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Diabetes im Teenageralter

Thema: Aus dem Alltag

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  • Neuster Beitrag 15 März 2019
Livi
hat kommentiert 26 Februar 2019
6 0

Hallo ihr alle

Ja, viel Zeit ist vergangen und ich/wir waren lange nicht mehr auf „mein Blutzucker“.

Mittlerweile lebt Lisa seit 4 Jahren mit Diabetes. 4 Jahre mit allen Hoch und Tiefs, die es in einem Teenagerleben gibt, manchmal etwas kompliziert eben ....

So hatte Lisa z.B. vor Silvester zwei ziemlich üble Hypos, die uns viel Angst eingejagt haben. Wir sind 1 Woche in die Berge gefahren, Lisa hatte geplant, den Silvester mit Freunden im Unterland zu verbringen. Konnten wir sie so alleine lassen ? Was wenn wieder ein solches Hypo eintrifft? Wir mussten ganz viele Vorbereitungen und Abmachungen treffen, so dass es einigermassen für alle gestimmt hat. Liebe Nachbarn und Freunde, Handy, Whats App und Face Time sei Dank, hatten wir alle einen guten Übergang ins 2019.

Im Februar waren wir gemeinsam in Asien - 6 Std Zeitverschiebung, eine neue Herausforderung - wann wieviel spritzen - ganztägige Kajaktour bei 35 Grad - da spielen die Werte mitten in der Nacht verrückt, aber wir alle haben den Urlaub genossen.

Lisa ist für mich das Vorbild, sie ist sehr offen, hat viel Verständnis für Fragen von Mitmenschem, welche keine Ahnung von Diabetes haben. Ganz im Gegensatz zu mir, ich reagiere mit Kopfschütteln wenn Menschen zu Lisa sagen „hesches im Griff“, sie hat es sehr wohl im Griff, meine Gegenreaktion lautet dann, was genau meinst du mit im Griff haben, dieLehre, die Eltern, den Ausgang? Hast du es i. Griff? Lisa findet ich würde Überreagieren. Von diesen Menschen würde ich mir vielmehr wünschen, sie würden Lisa fragen, wie es ihr geht. Jugendliche, gehen da viel offener um, da kommt schon mal die Frage, „gurkt die das nöd aa“, das „das isch ja würkli „sch....“, so empfinde ich diese Äusserungen viel empathischer als das schlimme „ Häsches im Griff“

Genau so hässig reagiere ich wenn Bekannte sagen, Diabetes ist ja heute kein Problem mehr, es lässt sich sehr gut damit leben. Ja, Lisa hat ein gutes Leben, sie macht alles, was andere Jugendliche in ihrem Alter auch machen, darüber hinaus ist sie sehr diszipliniert, organisiert, vernünftig, hat immer eine Handtasche oder Rucksack bei sich, ist vorausdenkend, vernünftig, hat angst in einem tiefen Hypo, etc, aber gleichzeitig ist sie bezaubernd, fröhlich, aufgestellt, liebenswürdig, sensibel, ich würde ihr mit diesen 17 Jahren viel mehr Unbeschwertheit gönnen.

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag

 

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Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 26 Februar 2019
6 0

Hallo @Livi 

Schön von dir/euch zu hören und vielen herzlichen Dank für deine berührenden Zeilen. Du erinnerst mich sehr an meine Mutter damals. Auch sie hatte Mühe mit der blöden "Hesches im Griff"-Frage und war ständig besorgt um mich (was ganz normal ist).

Ich finde, ihr und v.a. die "Kleine" macht das super! In der Pubertät hat man ganz andere Ängste und Sorgen und möchte auf gar keinen Fall "anders" sein als die anderen. Es ist m.E. die schwierigste Phase mit Diabetes, v.a. wenn er gerade erst ausgebrochen ist.

Ich wünsche euch, dass ihr weiterhin so positiv mit der Krankheit umgeht und irgendwie einen guten und gangbaren Weg für euch findet. 

