wenn ich das Thema Diabetes ansprechen möchte ist er schnell genervt oder Antwortet mir gar nicht zu meinen Fragen und läuft weg.
Es tut sich viel in der Diabetesforschung und ich bin sehr interessiert an all den neuen Techniken, auch die CGM werden immer wie interessanter. Er will leider überhaupt nichts davon wissen.

Habt ihr mir Tipps wie ihn unterstützen kann? oder das Thema besser ansprechen kann?

Ich habe immer Traubenzucker in meiner Tasche (er würde mir zwar nicht sagen wenn er ein Hypo hat aber so weiss er das er die Möglichkeit hat wenn es zu einer Problemsituation kommt)

Liebe Grüsse an alle

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Ruedi
hat kommentiert 09 Mai 2017
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Liebe Belinda

Wenn ich so Deine Zeilen lese, habe ich das Gefühl, dass Dein Freund noch etliche Mühe hat mit seinem Diabetes und diese "Krankheit" bis heute nicht akzeptieren will. Dies ist aber ein Prozess, den er selber durch stehen muss, Du solltest ihn nicht drängen, den je mehr er sich gedrängt fühlt, desto mehr wird er sich abkapseln. Versuche ihn im Hintergrund zu unterstützen, gute Idee ist, dass Du immer Traubenzucker etz. bei Dir hast, für Notfälle eine gute Voraussetzung. Mit der Zeit wird er spüren, dass Du es gut meinst und wird auftauen. Der Schock und die "Unwissenheit" zu Diabetes sitzen bei ihm noch tief, also braucht er Zeit, sich damit auseinander zu setzen und das kleine "Monster" zu akzeptieren. Ich als Diabetiker 2 und meiner positiven Lebenseinstellung lasse mich durch den Diabetes nicht beeinflussen. Ich konnte ihn akzeptieren und "vergesse" ihn beinahe, dafür macht sich das kleine "Monster" auch ab und zu bemerktbar => Unterzuckerung und bekommt dann natürlich als "Dankeschön" eine Portion Traubenzucker, Cola oder Schoggi, dann ist es wieder zufrieden....🙂😉

Dir wünsche ich viel Ausdauer und Kraft die Abwehr des Freundes zu ertragen und hoffe, dass er bald einmal spürt, dass Du sein Vertrauen verdienst und er Deine Hilfe akzeptieren wird.

Liebe Grüsse aus Sursee  Ruedi

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  • Andrea
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
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Liebe Belinda

Ich finde es super, wie gerne du deinen Partner unterstützen möchtest und habe mir ein bisschen Gedanken gemacht, wieso er das (möglicherweise) nicht möchte:

  • Wie du schon angetönt hast, hast du im Bereich "Diabetes" ein grosses Wissen und vielleicht ist es genau das, was deinem Partner einwenig "Angst" macht....Ein bisschen überspitzt gesagt: "Sie weiss eh immer alles besser, darum frage/diskutiere ich gar nicht".
  • Evtl. ist dein Partner betreffend Akzeptanz seiner Krankheit noch nicht soweit, dass er externe Hilfe auch annehmen kann. Vielleicht ist es selber noch frustriert, traurig, unzufrieden mit seiner Situation und möchte dem Diabetes sowenig Raum wie möglich geben und wenn möglich überhaupt nicht mehr daran denken (deshalb womöglich auch das schnelle "Genervt-sein"?).

Vielleicht musst du also deinem Partner noch einwenig Zeit lassen, dass er seinen Diabetes als Teil von sich akzeptieren und sich mit dieser Situation arrangieren kann. Es gibt Personen, bei denen geht dieser Prozess relativ schnell, aber es gibt eben auch solche, wo es mehr Zeit braucht.

Was du tun kannst? Eigentlich nicht all zu viel.

Druck erzeut ja bekanntlich Widerstand und wird (womöglich) dazu führen, dass er sich immer weiter zurückzieht.

Deshalb: Signalisiere ihm, dass du da bist, Verständnis hast für seine (etwaigen) Ängste und Sorgen und dass er jederzeit mit dir über seine Krankheit sprechen bzw. zu dir kommen kann. Aber von dir aus würde ich das Thema nicht mehr bewusst ansprechen, sondern einfach dein/euer Leben leben. DENN: Irgendwann kommt jede Schnecke aus ihrem Schneckenloch

Viel Erfolg und alles Gute!

LG, Fäbu

Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 09 Mai 2017
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Hallo Belinda
Willkommen in der Community. Ich habe Deinen Beitrag gelesen und mir Gedanken gemacht. Dann wollte ich zu schreiben beginnen und habe bemerkt, dass Fäbu bereits Alles gesagt hat, was ich Dir auch schreiben wollte! Du kannst Ihm Deine Unterstützung anbieten - mehr kannst Du höchst wahrscheinlich nicht tun und abwarten.
Viel Geduld wünscht
Martin

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  • Belinda
Belinda
hat kommentiert 09 Mai 2017
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Hoi Fäbu

 

Vielen Dank für deine schnelle Antwort

 

Was ich noch vergessen habe zu sagen er hat seit knapp 10 Jahren (Seit er 15 Jahre alt ist) Diabetes.
Laut seiner Mutter konnte er Anfangs problemlos darüber sprechen und diese verschlossenheit hat sich in seiner Lehrzeit ergeben.

Vielen Dank für deine Tipps, ich hoffe sehr das er sich mit der Zeit wenigstens mir gegenüber öffnet.
Eure Beiträge helfen mir sehr, ich hab mich heute im Bereich Sport bei euch durchgelesen und schon viele dazu gelernt :-)

 

Liebe Grüsse

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
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Salüü Belinda

Sehr gerne Hmm, vielleicht könnte es also sein, dass er während seiner Lehrzeit irgendeine schlechte Erfahrung gemacht hat (mit Kollegen, Chef, o.Ä) und diese seither mit sich mitträgt?

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 09 Mai 2017
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Vor allem die Tatsache, DASS er früher problemlos darüber sprechen konnte, deutet starke auf eine solche "schlechte Erfahrung" hin. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Ihn einfach so darauf ansprechen ist schwierig, bzw. befürchte ich, dass er dich danach wieder mit Schweigen straft....

Ist er regelmässig in Kontrolle bei einem Diabetologen? Vielleicht könnte dieser deinen Partner mal sanft darauf ansprechen...was meinst du?

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