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Der Diabetespass

Thema: Technologie & Hilfsmittel

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  • Neuster Beitrag 19 März 2019
Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 19 März 2019
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Hallo zäme
Ich habe nachgeschaut und gesehen, dass wir noch nie über den Diabetespass diskutiert haben? Das kleine, rote Büchlein (früher blau) in welches die Diabetologen/Innen HbA1c, Chloesterin, Blutdruck, Nierenwerte etc. einschreiben, die Augenärztin ihre Befunde und alle weiteren SpezialistInnen auch die Ergebnisse. Falls man den Pass überhaupt noch führt, denn ich finde das Ding noch praktisch. So habe ich immer alles dabei.
Neu gibts den Dieabtespass ja als App, allerdings aktuell nur für Äpfeljünger und -jüngerinnen, bei Android solle es in ca. 2 Wochen erscheinen.
Hat das App schon Jemand installiert? Es enthalte scheinbar auch diverse weitere Infos und den Ausweis für Auslandreisen?

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Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 19 März 2019
1 0

Sälü Tinu

Noch nie davon gehört und noch weniger gebraucht.

Ich vertraue da ganz auf meinen Arzt, dass er mir sagt, wann was fällig ist (zB Augenkontrolle usw.). Ich sehe auch nicht ganz den Nutzen von einem solchen Pass?! Klar, im Notfall ists sicher gut, wenn die Personen wissen dass ich Diabetiker bin. Mehr aber auch nicht....Ah doch, die Nummer der Ambulanz (144 hei si gseit) wäre noch gut...

 

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  • Snowboarder83
Kochmeister3000
hat kommentiert 19 März 2019
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Davon hab ich auch noch nie gehört. Scheint mir durchaus praktisch. Für mich jetzt nicht so, da ich alle meine Ärzte in derselben Praxis hab, abgesehen vom Diabetologen. Aber der ist scheinbar mit meinem Hausarzt befreundet und sie kennen ihre Mailadressen, tauschen sich also auch aus.

Letztens hab ich von diesem elektronischen Patientendossier gelesen. Wär das nicht auch etwas, das in diese Richtung geht?

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  • Snowboarder83
Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 19 März 2019
1 0

Ja genau, lieber Kochmeister.

Wo bei das elektr. Patientendossier wohl noch viel mehr umfasst bzw. umfassen soll. Klar ist es gut, wenn alles notiert wird und die Vernetzung zwischen den Fachpersonen verbessert wird. Wir dürfen bei der ganzen Datenanhäuffung und Administration einfach nicht vergessen, dass auch das unseren Diabetes nicht heilen wird. Einen guten Umgang mit seinem Begleiter finden, an der Akzeptanz arbeiten und versuchen TROTZDEM ein glückliches Leben zu führen, das ist m.E. viel wichtiger!

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  • Snowboarder83
Kochmeister3000
hat kommentiert 19 März 2019
2 0

Klar, aber das läuft ja nebenher. Eine zentrale Erfassung der relevanten Daten ist ja schon sinnvoll. Wenn ich früher bei meiner alten Augenärztin, die nicht Teil der Gruppenpraxis war, zu Besuch war, musste ich sie zuerst updaten. Mein jetziger Augenarzt kann sich die für ihn relevanten Infos aus dem System ziehen. Oder wenn ich mal was anderes haben sollte und mein normaler Arzt grad nicht verfühgbar ist, kann seine Kollegin, sein Kollege aus der Datei auch rauslesen, dass ich ein Stoffwechselhandicap hab und ggf. dieses  oder jenes Medi besser oder schlechter geeignet ist. Ich bin ein grosser Freund von Effizienz und sowas steigert das für mich.

Die 23,5 Stunde des Tages ausserhalb des Arztbesuchs muss ich dann wieder mit der Krankheit umgehen, da spielt so ein Dossier natürlich keine Rolle.

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  • Snowboarder83
  • Fabiano
Littlejune
hat kommentiert 19 März 2019
1 0

Den Diapass in pysichalischer Form habe ich noch irgendwo rumliegen. Wird aber nicht mehr benutzt, daher erübrigt sich für mich auch die App. Habe mich mit der App zwar nie gross befasst. Nutzt du diese App den selber @Martin_Ruegge ?