Es lebt sich eigentlich ganz gut damit, man muss einfach für sich herausfinden WIE

Liebe Gruess, Fabian

Ruedi
hat kommentiert 26 Februar 2019
4 0

@Livi Guten Morgen Livi, Ich schliesse mich gerne den Worten von Fabiano an und gratuliere euch beiden, wie ihr mit dem Diabetes umgeht. Ich habe selbst in meiner Verwandschaft ein junges Mädchen, dass seit  einiger Zeit die Diagnose DB 1 erhalten hat und sehr gut damit umgeht. An Anfang war sie noch etwas verschlossen, doch seit sie weiss, dass auch ich Diabetes habe, hat sie sich geöffnet und wir können uns ganz "unbeschwert" darüber unterhalten. Sie ist jetzt 16 jährig, also etwas im gleichen Alter wie deine Tochter. Sie ist ein aufgeweckter Teenie, der seinen Diabetes auch bewusst wahr nimmt, aber nicht überbewertet. Ihr geht es oftmals gleich, wie Lisa und dir, sie ärgert sich auch über blöde Floskeln, eben "hesch en im Griff" und andere Sprüche.

Wenn ich von meinem Diabetes sage, ich habe ihn im Griff, dann ist es etwas anderes, weil ich dabei auch das Gefühl habe, im Moment gut eingestellt zu sein und keine Probleme mit ihm habe. Aber eben, ich bin ja DB 2-er und das ist um einiges einfacher als DB1. Aber ich frage nicht, ob jemand seinen Diabetes im Griff hat, da das eine blöde Frage ist, denn was heisst das schon. Genauso ärgere ich mich über blöde Sprüche in Bezug auf den Diabetes.

Herzlichen Dank für deinen Bericht und ich freue mich, weiterhin von euch beiden zu hören:

Grüessli Ruedi

Andreas53
hat kommentiert 26 Februar 2019
5 0

Hallo Livi

Ich habe volles Verständnis für deinen Ärger. Trotzdem verstehe ich auch, dass solche Fragen gestellt werden. Viele Menschen wissen nicht, wie damit umzugehen. Wie es scheint, macht es deine Tochter aber sehr gut und informiert die "blöd Fragenden" so, dass diese dann wissen, wie gut sie es im Griff hat. Wenn ich deinen letzten Abschnitt deines Beitrages lese, scheint sie eine ganz tolle, junge Frau zu sein, die sehr gut mit Diabetes umgehen kann und sich dadurch nicht mehr einschränken lässt, als nötig. Ich selber lebe über 60 Jahre mit D Typ1 und darf immer noch zufrieden sein.

Ganz liabi Grüass usem Bündnerland

@Andreas53

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 26 Februar 2019
3 0

Unser Putzteufelchen @Nadine hat wieder mal gewütet. Danke hierfür.

Nadine
Nadine
hat kommentiert 26 Februar 2019
5 0

Liebi @Livi 

So schön, nach längerer Zeit wieder von dir/euch zu lesen. Danke, dass du eure Erfahrungen, Erfolge & auch Ängste so offen mit uns teilst. Solche Beiträge sind Gold wert & Mutmacher für all jene die auch damit zu kämpfen haben (und wer hat das nicht zwischendurch?!). Toll, dass ihr einen Mittelweg findet, damit Lisa auch ihre Freiheiten geniessen kann. Ihr seid echte Vorbilder und ich hoffe, dass wir zukünftig noch viele weitere Beiträge lesen dürfen.

Wünsche euch viele unbeschwerte Momente und bis bald.

Lieber Gruss, Nadine

 

PS: wir haben hierfür einen neuen Beitrag eröffnet (cc @Ruedi @Fabiano )

Littlejune
hat kommentiert 28 Februar 2019
5 0

Liebe @Livi ich kann es schon verstehen, dass du dir Sorgen um deine Tochter machst, haben sich meine Eltern auch ständig. Für mich waren sie aber damals das grössere Problem, wie der Diabetes selber. Denn den hatte ich eh seit ich denken konnte, nur als ich dann in die Pupertät kam und auch öfters weg wollte etc. da merkte ich erst, was mir der Diabetes indirekt für Probleme noch auflastete. 

