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Konsequenz vs. La bambele

Thema: Aus dem Alltag

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  • Neuster Beitrag 13 März 2019
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 08 März 2019
5 0

Ahoihoi

Ich hab schon bei einem anderen Beitrag kurz meine Philosophie beschrieben:

Gleich nach dem Aufstehen schaue ich gut zu meinem Diabetes, am Vor- und Nachmittag schaue ich gut zu meinem Diabetes und am Abend schaue ich gut zu meinen Diabetes. Wenn ich aber mal schlafe, dann schlafe ich und wenn ich am Mittag was schlemmen will, dann schlemme ich

(1.48-1.58)

Momentan erreiche ich so jeweils ein befriedigendes HbA1c. Ich weiss aber, dass ich noch 2 Asse im Ärmel habe: 

1. Ich treibe zZ relativ wenig SPort (die Ausreden schreibe ich jetzt nicht hin)

2. Die Nächte sind zZ sehr durchzogen, häufig weil der Start schon holprig ist und ich mich dann nicht extra wecke in der Nacht.

Diesen beiden Punkten könnte ich mich widmen, falls die Werte mal nicht mehr so gut sein sollten. Gut, wieder mehr Sport machen will ich sowieso, aber das mit der Nacht ist so eine Sache

Wie macht ihr das? Wo seid ihr konsequent und wo lässt ihr es auch mal la bammmmmbele?

Hab kürzlich mit meinem Diabetologen darüber gesprochen und er hat einwenig aus dem Nähkästchen geplaudert: Er hat zB einen Patienten, welcher praktisch seit Geburt an Diabetes (Typ1) leidet und damals eingetrichtert bekommen hat, dass er unbedingt tiefe Werte haben muss (wg. Folgeschäden und so). Heute hat er eine Familie und trägt seit Jahren die Pumpe. Trotzdem spritzt er sich regelmässig ins Koma, weil er keine auch nur minim zu hohen Werte akzeptiert. Für seine Familie ist es jeweils traumatisch, wenn er wieder bewusstlos am Boden liegt und für die Gesundheit ists sicher auch nicht gut. Jetzt wurde scheinbar ein Psychiater hinzu gezogen und ich hoffe stark für ihn, dass er irgendwie aus dieser Spirale hinauskommt.

Auch von anderen Patienten hat er noch kurz gesprochen und das hat mir dann bestätigt, dass wirklich jede und jeder Diabetiker/in ganz individuell anzuschauen ist. Die einen haben Probleme mit zu hohen Werten, die andere mit zu tiefen, dann wieder andere schaffen es einfach nicht am Tag gute Werte zu erreichen, dafür sind sie in der Nacht top und dann gibts nochmals andere wos wieder umgekehrt ist....

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Littlejune
hat kommentiert 08 März 2019
4 0

Der Titel des Threads gefällt mir @Fabiano Gump 😉

Das mit dem Eintrichtern seit eh und je kenne ich nur zu gut! Wäre dass alles eingetroffen, was ich mir damals schon ständig anhören musste, würde es mich bereits gar nicht mehr geben. Aber es geht natürlich nicht spurlos an einem vorbei. Auch wurde bei mir immer geschaut dass alles genau nach Anweisung des Arztes befolgt wurde, als ich dann mein Diabetes selber managen konnte, habe ich mich auch daran gehalten, okaaay, zugegeben, wenn ich heimlich an Süssigkeiten kam, hatte ich mir diese natürlich gekrallt 😅 aber ich hatte auch immer versucht meine Werte möglichst tief zu halten und joa dadurch gabs auch die ein oder andere selbstverschuldete Bewusstlosigkeit. 

Mit der Pupertät hatte ich den Diabetes dann eh schleifen lassen, was auch nicht gut war, hatte dafür dann auch die Quittung erhalten.

