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DIABETES – KANN EINE OPERATION DIE «ZUCKERKRANKHEIT» HEILEN?

Thema: Technologie & Hilfsmittel

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  • Neuster Beitrag 31 März 2019
Snowboarder83
hat kommentiert 26 Februar 2018
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Als ich heute Morgen im Internet was suchte fand ich diesen Beitrag und wollte wissen ob das wirklich möglich ist oder nicht?

Dieser Beitrag wird sicher noch andere interessieren unten ist der Link:

https://www.santemedia.ch/diabetes-kann-eine-operation-die-zuckerkrankheit-heilen/?gclid=EAIaIQobChMImZWctorD2QIVhjLTCh2WKwRUEAAYASAAEgIAQ_D_BwE

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Kochmeister3000
hat kommentiert 26 Februar 2018
6 0

Dass ein Typ 2 durch so eine Operation nicht mehr behandelt werden muss, glaube ich schon. Dass die Krankheit damit weg ist, weniger. Gewichtsreduktion kann Betroffenen helfen, die Krankheit ohne Medikamente im Griff zu halten. 

Beim Typ 1 gäbs auch eine operative Methode, die allerdings ist heftiger. Indem man die Bauchspeicheldrüse ersetzt. Allerdings werden bei dieser Operation zumeist auch die Nieren mitverpflanzt. Als Folge schluckt man dann Immunsuppressiva, damit der Körper die neuen Organe nicht abstösst. Da spritz ich lieber Insulin, ehrlich gesagt.

Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 26 Februar 2018
4 0

Beim Bericht steht aber auch:
Von dieser Operation profitieren Patienten mit Diabetes Typ 2, die unter krankhaftem Übergewicht leiden und deren Diagnose vor weniger als sieben Jahren gestellt wurde. Ist bei Patienten mehr Zeit als sieben Jahre seit der Diagnosestellung vergangen, kann die Operation zwar den Medikamentenverbrauch deutlich reduzieren, eine ganzheitliche Heilung ist aber in diesen Fällen selten. Die chirurgische Therapie kann die Erkrankung bei 80% der Patienten mit weniger als sieben Jahre seit der Diagnose heilen und bei den anderen Patienten reduzieren.

Es wirkt also nicht bei allen gleich.
Ich sehe es auch wie der Kochmeister, nach der OP ist nicht alles wieder perfekt aber die Messwerte sind meistens wieder im grünen Bereich und dies ohne Medikamente. Dies ist aber kein Freipass - der Diabetes ist sonst sehr rasch wieder zurück.

Jens
hat kommentiert 26 Februar 2018
4 0

Für uns Typ 2 kann eine Gewichtsabnahme zusammen mit Bewegung und einer allfälligen Umstellung der Ernährung schon ganz schön was ausmachen.

Bei mir halfs jedenfalls. Ich nahm 18 Kg ab (Essen und Essgewohnheiten umgestellt) und mache nun wieder ca. 4-8h Sport/wöchentlich. Wenn ich mich zuwenig bewege und auch das Essen (vorallem auswärts) nicht immer wie gewünscht zu mir nehmen kann, so steigen die BZ Werte morgens wieder langsam an (bis 7.0 statt zwischen 5.2 - 5.9). Meine Dosis an Medis: Metformin 2 x 0.5/täglich (lasse 1 x 0.5 bei intensiverem Sport auch mal weg).

Die OP wie oben beschrieben soll ja vorallem das Gewicht reduzieren. Das Essen wird dann eh umgestellt (sicherlich mal die Menge). Wenn dann weniger Fett vorhanden ist, so kann das eigene Insulin auch wieder besser wirken. Und haben die Leute mal abgenommen, so bekommen sie ev auch wieder Lust an der Bewegung.

Ich würde die Gewichtsreduktion aber lieber ohne OP in Angriff nehmen. Aber das schaffen leider nicht alle und ist auch verständlich. Es muss ALLES passen, um dauerhaft abzunehmen.