Ich musste lange dafür kämpfen, dass ich mal auf eine Party durfte und bei Freunden übernachten. Ich musste mich telefonisch auch mehrmals melden, es nervte mich sehr, mein BZ ging da dann in die Höhe, weil ich mich darüber aufregte, dass ich dann und dann ja noch telefonieren musste, um quasi zu sagen, dass ich noch lebe🤦‍♀️

Auch gabs immer wieder Konflikte wenn ich auch etwas machen wollte, was die andern durften, oder Geschwister. Es hiess dann nein, mit der Begründung, ich würde ja wissen, dass es nicht geht, weil es bei mir eben etwas anderes sei. Ich würde oft wütend und sagte, dass es eben nichts anderes sei und dass ich das selbe machen möchte wie die anderen auch. Immer diese ständige Angst die man um mich hatte, nervte mich sehr!

Einmal gibg ich nach der Schule nicht direkt Nachhause, sondern zum Fussballplatz. Weil da ein Junge Training hatte, denn ich damals süss fand. Ich war dann etwa erst zwei Stunde später zu Hause. Meine Mutter traf ich ganz aufgeregt an und sie sagte mir, dass mein Vater nun mit dem Auto rumfährt und mich sucht und sie selber schon einige Gspäntli von mir anrief, ob ich bei denen sei. Da wurde ich natürlich wieder sauer, weil man nur bei mir so eine Aktion startete!

Als ich dann endlich mal wegdurfte, lag mein Vater wach, er wartete immer bis ich Heim kam. 

Auch Heute, wo ich bereits längstens Erwachsen bin und ausgezogen und mein eigenes Leben habe, werden sich oft noch Sorgen gemacht. Heute nervt mich das nicht mehr, ich sehe es gelassen und sag dann immer nur: Mami gäll, ich bin im Fall scho gross und läb immerno 😜

Du wirst dir wahrscheinlich auch immer Sorgen um sie machen. Als Eltern wird man sich dies eh immer machen, auch wenn die Kinder gesund sind. Aber versuch deine Besorgniss nicht allzu gross zu zeigen.

Was die Hypos betrifft, klar sind die nicht schön, wenn man dazu noch bewusstlos wird, für die Angehörigen die das sehen eine belastende Situation. Aber aus jedem Hypo kommt man wieder hoch. Selbst wenn man bewusstlos ist, auch ohne fremde Hilfe, solange kein Alk im Spiel ist und man auch nicht gefastet hat oder bereits mehrere Hypos hintereinander hatte.

Diabetes ist ein Alltagsbegleiter, der einem das Leben sicher auch mal schwerer machen kann, aber man sollte den Diabetes auch nicht grösser machen, als er ist. 

Lass sie einfach, dass tun auf was sie lust hat, sie wird wissen, welche Verantwortung sie mit sich trägt, aber auch sie wird nur einmal im Leben jung sein, lass ihr das😊

Livi
hat kommentiert 04 März 2019
2 0

Hi @Fabiano

Ich danke dir ganz herzlich für deine aufmunternden Worte. Ja unsere Tochter macht das wunderbar!

Du sagst es ganz richtig, jede(r) muss für sich herausfinden was für ihn/sie das richtige ist, und so lässt es sich gut leben. 

Dass man sich Sorgen um einen lieben Menschen macht, sei es nun um das eigene Kind, den Partner, die Eltern oder liebe Freunde, das ist menschlich. 

Ich wünsche dir einen schönen Frühlingsanfang

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Livi
hat kommentiert 04 März 2019
2 0

Lieber @Ruedi 

Ja, das ist das wunderbare an der Jugend, diese Unbeschwerheit! Und auch die Offenheit. 

Häufig entstehen ja solche Bemerkungen aus Unwissenheit, sind weder böse noch beleidigend gemeint, ja und wenn sie dann halt gerade zu einem unpassenden Zeitpunkt kommen können sie sehr verletzend wirken. 

