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Drama mit gutem Ende

Thema: Sport und Freizeit

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  • Neuster Beitrag 12 November 2018
Andreas53
hat kommentiert 10 November 2018
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Bevor ich sportlich aktiver wurde, habe ich leidenschaftlich Theater gespielt. So auch im Sommer 1989 im Freilichtspiel "Katharina Knie", ( Carl Zuckmayer) was auch meine letzte Teilnahme als Spieler war. Ich war der Gerichtsvollzieher.

Nun, an einem schönen, heissen Sommertag fuhr ich meine Kinder nach Luzern zu der Mutter. Auf der Retourfahrt spürte ich, dass mein Zuckerwert sank, begann Dextro zu essen. Leider hatte ich zuwenig dabei. Es kam, wie es kommen musste. Ich fuhr linienförmig, sehr unregelmässig bzgl. Tempo. Ich schaffte es noch, auf dem Pannenstreifen anzuhalten. Kurze Zeit später holte mich die Polizei aus dem Auto, fuhr mich ins Spital. Bei mir im Hinterkopf war stets, dass ich in wenigen Stunden auf der Bühne stehen muss, Handys hatten wir noch nicht. Im Spital drängte ich sehr darauf, dass ich entlassen werde, es wurde davon gesprochen, dass ich am nächsten Tag gehen könne🤔 Nachdem ich nochmals deutlich erklärte, was ich für "Verpflichtungen" habe, liess man mich springen. Die Polizei fuhr mich die 15Km zurück bis zum Polizeiposten, wo mein Auto stand. Ab da waren es noch 35Km Autobahn, 10Km Hauptstrasse. Es gab nur noch eins, Gaaaaaaaaaas geben. Ich schaffte es, auf dem allerletzten Drücker anzukommen. Ich fuhr bis neben das Zelt, wo die Garderoben waren. Die Musik lief bereits, ich wusste, dass ich direkt nach dem Umkleiden auftreten muss. Es ging auf. Ausser, dass ich einen Riesenstress hatte, kam niemand zu Schaden. Ende gut, alles gut. (Nicht zur Nachahmung empfohlen)

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  • Martin_Ruegge
  • abcDE123
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Andreas53
hat kommentiert 11 November 2018
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Andrmath schreibt:

 

Bevor ich sportlich aktiver wurde, habe ich leidenschaftlich Theater gespielt. So auch im Sommer 1989 im Freilichtspiel "Katharina Knie", ( Carl Zuckmayer) was auch meine letzte Teilnahme als Spieler war. Ich war der Gerichtsvollzieher.

Nun, an einem schönen, heissen Sommertag fuhr ich meine Kinder nach Luzern zu der Mutter. Auf der Retourfahrt spürte ich, dass mein Zuckerwert sank, begann Dextro zu essen. Leider hatte ich zuwenig dabei. Es kam, wie es kommen musste. Ich fuhr linienförmig, sehr unregelmässig bzgl. Tempo. Ich schaffte es noch, auf dem Pannenstreifen anzuhalten. Kurze Zeit später holte mich die Polizei aus dem Auto, fuhr mich ins Spital. Bei mir im Hinterkopf war stets, dass ich in wenigen Stunden auf der Bühne stehen muss, Handys hatten wir noch nicht. Im Spital drängte ich sehr darauf, dass ich entlassen werde, es wurde davon gesprochen, dass ich am nächsten Tag gehen könne🤔 Nachdem ich nochmals deutlich erklärte, was ich für "Verpflichtungen" habe, liess man mich springen. Die Polizei fuhr mich die 15Km zurück bis zum Polizeiposten, wo mein Auto stand. Ab da waren es noch 35Km Autobahn, 10Km Hauptstrasse. Es gab nur noch eins, Gaaaaaaaaaas geben. Ich schaffte es, auf dem allerletzten Drücker anzukommen. Ich fuhr bis neben das Zelt, wo die Garderoben waren. Die Musik lief bereits, ich wusste, dass ich direkt nach dem Umkleiden auftreten muss. Es ging auf. Ausser, dass ich einen Riesenstress hatte, kam niemand zu Schaden. Ende gut, alles gut. (Nicht zur Nachahmung empfohlen)

 

Andreas53
hat kommentiert 11 November 2018
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Korrektur: falsche Jahreszahl, es war nicht im 89, sondern 1998

Ruedi
hat kommentiert 12 November 2018
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Lieber Andrmath und die Polizei liess dich wieder fahren und es gab kein Nachspiel? Da hast du Glück gehabt, dass es ohne Unfall abgelaufen ist, und du sehr hilfsbereite Polizisten gefunden hast. Heute würde dir dein Billett abgenommen. Gut endete deine Geschichte so glimpflich und am Ende hiess es ja dann: "Ende gut, alles gut"

abcDE123
hat kommentiert 12 November 2018
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Lieber Andrmath, da hast du aber Glück gehabt. Mein Bruder hat angehalten, um etwas kleines zu Essen, die Polizei kam vorbei und fragte ihn, wieso er im Pannenstreifen anhalte und etwas esse. Er hat gesagt, wegen dem Zucker. Seither muss er alle Jahre zur Kontrolle für den Fahrausweis und irgendwo ist es auch vermerkt.

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  • Franziska
Andreas53
hat kommentiert 12 November 2018
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Diese Auflage, alle 3 Monate Kontrollen beim Arzt und jährliche Arztberichte an das Strassenverkehrsamt, hatte ich auch, nachdem Passanten die Ambulanz aufgeboten hatten, weil ich im Dorf mit dem Auto stillstand, nicht mehr fahrfähig war. Das war 2009. Im Januar 2010 stieg ich auf die Pumpe um. Knapp zwei Jahre hatte ich den Ausweis weg. Nachdem sich die Pumpentherapie gut eingespielt hatte, bekam ich den Ausweis zurück, ohne Vermerk und Auflage.

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  • Franziska
Ruedi
hat kommentiert 12 November 2018
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Gut ist alles so gut abgelaufen für dich und hast du es gut überstanden, ohne Unfall und "Nebenwirkungen", ausser das du deinen Führerschein kurz abgeben musstest. Wünsche dir weiterhin viel Glück.

Ruedi

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