Ruedi
hat kommentiert 26 Februar 2018
2 0

@Snowboarder83 Wie schon so oft, werden durch Aerzte Versprechungen gemacht, die sich im nach hinein eher als Seltenheit herausstellen. In der Diabetes Medizin wird stark geforscht und es gibt einige gute Ergebnisse, aber alle sind erst im Versuchsstadium und noch nicht spruchreif. Wie in deinem Link erwähnt, gilt es in diesem Fall zuerst das Gewicht abzubauen, dann............

Nun ich habe in den letzten 2,5 - 3 Jahren rund 40 kg abgebaut, aber mein Monsterchen fühlt sich immer noch wohl bei mir und freut sich über jede "Insulin-Mahlzeit". Heute geht es mir gewichtsmässig besser, aber meine "Jugendsünden", zu wenig Bewegung und zu gern gut essen, schlagen halt immer noch zu Buche. Obwohl wir oft mit Hund, später auch ohne, fast jedes Wochenende eine tolle Wanderung unternommen hatten blieb mein Gewicht konstant zu hoch. Erst in den letzten Jahren gelang mir eine Gewichtsabnahme.

Heute gehe ich, trotz Knieproblemen jeden Tag im Winter spazieren und im Sommer Velofahren.

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  • Franziska
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Snowboarder83
hat kommentiert 26 Februar 2018
1 0

Für die es interessiert der Vortrag ist siehe Link:

https://www.hirslanden.ch/de/salem-spital/kurse-und-veranstaltungen/gesundheitsthemen/publikumsvortrag-diabetes.html

Was:                    Publikumsvortrag «Wie eine Operation Diabetes heilen kann»

Wann:                  Mittwoch, 28. Februar 2018, 18.30 – 19.30 Uhr,

Wo:                      Tagungsraum beim Hirslanden Salem-Spital, Schänzlistrasse 33, 3013 Bern

 

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  • Franziska
abcDE123
hat kommentiert 28 Februar 2018
3 0

Das ist mir neu, ich habe davon noch nie etwas gehört. Ich denke, wenn das wirklich zum Erfolg führt, wäre längst ein Tamtam in den Medien. Ich habe auch in den letzten 15 Jahren über 20 kg abgenommen un das Monsterchen ist immer noch da. Mir hat mein Arzt gesagt, dass Diabetes nun mein Wegbegleiter sein wird und das Beste ist, wenn man sich damit arrangiert. Ich habe alles gelesen etc. was damit zu tun hat nach dem Moto: Drum prüfe, was sich ewig bindet.

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 28 Februar 2018
3 0

 Am besten man schliesst eine Art Freundschaft mit seinem Begleiter und stellt sich auf eine LAngzeit-Beziehung ein.

Sollte doch der Durchbruch kommen, umso schöner. Falls nicht, so hat man trotzdem einen Freund an der Seite.

Ruedi
hat kommentiert 28 Februar 2018
0 0

richtig Fäbu und wenn man sein Monsterchen gut behandelt, ist es ein guter, treuer Freund, man hat ja nicht soviele wirklich treue Freunde zur Seite😉

Kochmeister3000
hat kommentiert 28 Februar 2018
2 0

Naja, als Freund würd ich das Ding jetzt nicht bezeichnen ... eher ein lästiger Verwandter, den man einfach nicht los wird.

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  • Ruedi
  • Emmanuelle
Ruedi
hat kommentiert 28 Februar 2018
0 0

@Kochmeister3000 Sieh es doch nicht so eng, lästige Verwandte kann man "loswerden", "liebe Freunde" hingegen nicht, auch wenn sie unbequem sind.😉

Kochmeister3000
hat kommentiert 28 Februar 2018
1 0

Liebe Freunde, die mich umbringen könnten, möcht ich lieber nicht als liebe Freunde bezeichnen

Aber die bucklige Verwandtschaft, die wird man nie so richtig los.

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  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 28 Februar 2018
1 0

Ja Kochmeister ich verstehe dich ja nur allzu gut, aber es gibt eben Sachen die muss man halt einfach akzeptieren und unser Diabetes gehört dazu, also warum unser Monsterchen nicht als "Freund" oder treuer Begleiter betrachten????😉

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  • Emmanuelle
Kochmeister3000
hat kommentiert 28 Februar 2018
2 0

Weil ich die Begriffe als zu positiv empfinde für eine Krankheit. Ich akzeptier das Zeug und find auch nicht alles schlecht, was ich deswegen erlebt hab, aber könnt ichs mit einer Pille loswerden, wär die rasch geschluckt. Freunde behalt ich in der Regel gern.