Heute würde ich nicht sagen, dass mir meine Werte egal sind, nur ich lebe auch nur einmal, irgendwann sterben wir eh alle, ging noch keiner vergessen. Ich achte schon auf meinen Diabetes, wenn ich mal zu hohe Werte habe, esse ich weniger oder eben einfach KH- reduzierte Sachen, oder ich betätige mich sportlich. Wenn ich feiern gehe, dann trinke ich auch, wenn ich lust darauf habe, dann achte ich auch nicht wieviele Runden Shots ich nun schon hatte. Mir ist der Einfluss auf den Diabetes von Alkohohl bewusst auch in Kompination mit Bewegung, auch dass der Alkohol noch bis zu 12 Std nachwirkt. Aber ich kann damit sehr gut umgehen, da mir dass alles bewusst ist und da achte ich dann im Vorfeld schon drauf und kontrolliere dann auch öfters wie sonst. 

Wenn meine Werte länger hoch sind, ohne dass jch eine Erklärung dafür habe, bekomme ich auch nicht gleich Panik, selbst wenn diese Werte länger hoch sind. Ich versuche dann einfach eine Keto zu vermeiden, gelingt nicht immer, aber auch das kommt wieder ins Lot. 

Den Wecker in der Nacht bei auffällig tiefen Werten, die trotz KH nicht hoch wollen, stelle ich mir auch nicht immer, könnte aber auch daran liegen, dass ich keine Angst vor Hypos mit Bewusstlossigkeit habe. Andere nennen es Gleichgültigkeit, ich nenn es Lebenserfahrung. Bis jetzt bin ich auch jedesmal wieder erwacht. Ausser ich bin bereits ein Geist und weiss es nur noch nicht🤔

Ich denke ich handle es in etwa gleich wie Fabiano. Denn Diabetes haben wir so oder so, klar hat unser Handeln einen starken Einfluss auf den Diabetes und dessen Verlauf, aber mir das Leben dadurch massiv einschränken zu lassen, würde ich nicht. Ist heute auch gar nicht mehr nötig. Wenn ich mal lust auf was Süsses habe, aber schon fast im high Bereich bin, dann esse ich es trotzdem, wenn ich totalgierig darauf sein sollte. Ansonsten wie oben erwähnt würde ich es auch sein lassen. 

 

Und jetzt mal ganz ehrlich, gibt es überhaupt Diabetiker, die keine Spätfolgen erlitten haben??? Irgendwas wird doch eh jeder bekommen? Die einen früher, die anderen später. Oder wie seht ihr das? 

Kochmeister3000
hat kommentiert 08 März 2019
5 0

Hab mich im G6-Thema kurz gefasst, weil ich mir dachte, dass es hier genau darum geht.

Die Balance zwischen Selbstkasteiung und Wohlfühlatmosphäre ist nicht immer einfach. Man muss da für sich den guten Mittelweg finden, wie so oft. 

Wie der Mensch in deinem Beispiel, bin ich auch etwas vorsichtig bei zu hohen Werten. Das ist klar eine Folge der Ketoazidose bei der Diagnose vor zehn Jahren. Nie wieder will ich mich so beschissen fühlen. Also schau ich, dass ich keine zu hohen Werte hab. Natürlich bin ich weit davon entfernt, wenn ich mal Werte über 15 mmol/l hab. Bei der Diagnose war ich ja in den 50ern drin, das ist kaum zu erwarten. Trotzdem hab ich eher Probleme mit zweistelligen Werten. Hypowerte hingegen hab ich immer etwas eher akzeptiert. Zu Beginn, weil man dann etwas naschen durfte ... 

Aber mit dem Alter wird man ja im besten Fall klüger. Heisst, man muss nicht mehr jeden Tag abends weg, man schaut ein wenig auf die Ernährung, würde sich bestenfalls etwas mehr bewegen und im Falle des Diabetikers achtet man sich wohl auch idealerweise auf einen gäbigen Blutzucker.

Das CGMS zeigt mir, wie der Zucker reagiert. Also ist es für mich sinnvoll, wenn ich die Erkenntnisse daraus auch im Alltag umzusetzen versuche. Da ich gemerkt hab, dass mein Zucker am Mittag einfach hochschiesst, wenn ich Kohlenhydrate zu mir nehm, lass ichs halt meistens weg. Was nicht heisst, dass ich nicht zwischendurch mal mitgehe, wenn die Kollegen in eine Beiz gehen. Oder wenn ich grad Lust hab auf etwas Spezielles. Wobei das mit der Lust halt so ein Ding ist. Ich habe Jahrelang prinzipiell lustvoll gelebt, was die Ernährung angeht. Und dann kam der Diabetes. Ich habe ihn als Warnschuss aufgenommen, dass es so halt nicht ewig weitergeht. Vor allem dann nicht, wenn man Sport nur grad mal buchstabieren kann.

