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Hat jemand von dem Nadelfreien CGM-Systeme SugarBEAT gehört?

Thema: Technologie & Hilfsmittel

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  • Neuster Beitrag 12 März 2019
Snowboarder83
hat kommentiert 12 März 2019
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Das seht auf der Internetseite: Hier könnt gerne selber nach lesen.

SugarBEAT® ist ein nichtinvasiver, erschwinglicher und flexibler Continuous Glucose Monitor (CGM), der von Nemaura Medical Inc. entwickelt wurde. Entwickelt, um Menschen mit Diabetes und Prä-Diabetikern dabei zu helfen, ihren Blutzuckerspiegel besser zu steuern, indem sie mehr Zeit in Reichweite verbringen. Insulinkonsumenten können sugarBEAT® zusätzlich verwenden, wenn sie mit einem Finger-Glukose-Blutzucker kalibriert werden. Es wird erwartet, dass SugarBEAT® 2019 in Großbritannien eingeführt wird.

SugarBEAT® besteht aus einem täglich wiederverwendbaren Hautpflaster, das mit einem wieder aufladbaren Sender verbunden ist. Eine App zeigt die Blutzuckermesswerte im Abstand von fünf Minuten für Zeiträume von bis zu 24 Stunden an.

Homepage

SugarBEAT

 

 

 

Littlejune
hat kommentiert 12 März 2019
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Das Teil misst den BZ-Wert über die Haut. Was natürlich schon lange über die Haut gemessen wurde, ist der Schweiss, wenn der BZ zu niedrig ist. Ich hatte früher bevor es die ganzen CGMs gab so etwas ähnliches. Glucowatch hiess das glaub. Muss das noch haben, kann es mal suchen. War ein Teil für ums Handgelenk, hatte ich Nachts um, machte Alarm, wenn man anfing zu schwitzen, nur schwitze ich nicht nur bei einem Hypo, sondern auch im Sommer wenn es einfach zu heiss war. Hät also nöt so verhebet...

Der Sugerbeat Reader ist so aufgebaut wie der miaomiao, muss mit einer App gekoppelt werden, misst die Werte alle 5 Min aus. Zu Beginn muss blutig kalibriert werden. Der Reader ist wiederaufladbar. Man kann ihn ab nehmen und wieder dran machen, ohne neu zu kalibrieren. Trotzdem denke ich, ist es sinnvoller, immer mal wieder blutig nach zumessen und kalibrieren, weil es den Wert über die Haut misst. Das Teil bringt durch Ionen, +/-, also einer kleinen elektrischen Spannung, den BZ -Wert an die Hautoberfläche, respektiv die Glukose und wird dann so ausgelesen. Zudem muss der Wert dann auch von der Blutglukose abweichen, da es wohl den Gewebszucker misst.

Der einzige „Vorteil“ an der Sache ist, dass bei diesem Reader keine Nadel in den Körper eingeführt wird, aber ganz ehrlich, dass würde wohl keinen Diabetiker stören, damit leben wir ja ständig, also kommt es doch auch nicht mehr darauf an, ob das jetzt ein Reader mit einer Nadel ist. Zudem kann man auch auf diesen allergisch reagieren, da der auch ein Kleber hat. Zudem muss ja blutig kalibriert werden, also ist der Begriff „nichtinvasive Messung“ hier fehl am Platz.

Die Glukose kann durch viele Arten ausgelesen werden,  zb. auch über den Augenhintergrund. Es soll auch irgendwann mal ein BZ-Tattoo geben, anhand von dem, kann man dann seinen Wert auch auslesen. 

Das Sugerbeat wäre nichts für mich, denn mich pieksen und Nadeln im Körper zu haben, gehört zu meinem Leben, stört mich nicht. Beim FSL brauch ich den ja auch nur alle 14 Tage zu setzen, ausser er fällt vorher ab, oder hat sonst ein technisches Prob, dass ich ihn auswechseln muss, was bei mir aber selten vorkommt.

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