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  • Emmanuelle
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 28 Februar 2018
1 0

Ist alles ein Prozess lieber Backofen-Strapazierer...Hast ja noch dein ganzes Leben lang Zeit

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  • Ruedi
Kochmeister3000
hat kommentiert 28 Februar 2018
1 0

Ich akzeptier das Ding, aber es wird niemals ein Freund sein

Wer mich so traktiert, wies der Diabetes zur Zeit der Diagnose getan hat, wird niemals auch nur annähernd ein Freund.

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  • Ruedi
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 28 Februar 2018
1 0

Ich sag nur:

 

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  • Jens
Ruedi
hat kommentiert 28 Februar 2018
0 0

@Faebel  Du wiederholst dich! aber wie üblich hast du auch wieder recht!

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 28 Februar 2018
2 0

Mit "Osman-Zitaten" liegt man selten falsch....Werde ab jetzt versuchen, noch ein paar mehr zu streuen...

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  • Martin_Ruegge
  • Ruedi
Kochmeister3000
hat kommentiert 28 Februar 2018
0 0

Früher, so kurz nach dem Krieg, als Flash noch ein Thema war auf Computern, gabs das "Osman Soundboard", damit haben wir uns stundenlang im Büro amüsiert. Es gab sogar Versuche, damit Telefonate zu führen.

Ruedi
hat kommentiert 28 Februar 2018
0 0

Wie schon mehrfach erwähnt wurde, ist es nicht eine Operation, die den Diabetes heilt, sondern eine die das Übergewicht reduzieren will. Ich kenne aber Leute, die sind schlank und hatten, resp. haben Diabetes 2. Das Übergewicht ist nur einer der Faktoren für das Versagen der Bauchspeicheldrüse....

 

abcDE123
hat kommentiert 28 Februar 2018
1 0

Ich kenne schlanke, sportliche Leute, die Diabetes haben. Bei mir ist es in der Familie von Mutters Seite und natürlich auch die falsche Ernährung. Wir haben immer selber Schweine gehalten und geschlachtet. Da gab es halt viel Fleisch und "Grübenrösti" ist halt eine Delikatesse. Heute haben wir keine Schweine mehr und ich habe meine Ernährung umgestellt. Zur Hälfte bin ich sicher selber schuld. Das schläckt kei Geiss ewägg. Im Alter gibt es ja noch andere Sachen, das Hörvermögen etc. Ausser der Diabetes bin ich glücklicherweise von anderen Gebrechen verschont. Darum finde ich ich auch, dass ich mich mit meinen Mönsterchen gut stelle, denn sie bleiben mir durch Dick und Dünn erhalten.

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  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 28 Februar 2018
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@abcDE123  Liebe Erika, Ich bin heute überzeugt, das die Medizin immer wieder Gründe findet, um eine Krankheit zu erklären. Das macht die Diagnose viel einfacher und man hat den "Schuldigen" gleich zur Hand. Auch wenn ich selber Nichtraucher bin, stört es mich, wenn heute für vieles den Rauchern die Schuld zu geschoben wird, und Verbote erlassen werden. Genau gleiches betrifft den Fleischkonsum, ich glaube eher, jeder Körper ist anders und reagiert auf Umwelteinflüsse auf seine Art. Wie schon gesagt, es gibt "Fleischesser" die kein Rheuma etz. haben, aber es gibt auch Vegetarier die Gelenkprobleme haben, es gibt Sportler genaus wie unsportliche Menschen mit den gleichen Beschwerden.

Ich bin gegen die Verteufelung einzelner Sachen, denke aber auch, eine ausgewogene, massvolle Ernährung, Betätigung etz. kann in vielen Fällen zu einem ausgeglichenen Leben führen. Aber leider nützt diese Erkenntnis wenig, wenn man plötzlich Beschwerden hat, die Kälte einem die Freude am spazieren nimmt und auch der Isländer-Pulli lieber zu hause bleibt......... und dann hören muss, warum haben sie in der Jugend nicht besser aufgepasst! und in der Jugend solche Vorbehalte kaum gemacht wurden!