Drum ist Lowcarb im Alltag einzubauen etwas, das ich als Mittelweg betrachte. Ich kann mich auch mit Protein, Ballaststoffen und Fett sättigend ernähren, ich brauche nicht zwingend Kohlenhydrate. Aber natürlich ersetzt kein Steak mit Salat einen Teller Pasta, Risotto oder eine Pizza. Drum brauch ich diese KH-Bomben ebenfalls. Aber halt nicht mehr jeden Tag, nicht mehr in frei wählbaren Mengen, sondern als etwas bewusst Gutes, was man sich gönnt.

Und wenn ich weiss, dass ich abends mal wieder eine Pizza bestellen werde, schau ich, dass ich die Ringe in meiner Aktivitätsapp auf der klugen Uhr am Handgelenk auch sicher erfüllt habe. Heisst, Tram gibts dann nicht.

Alles in allem dient dies auch dem Blutzucker. Noch bin ich nicht soweit, dass ich einen kurzzeitigen Wert von 14 mmol/l schulterzuckend hinnehm, aber ich bin auch schon toleranter geworden.

Heute ist übrigens Schnitzeltag, heisst, die Kurve wird am Mittag hochgehen. Und später wird dann auch noch Apéro zelebriert. Heute ist also Cheatday, wies so schön heisst. An solchen Tagen muss der Zucker hinten anstehen.

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 08 März 2019
1 0

@Littlejune 

Vielen Dank für deine ausführliche und eindrückliche Schilderung!

Ich hätte noch eine Frage an dich:

- "Wenn meine Werte lange zu hoch sind..." --> Magst du uns verraten, von was für einer Laufzeit und von was für Werten du da ungefähr sprichst?

Liebe Gruess Fabiano Gump

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  • Ruedi
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 08 März 2019
1 0

@Kochmeister3000 

Ja das ist heftig, wenn man in den 50er herumstüürchlet. Ich hatte bis jetzt zum Glück noch nie das Vergnügen.

Bei dieser Vorgeschichte verstehe ich gut, dass du dich lieber im unteren (Ziel-)bereich tummeln möchtest. 

Seit ich das SGM habe, ist meine Hypo-Risiko auf praktisch 0 gesunken. Das führt dazu, dass WENN ich mal eines habe, ich dieses zunehmend als noch unangenehmer empfinde. Dies wieder hat zur Folge, dass ich noch besser darauf schaue kein Hypo zu haben. Eine richtige Spirale halt.

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  • Ruedi
Kochmeister3000
hat kommentiert 08 März 2019
3 0

Bezüglich Spätfolgen. Ich lese immer wieder von Leuten, die auch nach 30 Jahren noch keine Spätfolgen haben. Klar, man kann Alterserscheinungen wohl nicht immer genau zuordnen. Hat jemand jetzt einen etwas zu hohen Blutdruck wegen einer diabetischen Gefässverkalkung oder weil sich der Rost halt langsam absetzt in den Adern? Trotzdem geb ich mir möglichst Mühe, meinen Beitrag zu leisten, dass der Blutzucker nicht auch noch ein weiterer Risikofaktor ist. Ich hab 17 Jahre geraucht und trage meinen Wintervorrat ganzjährig an den Hüften. Das soll mal reichen für den Anfang.