Aber egal ob mit oder ohne Diabetes, wir alle haben Momente in denen wir verletzlicher sind als in anderen.....Ich kann dir aber versichern, dass es unsere Tochter eine Frohnatur mit einem riesengrossen Herz ist💕🤗

ich wünsche deiner jungen Verwandten alles alles Liebe

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Livi
hat kommentiert 04 März 2019
2 0

Hallo @Andreas

Vielen Dank für deine Worte.

Du hast den letzten Abschnitt ganz richtig verstanden, sie ist ein Mensch, der positiv im Leben steht, stets offen und Neugierig ist für vieles, was auf sie zukommt. Ich habe schon früeher einmal erwähnt, durch die Diagnose wuchs Lisa innerhalb kürzester Zeit, ohne Vorwarnung und Vorbereitung von einem kleinen Mädchen zu einer reifen jungen Frau, die ihr Leben mit allen Facetten geniesst (bis auf ein paar Stunden in der Berufsschule, welche sie absolut nicht mag😉)

liebi grüess usem Unterland

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Livi
hat kommentiert 04 März 2019
2 0

Liebe @Nadine

Ich danke dir für deine Worte...ja ich denke in jedem Leben gibt es Situationen, in welchen man einen Weg finden muss, der für alle stimmig ist. Mit der Erfahrung, dem Vertrauen wirds dann immer einfacher😉

en liebe Gruess

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Livi
hat kommentiert 04 März 2019
3 0

Liebe @Littlejune

ich danke dir ganz herzlich für deine persönliche, offene Worte.

Wir sind von Anfang an sehr offen mit Lisa und dem Diabetes umgegangen. Wir haben nach Wegen gesucht, die für alle stimmig waren. Etwas was mir noch sehr gut in Erinnerung ist, Lisa und ihre Freundinnen hatten lange vor der Diagnose abgemacht, dass sie für einen Tag mit dem Bus in den Europapark fahren wollten. Vier  Monate nach der Diagnose war es soweit. 5 Girls im Alter von 13-15, eines davon mit Diabetes, im Bus, nach Deutschland, ohne Erwachsene🙀

Es bereitete uns allen schlaflose Nächte, Lisa weil sie Angst hatte, wir würden es ihr verbieten, oder gar auf die Idee kommen mitzufahren, und wir Eltern hatten Angst vor dem ungewissen - welchen Einfluss hat der Adrenalinspiegel auf den Bahnen auf den BZ, was wenn der Rucksack gestohlen wird, was wenn ein Hypo während der Fahrt auf der Achterbahn eintritt etc etc. Wir alle kannten die Antworten nicht darauf, waren alle unerfahren mit dem Umgang mit Diabetes. Das einzige was wir kannten, waren ihre Freundinnen und naturlich unsere Tochter. So haben wir uns gemeinsam hingesetzt und die Fragen aufgeschrieben die uns und unsere Tochter beschäftigt haben. Von der Diabetologin aus dem Kispi haben wir viele wervolle Infos erhalten.  Auch die 4 Freundinnen wurden in die Planung miteinbezogen.

Wir haben mit Lisa vereinbart, dass sie uns 3 SMS schickt, und dass sie uns jederzeit anrufen kann, wenn ihr danach ist. So konnten wir sie gehen lassen, sie war 13 ein halb. Nicht alle Mädchen durften ohne Eltern in den Europapark - Lisa hat den Tag genossen, wir waren mehr oder weniger entspannt zu Hause.

Dies hat sich in den letzten Jahren gut bewährt, Lisa kann fast alles machen, wichtig für uns und für sie ist, dass wir vorher Abmachungen machen. Diese Abmachungen geben nicht nur uns, sondern auch ihr Sicherheit.

So verbringt Lisa, ab und zu ein „sturmfreies Wochenende zu Hause, fliegt alleine von Italien in die Schweiz, etc, etc

ich bin sehr froh, dass es Handys gibt, so weiss ich, dass unsere Tochter uns im Notfall jederzeit erreichen kann.