Habe heute trotz tiefer Negativwerte meinen Spaziergang gemacht, trotz Handschuhen und Isländerpulli und Jacke nach einer guten Stunde jämmerlich an meine Hände gefroren, diese Problem hatte ich damals als ich noch schwerer war ,  N I E !!

Jens
hat kommentiert 28 Februar 2018
1 0

@abcDE123 Noch mal viel Schwein gehabt, wie Miss Piggy sagen würde😉

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  • Ruedi
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 01 März 2018
2 0

Kochmeister3000 schreibt:

Früher, so kurz nach dem Krieg, als Flash noch ein Thema war auf Computern, gabs das "Osman Soundboard", damit haben wir uns stundenlang im Büro amüsiert. Es gab sogar Versuche, damit Telefonate zu führen.

 

Bitte führe das noch einwenig aus

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  • Ruedi
  • Martin_Ruegge
abcDE123
hat kommentiert 01 März 2018
2 0

Dank dem, dass wir keine Schweine mehr haben darf Miss Piggy überleben und noch viel mit Kermit unternehmen..hach wie Aufregend... Ich denke auch, lieber Ruedi, dass gesunde, massvolle Ernährung am besten ist. Heute wird leider alles negativ gesehen, sei es das Rauchen, da wird einer mit ner Fluppe im Gesicht fast schon als Scherverbrecher abgestempelt. Wo bleibt da die Toleranz?! Es kann auch nicht sein, dass ein Arzt erklärt, dass Jugendsünden schuld sind etc.. Wenn man eine Veranlagung hat, da holt einen meistens das Monsterchen ein. Schön finde ich ich dass du allen Widrigkeiten zum trotz draussen warst. Auch ich stelle fest, dass ich eher friere als früher. In jungen Jahren hatte ich nie "Linienprobleme", ich war eher ein "Grünggeli". Nach den Kindern hat es dann begonnen. Erst zwei Kilo mehr, ah das ist ja nicht schlimm und dann sind es "plötzlich 20 Kilo mehr. Und wie gesagt, ich esse halt furchtbar gerne. Mit der Umstellung habe ich gelernt das zu geniessen, was ich darf und es geht auch.

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  • Ruedi
  • Jens
Ruedi
hat kommentiert 01 März 2018
1 0

@abcDE123 Ein gutes Essen ist auch eine Wohltat für die Seele und trägt zur Lebensfreude bei, also nicht darauf verzichten. Man kann ganz gut geniessen ohne zu übertreiben und wenn man dann einmal sündigt, macht das noch lange nichts aus, wenn man andern tags etwas bewusster ist. Normalerweise gehörte bei mir zu einem guten Essen am Schluss der feine Dessert natürlich auch dazu, doch in letzter Zeit hab ich meist nach dem Essen vor dem Dessert genug und dann geht's halt ohne nach Hause.

Heute morgen habe ich mit Zimbra den 1. Spaziergang durch den Schnee gemacht, zwar ist es immer noch bitter kalt mit -7.1°C, aber wir zwei haben es genossen, durch den Neuschnee zu stampfen. Leider sind unsere Stadtarbeiter auch schon wieder am Salzen, dabei ist der Schnee so wunderbar griffig. Zum Glück haben wir den Wald so nah, und dort wird nicht gesalzen😉 und Zimbra spielt mit den Schneeflocken.

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  • Jens
Kochmeister3000
hat kommentiert 01 März 2018
0 0

Faebel schreibt:

Kochmeister3000 schreibt:

Früher, so kurz nach dem Krieg, als Flash noch ein Thema war auf Computern, gabs das "Osman Soundboard", damit haben wir uns stundenlang im Büro amüsiert. Es gab sogar Versuche, damit Telefonate zu führen.

 

Bitte führe das noch einwenig aus

Gab so Seiten, da hatte man die Klassiker (Ja, Nei, "Du huere Banane", "schaffsch im alperock oder wa?" etc.) als Buttons. Drückte man drauf, hats das dann gespielt. Und so konnte man sich wunderbar unterhalten im Büro.