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 08 März 2019
1 0

Was ich bei dir noch spannend finde, lieber @Kochmeister3000 :

Wir sind uns ja einig darüber, dass dein Pankreas noch irgendwie am wärkeln ist, gäu! Deshalb erstaut es mich sehr, dass du bei der Diagnose trotzdem bis in die 50er-Zone geraten bist

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Kochmeister3000
hat kommentiert 08 März 2019
2 0

Ich hatte in der Zeit, als sich die Symptome immer stärker bemerkbar machten, riesige Gelüste auf Fruchtsäfte. Habe da am Tag sicher 2 Liter Orangensaft getrunken. Oder Traubensaft. Und auch Rimuss. Das weiss ich noch, mit 26 Jahren Lust auf Rimuss. Hab ich jahrelang nicht getrunken, plötzlich das Verlangen. Im Nachhinein klar, meinem Körper fehlte ja der Zucker, blieb doch alles im Blut. Und weil ich tüchtig nachgeschüttet hab, vermochte die immer weniger arbeitende Drüse da halt nicht mehr nachzukommen.

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Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 08 März 2019
5 0

Spannendes Thema.... Wo ist für mich die Grenze zwischen Konsequenz und labambele? Ich gönne mir eigentlich Alles (ernährungstechnisch), worauf ich Lust habe, schaue aber, dass die "Dosis" human bleibt. Ich trinke z.B. selten Alkohol und habe auch das Gefühl, selten extrem Lust darauf zu haben. Klar, ein Bier zum Essen oder ein Glas Wein, auf jeden Fall. Aber auch das nicht jede Woche. Liegt es daran, dass mich selten Jemand dazu verführt (meine Frau trinkt keinen, mein sportliches Umfeld trinkt auch wenig), dass ich als Sportler im Unterbewusstsein doch irgendwo eine Bremse habe oder daran, dass, weil ich selten trinke der Körper auch weniger verlangt? Oder spielt der Diabetes auch noch rein? Was ist das Huhn, was das Ei?
Beil allem, was ich mir gönne, schaue ich aber recht konsequent, dass ich das Ganze sauber abdecke. Das heisst, wenn ich in der Schlange bei der Gelateria stehe und genau weiss, dass es heute 3 Kugeln sein werden, decke ich die geschätzten Kohlenhydrate dann schon ab! Lasse ich es nun "bambele" (3 Kugeln) oder bin ich konsequent (zuvor abgedeckt)?
Ich setze mir das Ziel, jeweils das bestmögliche getan zu haben. Klar weiss man hinterher, wie es noch besser gewesen wäre.
Bei mir ist es also eine Mischung aus "ich geniesse das Leben" aber ich tue das Beste, um den Diabetes im Griff zu haben.

Bezüglich der Folgeschäden hoffe ich, dass wie besser die Therapiemöglichkeiten werden, umso geringer wird das Risiko für Folgeschäden. Zu Zeiten, wo man zu Hause nur den Urinzucker messen und der BZ nur beim Doc "analysiert" werden konnte  (und das ist noch keine 40 Jahre her!) war die Einstellung sicher noch viel schwieriger! Logischerweise war da das Risiko viel höher für Folgeschäden.
Hey Fäbu, Sorrygäu, aber ich wüsste da noch ein 3. Ass zur besseren Blutzuckereinstellung...........

Andreas53
hat kommentiert 08 März 2019
2 0

Finde ich auch ein spannendes Thema. Im Beitrag: Sometimes you eat.... habe ich die gleichen Schwierigkeiten beschrieben, wie dir Fabiano, der Arzt von einem seiner Patienten geschildert hat. Ich brauchte sehr viel Unterstützung (hatte die Psychiaterin zu Hause😆) bis die schlechten Prognosen der Ärzte aus den 60er/70er Jahren gelöscht, oder gut verdrängt werden konnten. Ich bin mit mir aber seit eh und je sehr konsequent und bin sehr strukturiert. Trotzdem hatte ich auch als Kind viel Spass. Heute geniesse ich die freie Zeit, kann machen, woran ich Spass habe. Heute Abend gehts ins Kino, morgen geh ich fischen oder biken, je nach Lust und Wetter und ab Montag weilen wir in den Skiferien. So lässt's sich bambaaaalen. Die Ärzte von früher würden staunen. Das muss ich oft selber.

