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Franchisen sollen um 50CHF steigen?!

Thema: Aus dem Alltag

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  • Neuster Beitrag 22 März 2019
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 28 März 2018
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Was meint ihr dazu?

Gruzz Fäbel

 

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Franchisen-sollen-um-50-Franken-steigen-20254472

 

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Kochmeister3000
hat kommentiert 28 März 2018
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Ob ich jetzt eine Franchise von 300 oder von 350 bezahle, spielt mir persönlich keine Rolle. Aber zusammen mit den steten Prämienerhöhungen ists schon langsam ein ziemlicher Betrag, der zusammenkommt. Stelle mir vor, dass besonders Familien dann Probleme bekommen könnten.

Snowboarder83
hat kommentiert 28 März 2018
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Alles wird teuer nur der Lohn wird weniger oder bleibt gleich. Irgendwie läuft alles in die Falsche Richtung und jetzt wird die Franchisen noch teuer wie soll das nur gut kommen.

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  • abcDE123
Hansjoerg
hat kommentiert 28 März 2018
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Im neue Steuern erfinden ist unsere Regierung/Politiker unglaublich kreativ. Treffen wirds wie immer die unterste Schicht. Im Moment sind 50 Fr. nicht viel aber die gleiche Systematik wird überall angewant und unsere Kaufkraft sinkt und sinkt.

Grundsätzlich jammern wir noch auf sehr hohen Niveau, aber es gibt in der Politik immer mehr sogenannte Umverteiler. Ob das langfristig gut geht sei dahingestellt. 😀🤔🤢

Ruedi
hat kommentiert 28 März 2018
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Ja da hat @Hansjoerg  100% recht, unsere gutverdienenden Politiker/Innen finden immer neue Möglichkeiten, um den Bürger zu schröpfen, wie @Kochmeister3000 schreibt, sind 50 Fr. ja nicht viel, aber für die unteren Einkommen spielen sie eine grosse Rolle, auch wenn viele Leute in den unteren Schichten, (Workaholiker, Alleinerziehende mit Kindern und auch zum Teil Rentner), auf EL und Unterstützung der Sozialämter zurück greifen können, werden diese Erhöhung schmerzlich zu spüren sein.  Also einfach eine weitere Umverteilung der Kosten; dann wundern sich unsere "scheuklappen tragenden" Politiker, dass die Rechnung irgendwie nicht mehr aufgeht und erfinden neue Einnahmequellen, die sie hauptsächlich den Wenigverdienenden schmerzlich aufbürden. Aber wie wäre es, wenn wir PolitikerInnen einfach mal 20 % ihres überhöhten Obuluses abziehen würden, dann würde ein riesiger Aufschrei durch diese Reihen gehen und das Jammern würde nie aufhören................

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  • Jens
Kochmeister3000
hat kommentiert 29 März 2018
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Die Frage ist halt, was man sonst machen kann. Das Gesundheitswesen wird stets teurer. Noch bezahl ich mehr an die Kasse als ich von ihr bekomm. Aber mit dem Älterwerden kann das ja auch mal kippen. Und wenn eine leicht höhere Franchise verhindert, dass die Monatsprämien weiter steigen, dann find ich die Lösung gut. Ich gehe nicht davon aus, dass das funktioniert, aber eben ...

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  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 29 März 2018
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@Kochmeister3000  Hast du dir auch schon mal überlegt, warum die Gesundheitskosten so massiv steigen, in meinen Augen liegt es 1. daran, dass wir immer ungesünder leben,2. das viele Personen wegen jedem Boboli zum Arzt rennen und 3.uns suggeriert wird, was wir alles anders machen müssen in Bezug auf Hygiene etz.

Ich frage mich, wie lange es geht, bis wir eine "Dreck-Tablette" vor lauter "Hygiene" schlucken müssen, um unser Immunsystem aktiv zu halten. Du kannst die Franchise immer wieder erhöhen, bis zum Kolaps, aber das trifft ja nicht unsere Politiker, sondern den "kleinen Mann von der Strasse"!

Kochmeister3000
hat kommentiert 29 März 2018
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Natürlich. Und dass man nicht wegen jedem Mückenstich in die Notaufnahme rennen soll, sagt man ja auch schon länger, aber s scheint nicht zu funktionieren. Da müssen wohl alternative Möglichkeiten geschaffen werden. Ich habe schon von Ideen in dem Bereich gelesen, bin gespannt, was kommt. Und ungesund leben ist ein zweischneidiges Schwert. Die einen ernähren sich falsch und haben deswegen Probleme, die anderen treiben Sport bis zum Umfallen und klappen dann zusammen oder müssen an jedem Muskel operiert werden. Das gesunde Mittelmass ist heute halt nicht mehr so verpönt. Die Extreme regieren.