Jetzt kommt bei entsprechender Suche aber nur noch ein Download-Link.

Ruedi
hat kommentiert 01 März 2018
0 0

Welcher Krieg meinst Du? Nach dem 2. Weltkrieg gab es ja noch kaum Komputers oder irre ich mich?

Grüessli Ruedi

Kochmeister3000
hat kommentiert 01 März 2018
2 0

Ist so eine Redewendung bei uns  Einfach schon ein Weilchen her.

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  • Jens
  • Ruedi
Ruedi
hat kommentiert 01 März 2018
0 0

Danke Kochmeister, kannte ich nicht!

abcDE123
hat kommentiert 02 März 2018
1 0

Ja die Jungen haben halt andere Ausdrücke. Das mit dem Krieg habe ich auch noch nie gehört.

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  • Ruedi
Kochmeister3000
hat kommentiert 02 März 2018
1 0

Den hab ich schon oft von allen Altersklassen gehört, ist wohl eher ein regionales Ding

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  • Ruedi
Snowboarder83
hat kommentiert 05 März 2018
0 0

Hallo Zusammen

Ist jemand an diesen Vortrag gegangen am Mittwoch 28. Februar 2018?

Mamut
hat kommentiert 10 März 2018
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Beim letzten Arztbesuch in Luzern diskutierte ich mit meinem Diabetologen über den med. Stand der verschieden Operationen gegen Diabetes.

1. Alle OP´s kommen nur für Diabetiker mit grossen Folgeschäden in Frage! Wenn du z.B. mit den Nieren und Leber    sowie auch mit Übergewicht grosse Probleme hast, wirst du ev. für eine OP in Frage kommen! Für mich heist das,    nur für Diabetiker die zu ihrer Krankheit keine Sorge getragen haben, kriegen dann die Möglichkeit die Krankheit los    zu werden.

2. Vor ca. 20 Jahren wurden einem Mann in England Insulin produzierende Inselzellen auf die Bauchspeicheldrüse    gespritzt die sich dort angesiedelt haben, die produzierten sogar Insulin sodass derjenige Mann kein Insulin mehr    spritzen musste. Wo sind wir denn heute? Mit den im Labor vorbereiteten Inselzellen gegen das Abstossen steht    doch nichts mehr im Weg? Oder doch ?????

3. Wir Diabetiker sind ja dankbar, dass es Firmen gibt die für uns lebenswichtige Medikamente wie Insulin herstellen!    Aber ich persönlich bin immer noch der Überzeugung, dass unsere Menschheit wegen den viel eingesetzten    Pestiziden, Hormone und anderen Giftstoffe nicht mehr sehr lange existieren werden!

4. Nach meinem Herzinfarkt wurden mir so viel Medikamente verabreicht das ich vor lauter Nebenwirkungen kaum           mehr existieren konnte. Ich merkte im Fitness das meine Muskulatur schwand, kriegte an den Armen exzeme,        auch mein Gleichgewicht konnt ich nicht mehr Konrollieren. Zusammen mit den ÄRZTEN setzte ich ein medikament    um  das andere ab. Heute gehe ich nach wie vor vier mal die Woche ins Fitness, und es geht mir wieder viel besser!    Übrigens auch meine Blutzuckerkurfen sehen wieder viel besser aus! Natürlich habe ich in der Ernährung einiges    geändert. Auch mein Gewicht muss ich noch etwa um 5 kg senken!

Ich wünsche allen meinen Leidensgenossen alles Gute und eine schöne Zeit.

 

   

Nadine
Nadine
hat kommentiert 10 März 2018
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Hallo @Mamut 

Schon länger her, seit ich das letzte Mal von dir gelesen habe - schön, bist du wiedermal hier.

Vielleicht hast du gemerkt, dass dein Beitrag zweimal veröffentlicht wurde - ich habe deshalb einen der beiden identischen Beiträge gelöscht. Den zweiten Beitrag habe ich verschoben, da wir gerade Letztens das gleiche Thema hatten. Hier ist dein Beitrag deshalb gut aufgehoben. Ich hoffe, das ist ok für dich!

Das ganze Thema, das du beschreibst ist natürlich sehr komplex, ich hoffe auf jeden Fall, dass es dir mittlerweile wieder besser geht?