Ich finde es schön, dass Lisa ihre Ängste mit uns teilt, und auch, dass Lisa unsere Ängste kennt. Lisa trägt sehr viel Eigenverantwortung. Dieses gegenseitige Vertrauen gemischt mit der Verantwortung schafft enorm viele Freiheiten auf alle Seiten.

Lisa hat einen grösseren Bruder, auch mit ihm hatten wir Abmachungen getroffen, wenn er ausging, auch da waren diese Abmachungen wichtig für beide Seiten.

Ich wünsche dir eine gute zeit🤗

 

Ruedi
hat kommentiert 05 März 2019
1 0

@Livi Danke für deine Antwort und die guten Wünsche für die Tochter meines Schwagers, ja oftmals ist es einfach schön zu erfahren, dass sich junge Leute immer weniger von einer Krankheit beeinflussen lassen und versuchen, ihr Leben zu geniessen. Toll finde ich ja auch, dass ihr gemeinsam eure Bedenken miteinander beredet und so auf einer Vertrauensbasis den Diabetes angeht. Lisa wird ja auch immer erwachsener und wird ihre gewissen Freiheiten geniessen, im Wissen, dass ihre Eltern zwar hinter ihr stehen, aber sie nicht an der Kandare halten. Gratuliere euch zu eurer Haltung und wünsche euch weiterhin diese tolle Beziehung und Lisa einen weiteren "offenen" Lebensweg, der ihr viel Freude und zufriedenheit bringen wird.!

Grüessli Ruedi

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Ruedi
hat kommentiert 05 März 2019
1 0

Liebe @Littlejune nur zu gut kann ich deinen Ärger verstehen, wenn du immer zurück gebunden wurdest, obwohl du dich ja schon als grosses, verantwortungsbewusstes "Mädchen" gefühlt hast und sauer wurdest, wenn deine Geschwister etwas unternehmen durften und du nicht. Nun zu dieser Zeit waren nur wenige Eltern schon soweit, dass sie ihren Kindern eine gewisse Verantwortung übertragen konnten, zu gross war die Angst, etwas falsch zu machen!

Da ich als Jüngster von 3 Knaben in meine Familie kam👶, hatte ich zwei ältere Brüder und Vorkämpfer, und da meine Eltern wussten, dass wir recht vernünftig waren, liessen sie uns vieles machen und schenkten uns so ihr Vertrauen, was wir natürlich sehr schätzten.

Ja, die Zeiten ändern sich, wenn auch noch nicht alle Eltern so vortschrittlich sind, wie @Livi  mit ihrer Lisa!

Dir wünsche ich einen guten Tag mit viel Freude und Zufriedenheit!

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abcDE123
hat kommentiert 06 März 2019
2 0

Liebe Livi, ich finde, ihr zwei macht das super. Es ist eh schon nicht einfach, die Jungmannschaft ziehen zu lassen und nicht gluggerig zu sein. Mein Mann und ich mussten das auch lernen und es ist uns ganz leidlich gelungen und wir haben heute eine sehr gute Beziehung mit unseren Kindern und inzwischen mit ihren eigenen Familien. Für euch zwei ist es noch um einiges schwieriger, aber ich denke ihr werdet an eurer Aufgabe wachsen und deine Tochter lernt so Eigenverantwortung zu übernehmen. Sie tut es ja für sich selber. Ich wünsche euch zwei viel Glück und haltet die Ohren steif.

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  • Nadine
Livi
hat kommentiert 15 März 2019
2 0

Liebe @abcDE123

Du sagst es es ist nicht einfach, die Jungmannschaft ziehen zu lassen....und manchmal ein bizzeli „gluuggerig“ zu sein ist menschlich. Es hilft, wenn die jungen Menschen ihre Freuden, Ängste, Befürchtungen und Früste mitteilen können, aber genauso wichtig ist es für uns als Familie, dass unsere Kids, auch unsere Ängste Freuden und Frustmomente kennen - sehr häufig ist dann das Verständnis da - natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen - aber das soll auch so sein. 

wünsche dir trotz Regenwetter einen wunderschönen Tag.

Livi

 

 

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