Da seh ich die Schuld beim "Bürger", nicht bei der Politik. Wir sind es, die ständig zum Arzt rennen. Wir sind es, die unserem Körper schaden. Die Politik muss dann halt Lösungen finden. Preiserhöhungen sind eine Möglichkeit. Nicht die beste, wie ich finde, klar. Aber ich möchte auch keine Gesellschaft, in der Leute ihrem Siechtum überlassen werden, weil selbst schuld. Das führt dann zu seltsamen Überlegungen. Bezahle ich dem Mountainbiker, der den Berg hinuntergefallen ist, die teuren Operationen und die Reha, weil er immerhin sportlich war, dem übergewichtigen Faulpelz aber keine Medikamente, weil selbst schuld? 

Es gibt ja Ideen der Krankenkassen, aktive Kunden zu belohnen. Das fänd ich einen guten Ansatz. Allerdings mehr als meine Kasse zB. jemanden belohnt, der seine 10'000 Schritte am Tag macht. Diese "Belohnung" ist lächerlich gering. Und man darf den Schrittzähler selbst bezahlen. Plus verschenkt seine persönlichen Daten. Naja, wer will ... Aber auch andere Bestrebungen in Zusammenarbeit mit den Apotheken hab ich schon gehört. Man soll erstmal zur Apotheke gehen, wenn man was hat. Dort wird dann entschieden, ob ein Arzt hinzugezogen werden soll. Sowas senkt die Kosten mit der Zeit, wenn sichs etabliert hat.

Das Problem bei den Franchisen ist halt, dass man, wenn man die bestraft, die oft zum Arzt gehen, auch diejenigen trifft, die oft zum Arzt gehen müssen. Chronisch Kranke zum Beispiel. Ich würd gern einmal pro Jahr zum Arzt gehen. Aber das geht halt leider nicht. Man müsste also dann diejenigen von einer allfälligen "Bestrafung" ausnehmen, die aufgrund chronischer Probleme regelmässig zum Arzt gehen. Und dann kommen wieder andere, die ebenso eine gute Begründung haben, warum sie auch nicht ohne Grund zum Arzt gehen ... 

Vielleicht hätte eine Einheitskasse Einsparungen gebracht, aber das wollte das Volk ja nicht. Drum müssen jetzt halt viele Lösungen her, die leider allesamt unpopulär sein werden, weil man entweder mehr bezahlen muss oder weniger Leistungen erhält. 

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  • Ruedi
  • Martin_Ruegge
Ruedi
hat kommentiert 29 März 2018
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Ja, natürlich sind wir in vielen Dingen selbst Schuld, dass die Kosten steigen, aber es liegt doch auch ganz nahe, dass der Bürger wegen jedem Boboli zum Arzt rennt, in sovielen Werbungen wird dem Bürger suggestiert, dass er sofort zum Arzt oder Apotheker rennen soll, wenn er "Buchrunzelikatharr am linken Zächenägeli hat", für jedes noch so kleine Wehwechen gibts heute ein Mittelchen. Aber unsere Politiker sehen immer die Welt mit ihren Scheuklappen, wie lange heisst es, die Medi's in der Schweiz sind überteuert, die Behandlungen in der Schweiz sind ebenfalls viel teurer als im nahenAusland. Oder du musst ein Gerät mieten und die Krankenkasse zahlt über die Jahre einen viel zu hohen Preis für die Miete, z.B.: Schlafapnoe=> CPAP-Gerät: konnte teilweise nur gemietet werden und kam so um einiges teurer als wenn man es hätte kaufen können. Heute sind die meisten KK gegen die  Miete bei diesen Geräten und seit man es kaufen kann, bezahlen sie lieber den Kaufpreis und welch ein Wunder, nun sind auch die Mietpreise etwas gefallen.

So gibt es noch manches andere Beispiel zu nennen.

 

Kochmeister3000
hat kommentiert 29 März 2018
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Oder halt, wenn bei uns alles teuer ist, den Import von günstigen Hilfsmitteln aus dem Ausland finanzieren. Man liest ja ab und an von Menschen, die sich ihre Sachen im Ausland holen würden, wo ein Bruchteil des Preises verlangt wird, wenn sie von der Kasse bezahlt würden. Auch da ist wohl etwas im Gange ...