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Ruedi
hat kommentiert 08 März 2019
4 0

Lieber Fabiano und weitere Typ 1-er, wie ich aus euren Voten entnehme, trägt ihr jeden Tag einen echten "Kampf" mit eurem Monsterchen aus😇😉. Da beneide ich euch nicht, und bin noch ganz zufrieden, dass ich nur Typ 2-er bin. Ja, ich kann fast alles essen, ohne dass mein BZ ausflippt, aber natürlich alles mit Mass. So zum Beispiel heute abend: 1 Portion Pappardelle (Teigwaren) an einer feinen rahmigen Safran-Rahmsosse und was macht mein BZ, er steigt zwar etwas an, so heute auf 10.00  ca. 1,5 h nach dem Essen, doch schon eine dreiviertelstunde später,  sinkt er wieder unter 9 und das ohne, dass ich Insulin gespritzt habe oder sonst ein Medikament geschluckt habe und so in der Nacht wird er wieder so gegen 5.5 bis 5.8 sinken! Ja, das ist halt so, Typ 2-er haben es da meistens besser, wobei ich auch einige  Beispiele kenne, die den gleichen "Kampf" ausführen und  grössere Einheiten Insulin spritzen müssen, um einen relativ akzeptablen BZ zu haben.

Ich treibe ja keinen Spitzensport und mit meinen etwas lädierten Knien mache ich auch keine Dauerläufe mehr. Aber spazieren und das Leben geniessen, ja das liegt noch drin. Dank dieser gleichmässigen Bewegungskultur hat sich mein Gewicht verringert und der BZ stabilisiert sich wieder. Auch andere "Bräschteli" treten langsam aber sicher in den Hintergrund, oder haben sich gar verabschiedet.

Aber eine gewisse Konsequenz kann ich auch bei mir beobachten. So esse ich vielfach nur noch kleine Mengen, d.h. max. 1 Teller geschöpft und das langsam essen, so verschwindet der Hunger und ich esse weniger (=> weniger essen = weniger Ballast zum mittragen!!)

Mit diesen meinen Werten hätte ich mir früher nicht vorstellen können, dass es Leute gibt, die jede "Sünde" hart büssen müssen und sogar im Spital landenkönnen.

Liebe Typ-1-er ich wünsche euch allen gute Werte, einen verständnisvollen Diabetologen (m/w) und  möglichst keine Hypos!

Grüessli Ruedi

Snowboarder83
hat kommentiert 12 März 2019
1 0

Also ich lass es immer la bambele.

Ich schau doch das ich nicht allzu viel von dem süssen Sachen oder den mit vielen KH esse und wenn ich was Lust habe esse ich alles. Nur dann gibt’s halt eine grosse Menge Insulin das ich wieder möglichst schnell im grünen Bereich bin nur das klappt bis jetzt recht gut. Mit dem BZ-Wert nach dem Essen eine Stunde und zwei Stunden messen ist doch nicht so genau aber ich gebe mein beste und BZ-Wert wieder dort ist wo sein muss. Meine Zielwerte sind schon von 5.5 bis 6.5 aber einzuhalten das kann ich nicht immer den diese Wert einhalten ist nicht immer einfach und jeder Tag ist wieder anders bei mir. Mit dem Alkohol hatte ich auch nie Probleme mit zu hohen oder tiefen Werten. Nur hoffe ich das mit einem CGM-System dann einfacher wird.

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abcDE123
hat kommentiert 13 März 2019
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La bambele find ich gut und ich mache das auch. Mittlerweile ist es schon lange so, dass ich meine Esserei umgestellt habe und ich geniesse, was halt geht. Auch wenn wir mal auswärts essen, nehme ich dann zur Feier einen Dessert. Man sollte sich nicht kasteien, sonder das Leben geniessen. Es bringt nichts, wenn ich dann bei Petrus an der Himmelspforte klopfe und sage: "Ich habe nie gesündigt, war immer brav, habe tapfer gegen die (Ess)Versuchungen angekämpft, bin ich jetzt ein Engel?" Und Petrus sagt:" Flügel hast du ja, aber du bist ein dummes Huhn." Als Typ2er kann ich ja schon spotten, aber Hut ab vor jedem Typ 1er, der es doch ungleich schwerer hat als wir.

Grüessli Erika

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 13 März 2019
0 0

Very nice Erika!

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