Teilen auf

20 Minuten Artikel: Kindergarten verweigert Betreuung von Diabetiker

Thema: Aus dem Alltag

  • 9
  • 341
  • Neuster Beitrag 26 Mai 2019
Jasmine
Jasmine
hat kommentiert 13 Mai 2019
1 0

Liebe Community

Ein paar unter euch haben diesen Artikel in der 20 Minuten sicher schon gelesen. Hoffentlich bleibt der Fall Noah eine Ausnahme. Was meint ihr dazu?

Und speziell, @Martin_Ruegge, @Fabiano , @Littlejune , @Andreas , @Jan_n - wie wurde es bei euch im Kindergarten / in der Schule gehandhabt?

  • Gefällt
  • Snowboarder83
Sortieren nach Standard | Neueste | Beliebteste
Jan_n
Jan_n
hat kommentiert 13 Mai 2019
6 0

Liebe @Jasmine

Ich habe den Artikel gerade gelesen. Schade für Noa und seine Familie, dass immer alles so kompliziert werden muss. 

Ich habe Diabetes mit 4 Jahren bekommen. Bei mir gab es nie ein Problem, weder im Kindergarten noch in der Schule. Meine Eltern und die Lehrperson sind zusammen gekommen und sich abgesprochen. Ausserdem habe ich in der Schule vor jeder neuen Klasse einen kurzen Voftrag gehalten und das Thema Diabetes erklärt. 

Jedoch war es etwas einfacher bei mir im Kindergarten, da ich nur 2 Spritzen pro Tag bekam. Die Kindergärtnerin musste mir nur den Blutzucker messen und nie entscheiden wie viel Insluin sie spritzen musste.

Ich kann verstehen, dass es eine grosse Verantwortung für eine Lehrperson ist, finde aber das mit den Eltern zusammen und der heutigen Technik(Sensoren, Pumpen, bolusrechner etc.)eine besser und einfachere Lösung als die Betreuung durch die Spitex möglich sein müsste. 

Kochmeister3000
hat kommentiert 13 Mai 2019
4 0

Blöde Situation. Einerseits verstehe ich, dass die Schule die Verantwortung nicht übernehmen will. Es ist wohl einfach zu lernen. Aber man fürchtet sich halt vor der Situation, wenn mal etwas nicht so läuft, wies sollte. Und grad bei Diabetes kommt das halt ab und an mal vor. Wenn man dann nicht so fit im Thema ist wie "wir" ...

Andererseits ists schwierig, einem Kind das Gefühl von Normalität zu geben, wenn mehrmals täglich extra jemand in den Kindergarten kommt, um sich um den Diabetes zu kümmern. 

Mir fällt da auch grad keine Lösung ein. Hoffe aber, dass sich da was Praktikables findet. Was Besseres als die Spitexlösung, wie Jan richtig schreibt.

Jens
hat kommentiert 14 Mai 2019
3 0

Ist einfach wiedermal traurig. Die Lehrperson könnte noch was dazulernen. Aber omg ev. müsste sie unbezahlt ein paar Std. investieren.....ich möchte mich jetzt nicht genauer auslassen, aber es liegt auch sonst so einiges im argen.

Kochmeister3000
hat kommentiert 14 Mai 2019
1 0

Ich glaube nicht, dass fehlendes Engagement das Problem ist. Eher Unsicherheit.

  • Gefällt
  • Ruedi
Jens
hat kommentiert 14 Mai 2019
1 0

Ja das ist gut möglich und eben auch die zusätzliche Verantwortung. Für Nohas Eltern ist es scheinbar, aus welchen Gründen immer, unmöglich sich selber darum zu kümmern. So bleibt dann eben die Spitex

  • Gefällt
  • Ruedi
abcDE123
hat kommentiert 14 Mai 2019
2 0

Das ist wirklich traurig. Mit etwas gutem Willen sollten doch die Kindergätnerinnen das schaffen. So sind die kleinen Diabetiker schon im Kindsgi ausgeschlossen und wie geht es dann weiter....?

  • Gefällt
  • Snowboarder83
  • Ruedi
Snowboarder83
Snowboarder83
hat kommentiert 20 Mai 2019
1 0

Sehr schade für Noah hoffe das sie Bald eine gute Lösung für alle Parteien haben oder zu Mindestens für Noah. Denn sonst wird er wohl keine Freunde an der Schule finden.