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  • Ruedi
abcDE123
hat kommentiert 29 März 2018
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Da habt ihr wirklich recht. Was auch noch dazu beiträgt sind die sehr hohen Löhne der Chefärzte. Bei den Krankenkassen ist auch vieles im Argen. Warum so teure Fernsehwerbung, so teures Sponsoring und so teure Chefs und die Riesenpaläste? Werbung ist ja schon nötig, aber es ginge doch etwas bescheidener. Ich habe viele Jahre als Grafikerin in der Werbung gearbeitet und weiss in etwa, was das kostet. Es gibt viele Gründe. Bei meinem Hausarzt könnte ich jetzt nicht sagen, dass er teurer wurde. Trotz dem sehr komplizierten TARMED, sind die Rechnungen, für meine Kontrollen etc., immer etwa gleich.

Hans-Peter58
hat kommentiert 29 März 2018
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Bezahle schon heute 1284.- Fr selber an meine Insulinpumpe.

Muss Überlegen ob ich wieder 4 mal im Tag sprize.

 

 

Ruedi
hat kommentiert 29 März 2018
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@Hans-Peter58 War am Montag in der Diabetes-Praxis bei der Ernährungsberaterin und wir haben uns zusammen diverse Pumpen angeschaut und dabei festgestellt, das gemäss MiGL-Liste pro Tag Fr. 9.00 durch die KK bezahlt werden sollte und das ohne Kostengutsprache der KK, dann gibt es eine Ergänzung von Fr. 1.80 / Tag, die aber beantragt werden muss. Gemäss  der EB sollten diese ) Fr.  9.00 resp. Fr.  10.80 gerade reichen.  Du schreibst aber, dass du  Fr. 1'284.--selber bezahlen musst, d.h. pro Tag nochmals Fr. 3.50, warum das? Bei der Pumpe, die mir am meisten zusagen würde, würde der max. Betrag gemäss MiGL gerade reichen, sodass ich nur den Selbstbehalt von Fr. 394.20 bezahlen müsste.

Ich weiss, es gibt verschiedene Pumpen-Lieferanten, und es gibt Pumpen mit gefüllten Ampullen und solche, bei denen du die Einweg-Ampulle selber füllen musst, diese Einweg-Ampullen werden gemäss MiGL aber nicht bezahlt, hingegen die gefüllten Ampullen (Novorapid) werden voll und ganz übernommen! (abz. 10 % SB).

Mir hat die YpsoPump von Ysomed eigentlich am besten gefallen, aber ich habe mich noch nicht entschlossen, auf die Pumpe umzusteigen.

Gruss Ruedi

Hans-Peter58
hat kommentiert 30 März 2018
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Hallo Ruedi

Ich habe die my life omni Pod Pumpe von Ypsomed Burgdorf. Eine schachtel mit 10 Pumpen kostet 350.-

Die Pumpe muss ich alle 3 Tage auswechseln. Ich weiss nicht ob ich eine zu Teure Pumpe habe.

Bin bei der Visana Versichert. Ich danke Dir für die Info.

Wünsche Dir schöne Ostern.

Gruss Hans Peter58

 

 

Kochmeister3000
hat kommentiert 05 März 2019
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Sodeli, die 50 Franken kommen.

Ich finde ja, es ist nie zu früh, sich mit den Wahlen auseinanderzusetzen. Im Wahlkampf zeigen sich immer alle von ihrer besten Seite. Drum lohnt es sich, mal zu schauen, wer wie votiert, argumentiert, gestimmt hat.

Ich weiss, wen ich im Herbst nach Bern wähle und wen nicht. Ich empfehle allen, sich diesbezüglich auch mal Gedanken zu machen.

abcDE123
hat kommentiert 06 März 2019
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Das finde ich auch. Mal sehen, was sich da tut. Ich denke, es wird nie so viel versprochen und gelogen wie vor einer Wahl. Die Fr. 50.-- sind im Moment nicht viel, aber es läppert sich doch zusammen und so kommen auch wieder die eh schon benachteiligten zu spüren.

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  • Ruedi
  • Snowboarder83
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 06 März 2019
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Kochmeister3000 schreibt:

Sodeli, die 50 Franken kommen.

Ich finde ja, es ist nie zu früh, sich mit den Wahlen auseinanderzusetzen. Im Wahlkampf zeigen sich immer alle von ihrer besten Seite. Drum lohnt es sich, mal zu schauen, wer wie votiert, argumentiert, gestimmt hat.