Lieber Gruss

Nadine

Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 11 März 2018
3 0

Hallo @Mamut 
Bist Du sicher, dass Dein Arzt ALLE OPs gemeint hat? Ich habe in einem Vortrag einmal gehört, dass die Transplantation von Inselzellen der Bauchspeicheldrüse tatsächlich erst gemacht wird, wenn noch andere Organe transplantiert werden. Denn wenn man die Inselzellen transplantiert, ist das Risiko sehr hoch, dass diese abgestossen werden. Darum muss man nach einer Transplantation viele Medikamente nehmen, um die Reaktion des Immunsystems abschwächen zu können. Diese Medis können die Leber und/oder die Niere schädigen.  Darum wird empfohlen, nur eine Transplantation vorzunehmen, wenn noch ein anderes Organ transplantiert werden muss. Sprich: Wenn man eine Niere transplantiert und deswegen die Medikamente zur Abschwächung des Immunsystems nehmen muss, transplantiert man gleichzeitig oft auch die Inselzellen - es sind dann die selben Medis.
Hier ging es aber um Operationen zur Magenverkleinerung und die werden viel schneller angewendet.
Nein @Snowboarder83 , ich habe den Vortrag am 28.2. verpasst, war aber kürzlich an einem anderen, wos um Diabetestherapien ging. Da hiess es, dass ein Magenbypass bei übergewichtigen Diabetikern, bei welchen die Diagnose frisch gestellt wurde, das Risiko am Diabetes zu sterben um ganze 92% senkt - nach einem Jahr nach der OP. Das Sterblichkeitsrisiko an einem Herzinfarkt zu sterben sank um 56%. Da aber auch das Risiko stieg, an Folgen der OP zu staerben, sank das gesamte Sterblichkeitsrisiko nach einem Jahr um 40%.
Das heisst, bei denjenigen, welche operiert wurden, starben innerhalb des ersten Jahres 40% weniger als in einer Gruppe, bei welcher nicht operiert wurde.
Der Referent sagte leider nicht, wie gross die beiden Gruppen waren und wieviele denn tatsächlich starben. Diese Zahlen wären sicher noch interessant, um das Ganze auch wirklich vergleichen zu können.

Snowboarder83
hat kommentiert 12 März 2018
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@Martin_Ruegge 

Danke für die ausführlichen Infos.

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  • Nadine
Snowboarder83
hat kommentiert 21 Juni 2018
0 0

Das wäre noch ein Thema für dich @zelda.

Littlejune
hat kommentiert 31 März 2019
4 0

Ich schreibe meinen Beitrag in diesen, obwohl der Link nicht direkt mit meinem Thema zu tun hat. Aber es hier bereits angesprochen wurde. Bei dem vom snowboarder genannten Link geht es um eine OP eines Magenbypassea bei Typ2 Diabetikern und ja durch massive Gewichtseeduktion kann ein Typ2 Diabetes verhindert oder rückgängig gemacht werden, von Heilung möchte ich nicht sprechen, da es diese in meinen Augen auch beim Typ2er nicht gibt. Denn nimmt ein Typ2er massive ab, stellt seine Lebens-und Ernährungsgewohnheiten um, kann sich der BZ Stoffwechsel wieder regenerieren. Nimmt er wieder zu oder ändert seine Ernährung wie davor gehabt, bricht der Typ2 Dia wieder aus.

Mein Anliegen beinhaltet die Transplantation einer Bauchspeicheldrüsse oder der Inselzellen. Ich war letzens bei meiner Diabetologin und das Thema wurde von ihr wieder einmal angesprochen, da sich mein Diabetes trotz Pumpe auch nicht so in den Griff kriegen lässt.

Bei der Bauchspeicheldrüsen OP ist der Eingriff natürlich grösser und mit einem höheren Risiko verbunden. Auch müssen sich Diabetiker für so eine OP bis zum 50. Lebensjahr entscheiden, warum das so ist, habe ich immer noch nicht ganz verstanden. Da man sonst auch Transplantationen bis ins höhere Alter haben kann. Ich bin aber eh noch keine 50. von daher hätte ich da auch noch Zeit mir diese Variante zu überlegen, ich weiss aber jetzt schon, dass ich diese nicht möchte.