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  • Snowboarder83
Martin_Ruegge
Martin_Ruegge
hat kommentiert 19 März 2019
1 0

@Fäbu: Mein Nutzen ist, dass ich alle Infos an einem ort habe. Der Augenarzt schreibt seine Bemerkungen hinenin, die Diabetesberaterin oder der Podolge auch und ich zeigs am Arzt und er weiss Bescheid.
Den alten Pass benutze ich immer noch, den nehme ich zu allen Terminen mit. Den elektronischen noch nicht - ich bin Androidbenutzer und muss noch warten. Drum interessierts mich ja, wie der so ist :-)

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  • Snowboarder83
Snowboarder83
hat kommentiert 19 März 2019
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Also ich kenne das auch und mein Hausarzt hat das immer nach geführt es ist auch mehr für sich selber da der Hausarzt nicht gerne einen Bericht geschrieben hat über die aktuelle Werte und darum mir das in dieses rote Büchlein geschrieben aber seit ich alles im Spital untersuchen lass ist alles im gleichen Haus und da bekomme ich am Schluss wenn der Wunsch von mir aus kommt einen gesamt Bericht mit alle Werte in einem Brief. Nur mir ist klar wenn der Facharzt sagt die Werte sind zu Hoch oder zu tief oder etwas ist nicht in Ordnung nehme ich das Medikament das es wieder besser wird. Ich hab es noch toll gefunden für später zum Nachschauen wie sich die Werte verändert hatten aber mit der heutigen Technik auf dem Handy kann ich dort alles nachschauen.

Ich werde also das App auch nicht nutzen da ich das Büchlein auch mehr benutze und ich den nützen nicht sehe und ich und die Facharzt keine Zeit haben.

Fabiano
Fabiano
hat kommentiert 19 März 2019
2 0

Martin_Ruegge schreibt:

@Fäbu: Mein Nutzen ist, dass ich alle Infos an einem ort habe. Der Augenarzt schreibt seine Bemerkungen hinenin, die Diabetesberaterin oder der Podolge auch und ich zeigs am Arzt und er weiss Bescheid.
Den alten Pass benutze ich immer noch, den nehme ich zu allen Terminen mit. Den elektronischen noch nicht - ich bin Androidbenutzer und muss noch warten. Drum interessierts mich ja, wie der so ist :-)

 Ok, alles klar! Mein Diabetologe ist auch gleichzeitig mein Hausarzt. Die Augenärztin und er kennen sich gut und sie schreibt immer hurti einen  Bericht. Mehr habe ich eigentlich gar nicht, was ich notieren könnte

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  • Snowboarder83
  • Ruedi
Jens
hat kommentiert 19 März 2019
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So ein Büchlein hab ich schon. Aber nie eingetragen. Die Werte bekommt mein Arzt zu sehen wenn er will, die hab ich ja auf der MySugar App dabei. Solange alle (Augenarzt, Podologin, Arzt, Zahnarzt und meine Frau) sagen alles tip top, brauchen die auch nicht miteinader gsprächlen. Bei einem Unfall (gerade auch im Ausland) wäre es schon noch praktisch. Ich überlege auch schon lange mir das irgendwie, irgendwo von einem Tattooer aufpappen zu lassen. Eher dachte ich da mal an meine Blutgruppe. Ginge dann aber im selben Stich.

Kochmeister3000
hat kommentiert 19 März 2019
4 0

Das fand ich auch mal eine gute Idee, bis ich mit Rettungssanitätern und Ärzten zu tun hatte, die mir dann sagten, dass sowas im Ernstfall niemanden interessiert. Solltest du Blut brauchen, vertraut man nicht irgendwelcher Tinte auf dem Körper, sondern testet. Klar, wenn man ein Tattoo hat, auf dem gross "Diabetes Typ X" draufsteht, weist man die Helfer in eine richtige Richtung.

Kurz nach der Diagnose hab ich mir neben Literatur und allerlei Broschüren auch diesen orangen Diabetiker-"Ausweis" bestellt. Klingt auch gut. Bis man dann merkt, dass in der ersten Zeit nach einem Unfall oder so auch niemand so wirklich im Portemonnaie rumkramt, resp. rumkramen darf.

abcDE123
hat kommentiert 19 März 2019
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Für unterwegs habe ich eine Karte, in der Grösse von der ID, vom Arzt ausgestellt, die habe ich immer bei mir. Über die laufenden Werte habe ich selber einen Ordner erstellt, im Format A6/5. Da geht pro Seite eine Woche drauf. Hier trage ich meine Werte, meine Tabletten, den Blutdruck und Besonderheiten ein wie Sport oder Erkältung usw., ein. Nun bin ich noch beim My Sugr-App dabei und mache es nun auf dem Handy.

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