Ich weiss, wen ich im Herbst nach Bern wähle und wen nicht. Ich empfehle allen, sich diesbezüglich auch mal Gedanken zu machen.

 Heisst SP wählen, oder wie?

 

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  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 06 März 2019
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Sodeli, die Fr. 50.00 kommen, ist ja nur ein kleiner Betrag für unsere obere Mittelschicht und Oberschicht, ein richtiger Klaks ist das und bei den unteren Schichten darf das ja dann die EL/Sozialamt bezahlen, und dann beginnt das Jammern von vorne bei diesen Stellen. Aber so ist unsere "Volkspolitik", da wird aufgestockt, dort müssen sie es bezahlen und die Spirale dreht sich munter weiter.

Ja die nächsten Wahlen kommen, die Politiker auf den Wahlplakaten  geben sich allesamt als "uneigennützige Volksvertreter", denen das Wohl des Volkes an erster Stelle steht, und das stimmt sogar, aber nur vor den Wahlen! nachher sind sie wieder Vertreter der Lobbisten und ihres eigenen "Portmonnaies". Aber solange der Bürger auf diese Voten reinfällt, solange wird sich an unserer Politik nichts ändern. Die Schere Arm <=> Reich klafft immer weiter auseinander, wie lange noch?

@Fabiano Du meinst also SP wählen, oder dann die Grünen, Grünliberalen  usw., aber keine bürgerlichen Politprotzen? Vielleicht sollten wir mehr Frauen wählen, dann könnte sich eventuell doch mal was ändern oder doch nicht. Ich weiss es nicht, aber ich werde @Kochmeister3000 Ratschlag zu Rate ziehen und dann nach meinem Gewissen und Wissen meine Stimme abgeben.............. und am Schluss, doch wieder auf der "Verlierer-Seite" stehen, da ja nicht die gewählt werden, die ich gerne hätte.

Kochmeister3000
hat kommentiert 06 März 2019
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Ich nenne keine Parteien, aber ich weiss, wen ich sicher nicht wähle.

Nicht, dass ich das in den letzten Jahren anders gemacht hätt oder mich dieser Entscheid beeinflusst hätte. Aber manchen geht vielleicht erst jetzt auf, welche Metzger sie sich wählen.

Das Schlimme sind jetzt nicht mal die 50 Franken, sondern der Automatismus, dass die Franchise von nun an automatisch angepasst wird ohne grosses politisches Prozedere dahinter.

Ruedi
hat kommentiert 06 März 2019
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Genau das ist es, der Automatismus und die Gleichgültigkeit der Wähler, oder auch die Stimmfaulheit/Verdrossenheit bei einem grossen Teil der Stimmberechtigten. Hier herrscht dann die Meinung vor, "ich" kann ja doch nichts ändern, also was soll's!

Ich setze grosse Hoffnungen auch auf Jungwähler/innen, die sich wirklich nun Gedanken machen, ob sie den bestehenden Politfilz weiter tragen wollen!

Ich wähle im allgemeinen nicht Parteien, sondern Leute, die ich zu  "kennen" glaube!

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  • Snowboarder83
Snowboarder83
hat kommentiert 06 März 2019
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Genau Ruedi bringst auf den Punkt es sind genau die nicht wählen gehen und dann trotzdem herum jammern wie es Ihnen schlecht geht in der Schweiz und die jungen Erwachsenen (18 bis 30) sind nicht besser. Genau ich wähle auch keine Partei sondern die meine Bedürfnisse unterstützen gemäss Wählplakaten nur leider sind sie schon grosse Lügner und versprechen dass was wir hören wollen und sie halten es nicht ein und so geht es schon Jahre.

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 22 März 2019
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Kochmeister3000 schreibt:

Sodeli, die 50 Franken kommen.

Ich finde ja, es ist nie zu früh, sich mit den Wahlen auseinanderzusetzen. Im Wahlkampf zeigen sich immer alle von ihrer besten Seite. Drum lohnt es sich, mal zu schauen, wer wie votiert, argumentiert, gestimmt hat.

Ich weiss, wen ich im Herbst nach Bern wähle und wen nicht. Ich empfehle allen, sich diesbezüglich auch mal Gedanken zu machen.

 Huiiiiiii, doch nicht!

Keine 50 Fränkeli mehr

 

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  • Snowboarder83
Snowboarder83
hat kommentiert 22 März 2019
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Glück gehabt.

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