Hingegen überlege ich mir nun die Inselzellentransplantation, in einem anderem Forum  schrieb vor gut 10 Jahren mal eine Userin davon die dies vorhatte zu machen, leider habe ich den Kontakt nicht mehr, würde mich sehr interessieren, wie es ihr heute damit geht.

Bei der Inselzellentransplanation ist der Eingriff risikoärmer und nur ein kleiner Schnitt. Werden die  Inselzellen durch eine Xenotransplantation gemacht, kann man auch mehr Inselzellen transplantieren, womit der Erfolg noch verbessert werden würde. Ich würde auch lieber eine Xenotransplantation haben wollen. Der Gedanke die Zellen sind von einem anderen Menschen, denn ich nicht kenne, kommt mir komisch vor, von einem Tier hätte ich keine Probleme. Als Kleinkind bekam ich auch tierisches Insulin gespritzt.

Bei beiden Varianten, Bauchspeichel und Inselzellen, muss ein Leben lang Immunsupressiva eingenommen werden, das ist für mich ein negativ punkt, auch muss bei beiden, weiterhin Insulin gespritzt werden, nur ist der Bedarf geringer. Der Vorteil ist, der Blutzucker ist stabiler und Folgeschäden werden somit ausgeschlossen, dieser Punkt ist für mich noch sehr wichtig. Natürlich muss ein Diabetiker nicht automatisch alle oder überhaupt Folgeschäden bekommen, aber je länger die Diabetesdauer geht um so höher das Risiko. Darum bin ich nun am Abwägen, zwischen Nutzen und Risiko.

Wie steht ihr dazu? Habt ihr euch da schon mal Gedanken gemacht, respektiv wurde es durch euren Arzt/Diabetologen mal angesprochen?

Ruedi
hat kommentiert 31 März 2019
1 0

Seit rund einem drittel Jahr kann ich jetzt ohne Insulin leben und meinem Diabetes 2 geht es ganz gut, meine Werte sind stabil und innerhalb der Bandbreite der Vorgabe des Arztes. Ausnahmen bilden sich nur dann, wenn mein "Gluscht" auf Schokolade mal stärker ist als mein Wille und ich dann halt ein Branchli oder sonst Schöggeli esse, doch mein DB-Wächter namens Ozempic schaltet sofort auf Gegenmassnahme und in wenigen Minuten bewegt sich die Linie wieder im Meridian und  mein Gewicht hat nichts gespürt von meinem Ausrutscher. Das einzige was ich dann tun muss, ist halt wieder mal etwas länger spazieren gehen!

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  • Littlejune
Kochmeister3000
hat kommentiert 31 März 2019
4 0

Persönlich würde ich die Transplantation für mich ausschliessen. Mein Stoffwechsel tut gut, so, wie ich ihn behandle. Und die Nebenwirkungen einer solchen Operation stünden für mich in einem Missverhältnis mit dem Nutzen. Allerdings gibts Fälle von nur schwer einstellbarem Diabetes, bei dem eine Transplantation natürlich einen grösseren Nutzen bringt. Ich weiss, welche Userin du meinst, Littlejune, und ich hab mich grad letztens erst wieder gefragt, wies ihr wohl geht. Auch wenns, zumindest im meinem Fall, zum grossen Teil natürlich einfach Neugier ist, ists immer schade, wenn sich Leute nicht mehr melden nach sowas. Im betsen Fall gehts ihnen dann so gut, dass sie mit dem Thema abgeschlossen haben. Das wünsch ich ihr natürlich.

Ich habe mal gelesen, dass die Nieren in so einem Fall mit verpflanzt werden, ist das heute auch noch so?

Jedenfalls hab ich grad gestern meine Unterschrift unter das Dokument von Swisstransplant gesetzt und rate jedem, es auch zu tun. Egal, ob man spenden möchte oder nicht. Es entlastet die Angehörigen. Dies als mein kleiner Ausflug in den Offtopic-Bereich.

Littlejune
hat kommentiert 31 März 2019
3 0

Ja das ist wirklich schade, denn die Erfahrung wäre sicher für viele andere sehr hilfreich. Aber ich hoffe auch, dass es ihr gut geht.