  • Gefällt
  • abcDE123
Ruedi
hat kommentiert 20 Mai 2019
2 0

Einenteils kann ich die Schule einwenig verstehen, andererseits sollte es heute möglich sein, einer Kindergärtnerin/einem Kindergätner   mit einigen Erklärungen, diese Situationen zu meisterm, doch leider scheint dies nicht in allen Schulen zu funktionieren. Nicht nur Kinder mit Diabetes werden so ins Abseits gestellt, nein auch Kinder von Früchtlingsfamilien, die nicht ganz gleich ticken, wie die "Schweizerkinder" und so die Lehrpersonen überfordern. Doch denke ich, mit etwas gutem Willen und den heutigen Medi's sollte eine Hilfe der Lehrpersonen möglich sein! (Das sieht auch mein Patenkind so, das selber Lehrerin ist!)

  • Gefällt
  • Snowboarder83
  • abcDE123
Littlejune
hat kommentiert 26 Mai 2019
3 0

Ich muss zugeben, mich hat der Artikel, so wie er geschrieben war genervt! Mal ganz ehrlich, der Bub geht in einen Kindergarten. Es gibt leider auch Kindergarten, die keine Diabetikerkinder aufnehmen. In Deutschland gabs einige Fälle, hier bei uns wohl eher nicht, hab ich jedenfalls nichts mitbekommen. Dann der Satz mit Noah sei eine Ausnahme, da Diabetes in der Regel erst später diagnostiziert wird, dann wenn die Kinder schon selbständiger sind. 1. Kann man damit bereits auf die Welt kommen. 2. Wenn ein Kind zb. mit 8 J. daran erkrannkt, heisst dies noch lange nicht, dass es sich selber spritzen kann etc. hat evt. Angst davor oder was auch immer.

Dann die ganzen Kommentare, welche so von Unwissenheit sind🤦‍♀️ Omg legt dem Bub doch einfach gleich Zimtsolen in die Schuhe und alles ist wieder gut! 🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️

Die Schulleitung kann ich verstehen. Sry es ist ein normaler Kindergarten, kein heilpädagogischer oder dergleichen. Das Lehrpersonal muss keine med. Versorgungen vornehmen. Selbst wenn sie sich schulen lassen würden, würde irgendwas schief gehen, wer würde dann zur Verantwortung gezogen? Natürlich die Schulleitung. Dann kommen die Schlagzeilen, nicht fachlich ausgebildetes Personal lässt kleinen Diabetiker ins Hypo fallen, oder sonst so ein Gugus! 

Die Eltern sind einfach nur blöd! Sry heute gibts so viele technische Möglichkeiten! Warum bekommt er keinen Sensor, da muss niemand pieksen! Mit der Freestyle Libre App, können sie Follower machen und seine Werte per Handy checken. So setzen sie ihren Jungen selber einer besonderen Situation aus. Lassen den Spitex in den Kindergarten kommen. Warum nicht gleich noch die Rega kommen lassen?! Warum alles so kompliziert machen, wenn es viel einfacher gehen würde!

Als ich in den Chindsgi ging, hatten wir noch nicht mal ein BZ-Gerät! Mein Blutzucker wurde 1x im Monat beim Arzt gemessen, ansonsten nur Harnzucker, mit den Teststreifen und dies ging auch erst nachdem ich aufs Töpfchen ging. Miss mal nem Windelkind den Harnzucker... 

Da ich wie Jan auch nur zweimal am Tag gespritzt wurde, musste die Chindsgitante da auch nichts machen. Sie musste lediglich darauf achten, dass ich meinen Znüni ass und nicht von den anderen Kindern noch was abbettelte. Weil mein Znüni genau auf meine Insulineinstellung berechnet war. Wäre mit mir auch irgendetwas mal gewesen, wäre meine Mutter in 5 Min. vor Ort gewesen. Kindergarten liegen meist nicht so weit weg.

Ich finde die Eltern sollten eine Schulung machen, im Umgang mit ihrem Diabeteskind und nicht die Verantwortung auf andere übertragen und dann noch in der Öffentlichkeit rumheulen! 

Close