Das mit den Nieren mit transplantieren wird heute nicht mehr gemacht, denn diese Info hatte ich auch mal. Meine Diabetologin sagte dazu, nur wenn die Nieren bereits Schäden genommen hätten, würde man bei der Bauchspeicheldrüsentransplantation auch Nieren mit transplantieren, allerdings würde aber oft auch das entsprechende Organ fehlen, respektiv für die Niere würde ein anderer Empfänger vorrang bekommen. Ausser ein Familienmitglied würde sich noch bereit erklären, eine Niere zu spenden. Das wiederrum würde ich nie wollen. 

Eine Bauchspeicheldrüsentransplantation würde ich sowieso nicht wollen, wäre das mit den immunsupressiva nicht, würde ich sofort ja zur Inselzellentransplantation sagen. Aber beim Typ1 Diabetiker wird es wohl nicht nur der Grund des Abstossens sein, sondern auch wegen der Autoimmunerkrankung. Mein Immunsystem würde es doch wieder als fremdling ansehen und die Zellen erneut angreifen. 🤔 hm diese Frage habe ich bei meiner Diabetologin gar nicht angesprochen. Muss ich noch nachholen.

Kochmeister3000
hat kommentiert 31 März 2019
1 0

Scheinbar hatte ich damals keine Antikörper, wenigstens das wäre also wohl kein Problem. Aber die Abstossung der neuen Zellen durch den Körper müsste trotzdem unterdrückt werden. Drum, neben dem ganzen Prozedere an sich, spricht das für mich dagegen.

Hast du was gehört, wie die Warteliste ausschaut? Bei lebenswichtigen Organen ist das ja zum Teil prekär. Bei den Inselzellen, so wichtig sie auch sind, kann ich mir vorstellen, dass der Bedarf geringer ist, weil die meisten halt „konventionell“ behandeln.

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Littlejune
hat kommentiert 31 März 2019
1 0

Kochmeister3000 schreibt:

Scheinbar hatte ich damals keine Antikörper, wenigstens das wäre also wohl kein Problem. Aber die Abstossung der neuen Zellen durch den Körper müsste trotzdem unterdrückt werden. Drum, neben dem ganzen Prozedere an sich, spricht das für mich dagegen.

Hast du was gehört, wie die Warteliste ausschaut? Bei lebenswichtigen Organen ist das ja zum Teil prekär. Bei den Inselzellen, so wichtig sie auch sind, kann ich mir vorstellen, dass der Bedarf geringer ist, weil die meisten halt „konventionell“ behandeln.

 Wie nicht mal ein Antikörpertest von den dreien war positiv? Bist du ein Lada? Wobei auch da Antikörper nachgewiesen werden. Aber es gibt eh so viele Diabetes Untergruppen, 1,5, Lada, 3er, 4er etc. Schlussendlich sitzen wir eh alle im selben Boot.

Eine Inselzellentransplantation kann schneller durchgeführt werden, wenn man sich für eine Xenotransplantation entscheidet, was ich auch machen würde, wenn ich mich definitiv dafür entscheide. Auch können dann gleich genügend Zellen transplantiert werden. 

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  • Ruedi
Kochmeister3000
hat kommentiert 31 März 2019
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Ich hab keine Ahnung. Scheinbar wurden damals im Spital keine Antikörper gefunden. Das weiss ich aber auch nur, weil meine ehemalige Hausärztin den Spitalbericht nach Jahren mal angefordert hat. Zum Zeitpunkt der Diagnose hatte ich keinen Hausarzt, war ja gesund. Relativ neu in Zürich, keine gesundheitlichen Probleme ... da kümmert man sich nicht darum. Und dann, als ich in der Notaufnahme lag, war ich mit meinem BZ von 56 dermassen notfallmässig, dass da auch keine grosse Zeit für irgendwas vorhanden war. Vielleicht hat man nicht umfassend getestet. Was mir heute aber auch egal ist. Ich brauch Insulin. Und welche Untergruppe ich jetzt bin, ist mir auch egal. Wie du schreibst, wir teilen das Boot.

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